@dieckfr sagte in Raspi bullseye Abhängigkeiten Node update nicht möglich:
Und ich bin ohne GUI aufgeschmissen, da lege ich doch immer die "guten" Befehle ab
nur mal so ins unreine geschrieben:
Ich gehe davon aus Du hast einen "Normalen" Rechner, mit dem Du die ganz "normalen" Dinge tust. (Im Web lesen, E-Mail, etc.). Den nenn ich einfach mal deinen Hauptrechner. Das willst Du denk ich nicht auf dem PI4 machen. Das bedeutet das du als eigentliche "Oberfläche" zum ablegen der "guten" Befehle doch besser diesen Hauptrechner benutzt. Dann hast du die auch dann noch wenn du den PI komplett neu aufsetzen musst. Was Dir dazu dann noch fehlt ist eine Möglichkeit die Befehlszeile (die du ja zum eingeben der Befehle auf dem PI benötigst) von deinem Hauptrechner aus anzusprechen.
An dieser Stelle kommt Dir der Linux Unterbau entgegen - die dazu notwendige Software ist bereits installiert. Sie muss nur noch aktiviert werden. Sprich - nachdem du den PI neu aufgesetzt hast die Software aktivieren. Das ganze läuft unter dem Stichwort "ssh". Eine Anleitung wie man das tun kann ist z.Bsp. hier zu finden (Unter Option 3 oder 4)
Im gleichen Artikel steht auch was für Software Du ggf. benötigst, um von Deinem Hauptrechner die Konsole auf dem PI aufzumachen. So kannst du dann die Befehle an deinem Hauptrechner eingeben. Auch die Beschreibungen / Kommentare / Anleitungen dazu kannst du auf dem Hauptrechner ablegen. Der hat dann wahrscheinlich auch den schöneren / größeren Bildschirm, so das du Anleitung und Befehlszeile parallel nebeneinander sehen kannst.
Wenn das so funktioniert braucht der Pi Maus, Tastatur und Monitor im Normalfall nicht mehr.
Der Netzwerkzugang ist bei der Standard-Bookworm Installation bereits passend eingerichtet. Als Server sollte der PI idealerweise per Kabel mit dem Netz verbunden sein. Wenn das nicht geht kann aber die gesamte WLan Einrichtung auch über das Programm raspi-config passieren.
So kommst du dann zu einem deutlich einfacher handhabbaren Grundsystem.
@dieckfr sagte in Raspi bullseye Abhängigkeiten Node update nicht möglich:
Mit neu instalieren meinst Du ich mache nen aktuelles iob backup, speichere es extern.... und dann? Nen bulseye image auf die SSD paken? Und iob restore? Und ich würde wirklich gerne verstehen warum diese abhängigkeit nicht aufzulösen ist... Wenn Du so nett wärst, mir da ein paar Zeilen zu gönnen
Letztendlich genau so. (Unter der Bedingung das der ioBroker aktuell noch läuft:
mit Backitup ein Backup erstellen.
Die Erstellten Dateien vom System weg kopieren (idealerweise kann das der Adapter selber gleich erledigen, wenn ein Entfernter Speicherort konfiguriert ist)
Ein komplett neues Image auf die SSD bringen. Dazu am besten ein Raspberry Pi OS Lite (64 bit)' Image nutzen - das ist die aktuelle Variante ohne Desktop.
Das Grundsystem konfigurieren (hier wird ggf. Tastatur und Monitor am Pi benötigt): Standard-Benutzer samt Kennwort, Locale, Zeitzone, Netzwerkzugang, SSH aktivierung.
Den ioBroker neu installieren und den Wizard durchgehen.
Das oben erstellte Backup zurück spielen (Wichtig: Reihenfolge beachten ! - hängt von den Installierten Adaptern ab)
Wenn du das so machst hast du erst einmal ein sauberes System.
Um dieses System dann auch sauber zu halten gibt es drei ganz wichtige Regeln:
So wenig wie möglich von Hand an den Paketquellen drehen, bzw. die Einzelnen Gruppen von Quellen sauber voneinander trennen, so das du in der Zukunft noch zuordnen kannst welche Quellen du für welche Software eingetragen hast (oder hast eintragen lassen)
Auf einem 'Produktiv' System probiert man keine Software aus. Also nicht mal eben diese oder jene Software installieren um zu schauen ob die geht. (wichtig ist dabei das mal eben Natürlich spricht wenig dagegen etwas zu installieren was man wirklich nutzen will. Aber nur zum ausprobieren sollte man das nicht auf seinem Haupt-Server installieren. Dafür halte ich mir älteren Pi3+, auf dem kann ich dann mal eben ein neues System aufsetzen und die Software zum Testen installieren um zu schauen ob ich das hin bekomme und ob sie das macht was ich von ihr will.)
in regelmässigen Abständen updates einspielen.
Die Frage warum sich die Paketquellen nicht auflösen liessen ist nur schwer wirklich sauber zu beantworten. Das hängt massiv davon ab welche Quellen bei Dir eingetragen sind, welche Programme / Dienste / Bibliotheken installiert sind und wie die zusammen spielen. Du kannst davon ausgehen das verschiedene Programme / Dienste verschiedene Versionen der gleichen Bibliothek benötigen.
Wenn du dem nachgehen willst musst du heraus finden welche Programme die beiden angegebenen Bibliotheken benutzen und aus welchen Quellen diese installiert werden sollen , z.Bsp. über apt policy <name>, sowie welches Paket diese denn benötigt über apt rdepends <name>. Die Liste kann aber (insbesondere auf dem grafischen Desktop) sehr lang werden. Ob sich der Aufwand lohnt musst Du selber entscheiden. Um eine Neuinstallation kommst Du damit aber letztendlich nicht herum - ein in-place Upgrade von Debian 11 (32 bit) auf Debian 12 (64 bit) geht zwar, aber da du eine unsaubere Installation hast besteht das Risiko das sich da weitere Probleme verstecken die erst in der Zukunft auftauchen.
An der Stelle kommt die Aussage von @Thomas-Braun ins Spiel: Ohne Desktop arbeiten. Das führt dazu das weit weniger auf dem System installiert wird. Damit sinkt dann auch das Risiko dieser Inkompatibilitäten.
A.
p.s. Sorry wegen des langen Posts - aber die einfache Antwort gibt es schon weiter oben - Ist nicht einfach zu sagen und lohnt eigentlich auch nicht, das Grundsystem ist kurz for EOL.