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Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?
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@OpenSourceNomad
Mal eine Frage (die hier ggf. nicht zu 100% hin gehört) - ist es in esphome möglich eigene Routinen auf dem Esp ablaufen zu lassen, in meinem Fall einen einfachen Thermostat mit einem Sensor und einem Schaltaktor ? Ich konnte dazu in der Doku wenig finden.Um die Frage gleich abzubiegen - nein, ich will das NICHT vom ioBroker aus steuern, ich hätte gerne einen selbstständig regelnden Thermostat als Frostschutz, der auch dann gehen muss wenn das Netz oder der ioBroker nicht verfügbar sind. Aktuell habe ich eine Variante mit nem Sonor TH16 und Tasmota laufen, bin aber nicht so ganz glücklich damit.
A.
@Asgothian said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
ist es in esphome möglich eigene Routinen auf dem Esp ablaufen zu lassen
Genau das ist eine der stärken von esphome. Ich baue, soweit wie womöglich, alle meine Geräte so auf um mir keinen single point of failure zu schaffen.
Es ist auch ohne weiteres möglich z.B. anhand von vorhandener (oder nicht vorhandener) mqtt Verbindung verschiedene Abläufe und Funktionen zu forcien.
@Asgothian said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
in meinem Fall einen einfachen Thermostat mit einem Sensor und einem Schaltaktor ?
Nichts leichter als das. Entweder die "manuelle" und feinkörnige Geschichte (gut für fixe Schwellwerte) wie @random bereits beschrieben. Oder einfach mit einer vorhandenen climate componente arbeiten. Die einfachste für deinen Fall ist wohl der bang bang climate controller.
@Asgothian said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Ich konnte dazu in der Doku wenig finden.
Wer sucht, der findet ;)
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@random said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Auch wenn ich mein Problem noch nicht lösen konnte
Schade! Dann ist es wohl an der Zeit einen bug report zu erstellen (am besten mit logs vom ESP und deinem Router wenn möglich).
Ich habe über 40 esp's (auch nodemcu's) mit DHCP am laufen und sie arbeiten alle ordentlich. Das sollte auch das normale Verhalten sein ;)
@random said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Mit DHCP hätten sie laut Router eine IP bekommen, haben aber was von Timeout geschrieben und mit manueller IP sieht im Log alles bestens aus, aber sie sind nicht erreichbar.
Aber halt! Jetzt dämmert bei mir was! Esphome arbeitet mit mDNS, welches mit manchen Netzwerken (VLANs, blockierten multicast, etc.) Probleme bereitet...
Es gibt da aber wohl eine Möglichkeit...
Kannst du denn deinen ESP mit fixer IP im Netzwerk ganz klassisch anpingen?
Ich bin glaub ich wieder einen kleinen Step weitergekommen nach der Analyse eines weiteren nächtlichen tcpdumps.
Exakt alle 15min schafft das ESP8266 es kurz mDNS Pakete zu senden. Wenn ich das vergleiche mit dem serial output sehe ich, dass es die mDNS Pakete genau in der Sekunde sendet nachdem am serial output steht, dass WIFI connected ist.
Kurz darauf erscheint:
[D][wifi:432]: Disabling AP...Und dann geht nichts mehr.
Jetzt hab ich den ap mit dem captive portal deaktiviert, aber das hat auch nicht geholfen.
[09:52:34][E][mqtt:282]: Can't connect to MQTT... Restarting... [09:52:34][I][app:127]: Forcing a reboot... [09:52:35][W][wifi_esp8266:337]: Event: Disconnected ssid='UPC12345' bssid=E4:57:xxx[redacted] reason='Association Leave' ... [09:52:35][C][wifi:033]: Setting up WiFi... [09:52:36][I][wifi:193]: WiFi Connecting to 'UPC12345'... ... [09:52:39][V][wifi_esp8266:325]: Event: Connected ssid='UPC12345' bssid=E4:57:xxx channel=1 [09:52:39][V][wifi_esp8266:350]: Event: Got IP static_ip=192.168.0.12 gateway=192.168.0.1 netmask=255.255.255.0 [09:52:39][I][wifi:423]: WiFi Connected! ... [09:52:39][C][wifi:291]: Signal strength: -37 dB ▂▄▆█ ... [09:52:39][C][mqtt:025]: Setting up MQTT... [09:52:40][I][mqtt:162]: Connecting to MQTT... ... [09:53:09][W][mqtt:247]: MQTT Disconnected: TCP disconnected. [09:53:09][I][mqtt:162]: Connecting to MQTT... [09:53:39][W][mqtt:247]: MQTT Disconnected: TCP disconnected. [09:53:39][I][mqtt:162]: Connecting to MQTT... ...Und alle 15min rebooted er weil er MQTT nicht erreicht.
Ich seh im tcpdump keinerlei MQTT Pakete, aber halt alle 15min. kurz mDNS und ununterbrochen ARP Requests vom Device.
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Ich bin glaub ich wieder einen kleinen Step weitergekommen nach der Analyse eines weiteren nächtlichen tcpdumps.
Exakt alle 15min schafft das ESP8266 es kurz mDNS Pakete zu senden. Wenn ich das vergleiche mit dem serial output sehe ich, dass es die mDNS Pakete genau in der Sekunde sendet nachdem am serial output steht, dass WIFI connected ist.
Kurz darauf erscheint:
[D][wifi:432]: Disabling AP...Und dann geht nichts mehr.
Jetzt hab ich den ap mit dem captive portal deaktiviert, aber das hat auch nicht geholfen.
[09:52:34][E][mqtt:282]: Can't connect to MQTT... Restarting... [09:52:34][I][app:127]: Forcing a reboot... [09:52:35][W][wifi_esp8266:337]: Event: Disconnected ssid='UPC12345' bssid=E4:57:xxx[redacted] reason='Association Leave' ... [09:52:35][C][wifi:033]: Setting up WiFi... [09:52:36][I][wifi:193]: WiFi Connecting to 'UPC12345'... ... [09:52:39][V][wifi_esp8266:325]: Event: Connected ssid='UPC12345' bssid=E4:57:xxx channel=1 [09:52:39][V][wifi_esp8266:350]: Event: Got IP static_ip=192.168.0.12 gateway=192.168.0.1 netmask=255.255.255.0 [09:52:39][I][wifi:423]: WiFi Connected! ... [09:52:39][C][wifi:291]: Signal strength: -37 dB ▂▄▆█ ... [09:52:39][C][mqtt:025]: Setting up MQTT... [09:52:40][I][mqtt:162]: Connecting to MQTT... ... [09:53:09][W][mqtt:247]: MQTT Disconnected: TCP disconnected. [09:53:09][I][mqtt:162]: Connecting to MQTT... [09:53:39][W][mqtt:247]: MQTT Disconnected: TCP disconnected. [09:53:39][I][mqtt:162]: Connecting to MQTT... ...Und alle 15min rebooted er weil er MQTT nicht erreicht.
Ich seh im tcpdump keinerlei MQTT Pakete, aber halt alle 15min. kurz mDNS und ununterbrochen ARP Requests vom Device.
@random du bist ja schon sehr tief in der Materie :grin:
Nach deinem findings solltest du wirklich einen bug report erstellen, die esphome Entwickler werden mit Sicherheit etwas damit anfangen können.
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@Marco78 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
An ESPHome habe ich vor einiger Zeit auch schon nachgedacht, aber aus folgenden Gründen verworfen:
(Noch) zu wenig Nutzer, zu wenig Hilfestellungen zu finden (Im Vergleich zu Tasmota und ESPMega)
Ich habe viel Erfahrung u.a. auch mit Tasmota und Espeasy. Bei diesen habe ich tatsächlich auch meist viel (zeitaufwendige) Hilfestellung gebraucht und es war (leider) öfters nötig in Foren zu posten um weiter zu kommen, z.b. bei bekannten aber nicht dokumentierten/gefixten bugs oder bei gespeicherten Parametern, welche aber nicht angewandt wurden. Das alles nur, um ein normal funktionierendes Gerät zu bekommen - in der retrospektive eine ziemliche Zeitverschwendung
Bei esphome dagegen, ist dies durch die immer aktuelle (wird immer zusammen mit der aktuellen version deployed daher zu 100% aktuell) und tiefe Dokumentation quasi kaum nötig. Wer einmal verstanden hat wie man eine Textdatei bearbeitet, kann sich zu 99,9% ganz einfach durch die Dokumentation und Beispiele selbst helfen. Es ist alles sauber dokumentiert und durchsuchbar. Zusätzlich gibt's auch einen discord Chat mit vielen hundert aktiven usern, falls doch noch Sachen unklar sind. Wer lieber postet, findet dass sich das inoffizielle esphome Forum in einem home assistant Unterforum eingenistet hat
so wie ich das deute ist für ein Update jedes mal eine neue Kompilierung notwendig, damit "Verwaltungsaufwand" der YAMLs notwendig
Das ist für mich (mit über 40 esp Gerätschaften) ein zentraler Pluspunkt. Ich habe für jedes Gerät genau eine yaml-Datei (sprich Konfigurations-/Definitionsdatei). Ich habe alle an einem Ort, kann also alles zentral (z.B. über die esphome webui) meine komplette Flotte steuern und monitoren. Du musst übrigens selbst nichts kompilieren, macht alles esphome für dich. Es reicht ein magischer klick auf upload dafür ;)
Ist quasi "one place to rule them all". Wenn du dir z.B. enterprise Netzwerke ansiehst, unterscheidet sich dieses durch ein zentrales management von deinem Heimnetzwerk. Keiner hat Zeit und Lust 10,50, 100 oder mehr Clients manuell zu managen. Einfach weil es viel zuviel unnötiger Aufwand ist und sich die Gefahr nicht gepatchter Geräte massiv erhöht. Auch verschiedene Einstellungen auf den Geräten, welche zu verschieden Verhalten führen sind immer nervig. Zu guter letzt ist es natürlich auch eine Reproduzierbarkeit gewünscht, was für einen schnellen rollout ebenfalls unheimlich hilft.
YAML ist auch nicht unbediengt jedermanns Sache, da ist eine Konfiguration über ein WEBUI mitunter einfacher.
Das gute ist ja daran das yaml gar keine Programmiersprache ist, sondern eine einfache Textdateien mit minimaler Struktur. Ich bin mir sicher das jeder, der ein iobroker am laufen hat auch keinerlei Probleme hat eine yaml-Datei zu bearbeiten. Und mit esphome kannst du ja gerade alle deine nodes über ein zentrales webui steuern - inklusive der Bearbeitung deiner yaml Dateien. Rocketsience sieht anders aus :rocket:

Tasmoadmin versucht übrigens ähnliche Funktionen für Tasmota nachzurüsten.SmartHome soll sich ja nicht nur an Programmierer und Freaks wenden, sondern für jedermann zugänglich sein!
Wir reden hier gerade über esp module oder gehackten Geräten welche esp's verwenden. Diese sind halt nur begrenzt für "jedermann" zugänglich ;) Denke der Herr Jedermann wird einfach mit den klassischen cloud Krachern glücklich werden.
Ein Update für Tasmota und ESPEasy spielt man auch per OTA ein, muss aber nicht zuvor die BIN selbst erstellen.
Darum musst du dich ja gerade nicht kümmern. Esphome macht das alles für dich. Auch dein esp Gerät finden und patchen. Klingt ein bisschen wie Magie - nicht? :stuck_out_tongue_winking_eye:
Weiteres dazu würde schon gesagt, das muss ich nicht wiederholen.
Und weiteres wurde bereits hier beantwortet und hier gibt's auch noch was interessantes für dich ;)
@Marco78 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Noch ein paar Worte zum S in IoT:
Ja, das stimmt, aber:Klingt wie "Ich hab nichts gegen xyz, aber...." (eigentlich doch irgendwie...)
In den Changelogs ist mit ein Fix dafür noch nicht aufgefallen (mag aber auch sein das ich es überlesen habe oder es nicht als ein Security-Fix erkannt habe!)
Tasmota, esphome und alle weiteren (selbst kommerzielle Lösungen welche den esp82xx/esp32 einsetzen) kochen mit der gleiche Suppe und verwenden upstream die espressif sdk. Die CVE Nummern sind folgende (damit solltest du, mit etwas suche, die gepatchten Versionen identifizieren können):
- CVE-2019-12587
- CVE-2019-12586
- CVE-2019-12588
So wie ich das deute, wird auch jedes mal eine Zugang zur Hardware benötigt, um einen Angriff zu starten.
Falsch verstanden. Der Angriff ist eben remote (ohne Netzwerkzugriff) möglich! :boom:
Ist es meine Sicht eine Firmware wie Tasmota, ESPMega, ESPHome und sonstige alle mal sicherer als die original Firmware
Auch diese Kochen mit der gleichen Suppe wie oben bereits beschrieben. In der Praxis also ziemlich egal ob du z.B. ein altes Tasmota auf deinen esp einsetzt oder einen nicht gepatchten China Kracher.
welche sich mit einer Cloud nach sonstwohin verbindet
Sowas betreibt man doch überhaupt nicht, niemand würde so einen Hersteller* einsetzen. Oder etwa doch? :scream:
*'Hier einen Hersteller deines Vertrauens einsetzten der massenhaft in die Cloud telefoniert: z.B. Google, Apfel, Microsoft, Xiaomi, ...Auch Netzwerk-Kabel sind nicht immer sicherer. Diese trenne ich auf, baue einen Switch dazwischen und bin im Netz, ohne ein PW kennen zu müssen
Ich sehe, du bist vom Fach ;) Spaß beiseite, wenn jemand Zugriff auf deine Hardware hat, hast du natürlich schon längst verloren.
Was aber tatsächlich sehr lustig ist (Thema "Kabel sind nicht immer sicherer") sind die weit verbreiteten power-lan adapter (oder wie sie sich genau schimpfen). Darüber sind nämlich tatsächlich Angriffe aus anderen Wohnung - über das (Strom)Kabel bekannt. :electric_plug: :Soviel zu läuft besser als EspEasy.
Teilweise magst du ja Recht haben, aber für Laien/Anfänger ist glaube ich EspEasy besser, wg des WebUi's. -
@random du bist ja schon sehr tief in der Materie :grin:
Nach deinem findings solltest du wirklich einen bug report erstellen, die esphome Entwickler werden mit Sicherheit etwas damit anfangen können.
@OpenSourceNomad danke nochmal für deine Hilfe. Nachdem ich beschlossen hab mich wieder eine Weile auf andere Dinge zu konzentrieren, habe ich mich heute nochmals an das Projekt gewagt. Ich hab einen alten ausgemusterten OpenWRT Wifi Router in Betrieb genommen und meinen ESP8266 gesagt sie sollen sich auf dessen WLAN verbinden. Das wars, jetzt funktioniert alles.
Das Problem war also irgendeine Inkompatibilität zwischen ESP8266 und dem Standard Kabelmodem (Hersteller: Arris)
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da bin ich wieder. Mittlerweile haben die lieben Chinesen geliefert und ich habe mir mal 2 Lolin D1 mini Pro 2.0 bestellt, ein D1 mini Nachbau (blau) und eine NodeMCU V3.
Aufgespielt hab ich als ersten Schuss mal Espeasy und daran hängt nun ein einzelner Temperatursensor. Angebuden hab ich ihn über MQTT an den IOBroker und Grafana spuckt schon die ersten Graphiken aus. Soweit so schick.


Somit wäre erstmal ein leichtes funktionsfähiges Konstrukt entstanden, um die vielen Temperatursensoren der Heizung in den IOBroker zu syncen. Jetzt besteht wohl bei der Espeasy die Restriktion auf 12 devices (egal an welchem GPIO Pin sie auch hängen).

Die Infos im Netz dazu sind relativ dünn gesäht. Wenn man weiter auf dem Espeasy Zug fahren wollte... muss man die Sourcen downloaden, ein config File erstellen und beilegen mit 24 devices, neu compilieren mit der Arduino IDE und dann sollte das gehen.
Frage an OpenSourceNomad und natürlich auch an den Rest der eifrigen Leser:
Gibs diese Restriktion bei EspHome auch?
Ich will so viel wie möglich an den D1 mini hängen, damit nicht so viele Devices in der Gegend herum ideln... weil viel zu tun hat er mit der Sensorik sicherlich nicht.
Die Daten würden auch 1x alle 2 Minuten ausreichen. Muss nix hyper genaues sein. Nur die Anzahl muss passen.
Und dann will ich noch die 3 Phasen des Hausanschlusses nach dem Stromzähler anzapfen... aber das noch an den einen ESP zu hängen wird sicherlich nicht funktionieren...
Da bin ich auch gerade in der Ideenfindung. Shelly bringt da gerade ein Produkt heraus, welches direkt schon MQTT spricht... mals chauen ob es sich da überhaupt noch lohnt was selbst hin zu frickeln.
Wie ist der Stand aktuell bei euch mit den Esp´s?
Nutzt ihr noch fleissig die 8266 oder seid ihr schon auf die ESP32 umgeschwungen? Ich wollte die 8266 nutzen, da diese einfach weniger Strom fressen als die ESP32.
LG und bis "gleich" :-)
Ice77
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da bin ich wieder. Mittlerweile haben die lieben Chinesen geliefert und ich habe mir mal 2 Lolin D1 mini Pro 2.0 bestellt, ein D1 mini Nachbau (blau) und eine NodeMCU V3.
Aufgespielt hab ich als ersten Schuss mal Espeasy und daran hängt nun ein einzelner Temperatursensor. Angebuden hab ich ihn über MQTT an den IOBroker und Grafana spuckt schon die ersten Graphiken aus. Soweit so schick.


Somit wäre erstmal ein leichtes funktionsfähiges Konstrukt entstanden, um die vielen Temperatursensoren der Heizung in den IOBroker zu syncen. Jetzt besteht wohl bei der Espeasy die Restriktion auf 12 devices (egal an welchem GPIO Pin sie auch hängen).

Die Infos im Netz dazu sind relativ dünn gesäht. Wenn man weiter auf dem Espeasy Zug fahren wollte... muss man die Sourcen downloaden, ein config File erstellen und beilegen mit 24 devices, neu compilieren mit der Arduino IDE und dann sollte das gehen.
Frage an OpenSourceNomad und natürlich auch an den Rest der eifrigen Leser:
Gibs diese Restriktion bei EspHome auch?
Ich will so viel wie möglich an den D1 mini hängen, damit nicht so viele Devices in der Gegend herum ideln... weil viel zu tun hat er mit der Sensorik sicherlich nicht.
Die Daten würden auch 1x alle 2 Minuten ausreichen. Muss nix hyper genaues sein. Nur die Anzahl muss passen.
Und dann will ich noch die 3 Phasen des Hausanschlusses nach dem Stromzähler anzapfen... aber das noch an den einen ESP zu hängen wird sicherlich nicht funktionieren...
Da bin ich auch gerade in der Ideenfindung. Shelly bringt da gerade ein Produkt heraus, welches direkt schon MQTT spricht... mals chauen ob es sich da überhaupt noch lohnt was selbst hin zu frickeln.
Wie ist der Stand aktuell bei euch mit den Esp´s?
Nutzt ihr noch fleissig die 8266 oder seid ihr schon auf die ESP32 umgeschwungen? Ich wollte die 8266 nutzen, da diese einfach weniger Strom fressen als die ESP32.
LG und bis "gleich" :-)
Ice77
@ice77 Also das Thema Heizungsüberwachung habe ich mit ESP8266 auf Basis von EspEasy umgesetzt. Läuft seit irgendwann Ende Dezember mit 10 Sensoren sehr zuverlässig.
Ja, du bist ohne selbst zu kompilieren auf 12 Tasks beschränkt, aber benötigst du für die Heizung wirklich mehr? Ja man kann mehr, muss aber nicht. So hast du einen ESP, der eine Aufgabe bewältigt - für mich ok.Ich überwache derzeit folgenden Temps der Heizung = 9 Tasks:
Aussen (musste ich mitteln da sehr anfällig für Wind)
Kessel
Fußboden Vorlauf/Rücklauf
Heizkörper Vorlauf/Rücklauf
Warmwasser
Warmasser Vorlauf/Rücklaufzzgl. 1x SI7021 für den Heizungsraum = 1 Task
zzgl. Display LCD2004 = 1 Task
zzgl. Generic System Info = 1 TaskDer ESP8266 reicht allemal. Ich habe eine Load von ca. 36% bei einer Aktualisierungsrate aller Sensoren von 5 Sekunden.
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tja, sicher kann man mit der Einschränkung von 12 Sensoren leben, jedoch kosten die Sensoren ja wirklich fast nichts, und ich habe 3 Pufferspeicher mit 4 Abgängen und ich hätte gerne noch die Kopftemperatur. Das alleine sind schon 15 Sensoren. Dann habe ich im Blick, ob die Speicher sich durchmischen oder die Solarthermie unsymetrisch lädt. In Anbetracht der billigen Sensoren... warum nicht. Ausserdem sind die Sensoren (bis auf die Kopftemperatur Sensorik) sowieso schon verbaut und "baumeln" aus der Dämmung raus.
Dann habe ich noch VL/RL vom Kessel, Speisung Friwas, WWT der 2 Friwas, VL/RL der Hochtemperatur Kreislaufs, VL/RL Niedertemperaturkreislauf (Wandheizung), VL/RL Solarthermie.
Das wären 15 für die Speicher, 4 für die Heizkreise, 2 für den Kessel, 3 für die Friwas = 24.
Ich meine was gelesen zu haben, dass ESPeasy 24 kann, wenn man es selbst kompiliert. Das wäre für mich perfekt. Dann greife ich die Werte ab (auch mit längerem Intervall... weils doch eher statische Werte sind). 1x die Minute langt mir. Worst case sogar alle 2 Minuten. So genau brauche ich das nicht. Auf Github wurde erklärt, dass bei der 24 Sensor Version andere Bereiche des Speichers überschrieben werden (Konfigurationsbereiche). Obs wirklich funktioniert muss ich testen. Hab mir extra platforIO und und die Arduino IDE installiert und muss da mal schauen wie ich den Code genau anpassen muss um den 1. Test zu fahren.
Die Mannschauft hinter ESPeasy sind nur 2 Mann, die es in ihrer Freizeit tun, und schon teilweise die Lust verlieren hier weiter zu entwicklen. Daher bin ich mir nicht sicher ob es eine gute Idee ist, auf ESPeasy zu setzen nachdem ich das alles gelesen habe. Zum Testen werd ich das tun... aber mit Sicherheit auf ESPeasy setzen kann man aktuell wohl nicht.
Daher mache ich mich parallel auch bei ESPhome schlau, in welchem Maße hier die Sensorik unterstütz wird. Ich denke wenn man ein mal verstanden hat wie ESPhome funktioniert, kommt man damit auch klar. Leichter ist natürlich eine über den Browser zu konfigurierende Hardware... aber man kann wohl nicht alles haben.
Egal wie es läuft. Falls ich es hinbekomme, ein Binary mit 24 Sensoren für den D1 Mini Pro zu kompilieren und es stabil läuft - stelle ich es der community zum download zur Verfügung. Es lang wenn sich einer die Mühe macht. Sollte einer von euch sowas schon haben, dann her damit, einspielen, konfigurieren und fertig :-).
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@ice77 Ich nutze den Wemos D1 Mini. Hat bei mir weniger Verbindungsabbrüche als der z.B. ESP8266-12. ESPEASY hat meiner Meinung nach mehr Möglichkeiten und ist auch nicht komplizierter als Tasmota.
Generell nutze ich nur ESPEASY außer für Sonoff-Geräte, da ist Tasmota besser vorkonfiguriert.
Bei ESPEASY finde ich auch den Rule-Editor interessant und einfach zu bedienen. Somit kann man Schaltvorgänge auch gleich direkt vom Wemos machen lassen ohne Iobroker zu benötigen. Kann z.B. bei einem Neustart gleich definierte Zustände erstellen (Eingang automatisch auf High oder Low, ..).
Ich habe leider noch nicht mehr als 10Stk. DS18b20 an einem Eingang angeschlossen, dachte aber dass bis zu 99 möglich sein sollten...
Hallo Leute,
Ich habe jetzt seit einiger Zeit meine Teststellung erfolgreich am Laufen und werde morgen die nächste "Evolutionsstufe" zünden.
Aktuell läuft ein D1 Mini mit einem gemoddeten ESPeasy Image, welches den PZEM004t V3 verarbeitet. Die Daten werden alle 10 Sec abgegriffen und landen sauber per MQTT im IOBroker.
Morgen möchte ich testen, ob ein D1 Mini Pro (wegen der externen Antenne) auch 3 PZEM parallel verarbeiten kann. Weiter soll noch ein 1,3" Oled Display montiert werden (I²C Bus) und ein paar Temperatursensoren werden auch angekoppelt. Als kleines zu Hause für den ESP hab ich Hutschienengehäuse beim schnellen Ali bestellt.
Der D1 mini in der Teststellung läuft jetzt schon seit 2-3 Monaten störungsfrei an den 5V des PZEM. Da der D1 mini aber offiziell nur 3,3V an den GPIO Pins verträgt, stell ich mir jetzt die Frage, ob ich nicht noch einen Levelshifter dazwischen hängen sollte.
Diesen hier hab ich mir sicherheitshalber schon mal bestellt und daheim hin gelegt: TXS0108E 8 Kanal Logic-Level-ConverterIst das überhaupt nötig oder sollte man das schon so machen wenns eine dauerhafte Installation werden soll? Hier fehlt mir einfach die Langzeiterfahrung. Klar könnte man jetzt einfach probieren, wie lange der D1 mini braucht bis er kaputt ist... aber ggf. hat ja der ein oder Andere noch eine Idee, ohne Hardware zu überlasten.
ciao und nu haut in die Tasten :-)
PS: falls ihr Interesse an Bildern vom Aufbau habt... dann stell ich was rein. Wenns keinen Interessiert... mach ich mir die Mühe erst gar nicht ;-)
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Hallo Leute,
Ich habe jetzt seit einiger Zeit meine Teststellung erfolgreich am Laufen und werde morgen die nächste "Evolutionsstufe" zünden.
Aktuell läuft ein D1 Mini mit einem gemoddeten ESPeasy Image, welches den PZEM004t V3 verarbeitet. Die Daten werden alle 10 Sec abgegriffen und landen sauber per MQTT im IOBroker.
Morgen möchte ich testen, ob ein D1 Mini Pro (wegen der externen Antenne) auch 3 PZEM parallel verarbeiten kann. Weiter soll noch ein 1,3" Oled Display montiert werden (I²C Bus) und ein paar Temperatursensoren werden auch angekoppelt. Als kleines zu Hause für den ESP hab ich Hutschienengehäuse beim schnellen Ali bestellt.
Der D1 mini in der Teststellung läuft jetzt schon seit 2-3 Monaten störungsfrei an den 5V des PZEM. Da der D1 mini aber offiziell nur 3,3V an den GPIO Pins verträgt, stell ich mir jetzt die Frage, ob ich nicht noch einen Levelshifter dazwischen hängen sollte.
Diesen hier hab ich mir sicherheitshalber schon mal bestellt und daheim hin gelegt: TXS0108E 8 Kanal Logic-Level-ConverterIst das überhaupt nötig oder sollte man das schon so machen wenns eine dauerhafte Installation werden soll? Hier fehlt mir einfach die Langzeiterfahrung. Klar könnte man jetzt einfach probieren, wie lange der D1 mini braucht bis er kaputt ist... aber ggf. hat ja der ein oder Andere noch eine Idee, ohne Hardware zu überlasten.
ciao und nu haut in die Tasten :-)
PS: falls ihr Interesse an Bildern vom Aufbau habt... dann stell ich was rein. Wenns keinen Interessiert... mach ich mir die Mühe erst gar nicht ;-)
@ice77 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Da der D1 mini aber offiziell nur 3,3V an den GPIO Pins verträgt, stell ich mir jetzt die Frage, ob ich nicht noch einen Levelshifter dazwischen hängen sollte.
Er hat es bereits offiziell unterstützt (und unterstützt es immer noch). Der genaue Passus:

wurde zwischenzeitlich leider wieder aus der Dokumentation entfernt weil (zu) viele den Unterschied zwischen (GP)IO und V(in) nicht verstanden haben und nichts besseres zu tun hatten als am 3.3V dicke 5V anzuhängen :boom: :man-facepalming:
Ist das überhaupt nötig
Nein, komplett unnütz um genau zu sein.
PS: falls ihr Interesse an Bildern vom Aufbau habt
Wir warten gespannt :frame_with_picture:
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@ice77 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Da der D1 mini aber offiziell nur 3,3V an den GPIO Pins verträgt, stell ich mir jetzt die Frage, ob ich nicht noch einen Levelshifter dazwischen hängen sollte.
Er hat es bereits offiziell unterstützt (und unterstützt es immer noch). Der genaue Passus:

wurde zwischenzeitlich leider wieder aus der Dokumentation entfernt weil (zu) viele den Unterschied zwischen (GP)IO und V(in) nicht verstanden haben und nichts besseres zu tun hatten als am 3.3V dicke 5V anzuhängen :boom: :man-facepalming:
Ist das überhaupt nötig
Nein, komplett unnütz um genau zu sein.
PS: falls ihr Interesse an Bildern vom Aufbau habt
Wir warten gespannt :frame_with_picture:
@OpenSourceNomad
alles klar... dann mach ich mal welche. Hab es quick and dirty verkabelt, rein zum testen... ist aber nicht öffentlich zeigbar, da die Farben der Strippen nicht VDE Konform sind :-) -
@OpenSourceNomad
alles klar... dann mach ich mal welche. Hab es quick and dirty verkabelt, rein zum testen... ist aber nicht öffentlich zeigbar, da die Farben der Strippen nicht VDE Konform sind :-) -
da bin ich wieder. Mittlerweile haben die lieben Chinesen geliefert und ich habe mir mal 2 Lolin D1 mini Pro 2.0 bestellt, ein D1 mini Nachbau (blau) und eine NodeMCU V3.
Aufgespielt hab ich als ersten Schuss mal Espeasy und daran hängt nun ein einzelner Temperatursensor. Angebuden hab ich ihn über MQTT an den IOBroker und Grafana spuckt schon die ersten Graphiken aus. Soweit so schick.


Somit wäre erstmal ein leichtes funktionsfähiges Konstrukt entstanden, um die vielen Temperatursensoren der Heizung in den IOBroker zu syncen. Jetzt besteht wohl bei der Espeasy die Restriktion auf 12 devices (egal an welchem GPIO Pin sie auch hängen).

Die Infos im Netz dazu sind relativ dünn gesäht. Wenn man weiter auf dem Espeasy Zug fahren wollte... muss man die Sourcen downloaden, ein config File erstellen und beilegen mit 24 devices, neu compilieren mit der Arduino IDE und dann sollte das gehen.
Frage an OpenSourceNomad und natürlich auch an den Rest der eifrigen Leser:
Gibs diese Restriktion bei EspHome auch?
Ich will so viel wie möglich an den D1 mini hängen, damit nicht so viele Devices in der Gegend herum ideln... weil viel zu tun hat er mit der Sensorik sicherlich nicht.
Die Daten würden auch 1x alle 2 Minuten ausreichen. Muss nix hyper genaues sein. Nur die Anzahl muss passen.
Und dann will ich noch die 3 Phasen des Hausanschlusses nach dem Stromzähler anzapfen... aber das noch an den einen ESP zu hängen wird sicherlich nicht funktionieren...
Da bin ich auch gerade in der Ideenfindung. Shelly bringt da gerade ein Produkt heraus, welches direkt schon MQTT spricht... mals chauen ob es sich da überhaupt noch lohnt was selbst hin zu frickeln.
Wie ist der Stand aktuell bei euch mit den Esp´s?
Nutzt ihr noch fleissig die 8266 oder seid ihr schon auf die ESP32 umgeschwungen? Ich wollte die 8266 nutzen, da diese einfach weniger Strom fressen als die ESP32.
LG und bis "gleich" :-)
Ice77
@ice77 Wird denn dein 8266 an einer Batterie betrieben und wenn ja an welcher und wie lange hält die dann?
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@ice77 Wird denn dein 8266 an einer Batterie betrieben und wenn ja an welcher und wie lange hält die dann?
@werner2000x said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
ein 8266 an einer Batterie betrieben und wenn ja an welcher und wie lange hält die dann?
klassischerweise:registered: natürlich mit einer Knopfzelle die 17 Tage hält :grin:
Alternativ halt ein Jahr mit zwei AA Batterien wenn dir ein zweiminütiges Sendeintervall ohne push (ergo deep sleep) für deine Einsatzzwecke ausreicht.
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@ice77 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Da der D1 mini aber offiziell nur 3,3V an den GPIO Pins verträgt, stell ich mir jetzt die Frage, ob ich nicht noch einen Levelshifter dazwischen hängen sollte.
Er hat es bereits offiziell unterstützt (und unterstützt es immer noch). Der genaue Passus:

wurde zwischenzeitlich leider wieder aus der Dokumentation entfernt weil (zu) viele den Unterschied zwischen (GP)IO und V(in) nicht verstanden haben und nichts besseres zu tun hatten als am 3.3V dicke 5V anzuhängen :boom: :man-facepalming:
Ist das überhaupt nötig
Nein, komplett unnütz um genau zu sein.
PS: falls ihr Interesse an Bildern vom Aufbau habt
Wir warten gespannt :frame_with_picture:
Das Bild war ich ja noch schuldig. Hab doch das "Alte" genommen. Sobald ich es verbaut habe kann ich ja anständige Bilder aus dem Kasten nachreichen.
Aktuell hatten aber andere Aufgaben auf der Baustelle Priorität.
Das Bild zeigt den aktuellen Eigenverbrauch eines PZEM und läuft durch (L1 -> L2 -> L3).

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Das Bild war ich ja noch schuldig. Hab doch das "Alte" genommen. Sobald ich es verbaut habe kann ich ja anständige Bilder aus dem Kasten nachreichen.
Aktuell hatten aber andere Aufgaben auf der Baustelle Priorität.
Das Bild zeigt den aktuellen Eigenverbrauch eines PZEM und läuft durch (L1 -> L2 -> L3).

Soderli... ich bin super zufrieden mit der Lösung mit dem PZEM und der Eigenverbrauch von 0,5Watt ist auch top.
Jetzt habe ich die "Frechheit" besessen, meine "Lösung" im Photovoltaikforum als Alternative zu den dort gezeigten Shellys zu erwähnen.
Dort gibt es einen User, der hat ein Hutschienengerät vom schnellen Ali mit Tasmota geflashed. Es soll billiger und genauer sein. Auf Rückfrage was da billiger und genauer ist, wurde nicht geantwortet :dancer:
Für die, die es lieber als fertige Lösung in den Schrank bauen wollen... hier mal 2 Links, welche ich dort entnommen habe.
Alle Angaben ohne Gewähr. Ich bleib bei meiner Lösung da sie funktioniert und wie es dann im Schrank aussieht ist mir herzlich wurscht, solange es elektrisch einwandfrei ist und nicht nach gebastel aussieht.
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@ice77 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Herzlichen Dank für die rege Beteiligung!!
Dann begebe ich mich auf die Pirsch auf den WEMOS D1 mini. Habe gesehen, dass ob bei eba*.de oder den chinesischen Portalen fast nur der Nachbau des D1 mini vermarktet wird. Ist der Äquivalent oder soll ich lieber nach dem Angebot mit WEMOS als Original ausschau halten?
Die Nachbauten/fakes leiden meistens daran, dass sie einen schwachen 3.3v regulator verbaut haben. Ich selber konnte in der praxis (auch mit vielen Sensoren an einem board) keinen Nachteil ausmachen. Besitze hauptsächlich fakes und ein paar originale
Hat jemand von euch schon mal den D1 mini schonmal auf eine externe Antenne umgebaut? Da er im Stromkasten sein Unwesen treiben soll, bin ich mir nicht sicher, ob er ein anständiges WLAN Signal bekommt. Die externen Antennen kosten auch nur 1 Euro... nur man müsste die aufgedruckte Antenne abtrennen und da die Antenne versuchen aufzulöten. Erstmal versuche ich es natürlich so... wenns nicht klappt investigiere ich weiter.
Kann bzw. sollte funktionieren, habe auch mal Anleitungen dafür gesehen. Alternativ gibt's aber auch z.b. den wemos d1 mini pro, der kommt mit integrierter keramikantenne und Anschluss für eine externe Antenne. Wenn dein Router nicht übertrieben weit weg ist könnte aber der ganz normale d1 mini seine Dienste verrichten. Testweise kannst du mal dein Handy in den Kasten legen und schauen ob du Empfang hast (Faustregel: wenn dein Empfang mit Mobilfunktelefon etwa 1/3 oder mehr, ergo nicht ganz mau ist, sollte der d1 mini auch Empfang haben)
Wo kauft ihr eure Hardware wenns um so bastelsachen geht? Direkt in China oder in D?
Direkt aus dem Herstellerland. Bekommst einfach ein vielfaches (ware und lieferzeit ;) ) für dein Geld.
Werd mich auch um ein Breadboard kümmern und wenn alles da ist kanns los gehen.
Das ist der weg
Als Firmware wird hier ja ESPhome angepriesen. Ich bin gespannt. Ich werds mal ausprobieren und bescheid geben, wie es gelaufen ist.
Unbedingt
Falls ich doch in China direkt bestellen sollte... kanns ja dann 4-6 Wochen dauern :-) bis ihr wieder was von mir hört.
Dito
Als Stromversorgung hab ich ein 3A Meanwell Netzteil. Das dürfte für einen Wimos auch deutlich viel zu stark dimensioniert sein. Setzt ihr Handynetzteile ein oder verbaut ihr Lötnetzteile (Tenstar Robot 230-> 5V)?
3A sind leicht überdimensinioniert, wird aber (zum testen) funktionieren. Ein simples micro USB Netzteil (5v, +-800mA) tut den job aber auch)
Als Verkabelung für die DS18B20 würde ich ein Cat7 oder Cat6e Kabel nutzen und zur Querschnittsmaximierung jeweils 2 Litzen zusammen nutzen. Gute Idee oder kann das auch wieder zu Fehlern führen?
Klingt ja fast schon overenginereed, sollte aber auch mit jeweils einer Litze problemlos funktionieren. Habe bei mir einen ds18b20 mit ca. 5m kabelage und das hat ein relativ dünnes litzchen, funktioniert 1a
Danke schonmal für eure Ideen
Bitteschön
@opensourcenomad said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
....Die Nachbauten/fakes leiden meistens daran, dass sie einen schwachen 3.3v regulator verbaut haben. Ich selber konnte in der praxis (auch mit vielen Sensoren an einem board) keinen Nachteil ausmachen. Besitze hauptsächlich fakes und ein paar originale
So - ich hole den Beitrag von @OpenSourceNomad aus der Versenkung, für die, die es interessiert. Ich habe 2x 8 D1 Mini Pro vom gleichen Shop beim schnellen Ali bestellt und siehe da... ein Mal sind die guten 3,3V Spannungswandler drauf.
Ich lasse mal Bilder für euch sprechen.
Hier die gute Charge (Label: S2RC mit dem entsprechenden Logo des Herstellers):


Hier die minderwertigen (Label: 4A2D):




Wenn ihr eure D1 Mini bekommt... könnt ihr jetzt direkt schauen wie gut die Ware ist die angekommen ist :-)
In wie fern die anderen Bauteile besser/schlechter sind kann ich nicht beurteilen. Das Platinenlayout hat sich auf alle Fälle deutlich verändert. Das sieht man schön auf der Rückseite, dass jetzt die Leiterbahnen anders verlaufen.
Im Prinzip kann man aber für den Preis gar nicht viel erwarten. Ich hab sie jetzt getestet und prinzipiell funktionieren beide erstmal gleich mit wenig Last. Ob sich daran was ändert wenn mehr Sensorik dran hängt werde ich sehen.
ich hoffe euch hilft es weiter.
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Soderli... ich bin super zufrieden mit der Lösung mit dem PZEM und der Eigenverbrauch von 0,5Watt ist auch top.
Jetzt habe ich die "Frechheit" besessen, meine "Lösung" im Photovoltaikforum als Alternative zu den dort gezeigten Shellys zu erwähnen.
Dort gibt es einen User, der hat ein Hutschienengerät vom schnellen Ali mit Tasmota geflashed. Es soll billiger und genauer sein. Auf Rückfrage was da billiger und genauer ist, wurde nicht geantwortet :dancer:
Für die, die es lieber als fertige Lösung in den Schrank bauen wollen... hier mal 2 Links, welche ich dort entnommen habe.
Alle Angaben ohne Gewähr. Ich bleib bei meiner Lösung da sie funktioniert und wie es dann im Schrank aussieht ist mir herzlich wurscht, solange es elektrisch einwandfrei ist und nicht nach gebastel aussieht.
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@ice77 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Ich hab sie jetzt getestet und prinzipiell funktionieren beide
Wie schon geschrieben betreibe ich hauptsächlich Nachbauten (seit nun etwa 3 Jahren inzwischen wohl um die 60 Stück auf weiter Flur). Diese unterscheiden sich im Betrieb nicht von den originalen (damals Wemos heute Lolin) Boards die ich ebenfalls im Fuhrpark habe (v1,v2,v3).
Ob sich daran was ändert wenn mehr Sensorik dran hängt werde ich sehen.
Ich konnte noch nie irgendwelche Unterschiede ausmachen, jedoch betreibe ich die meiste Sensorik mit 5V (sofern diese das natürlich unterstützen).
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@ice77 said in Tasmota vs ESPeasy, welchen ESP8266?:
Ich hab sie jetzt getestet und prinzipiell funktionieren beide
Wie schon geschrieben betreibe ich hauptsächlich Nachbauten (seit nun etwa 3 Jahren inzwischen wohl um die 60 Stück auf weiter Flur). Diese unterscheiden sich im Betrieb nicht von den originalen (damals Wemos heute Lolin) Boards die ich ebenfalls im Fuhrpark habe (v1,v2,v3).
Ob sich daran was ändert wenn mehr Sensorik dran hängt werde ich sehen.
Ich konnte noch nie irgendwelche Unterschiede ausmachen, jedoch betreibe ich die meiste Sensorik mit 5V (sofern diese das natürlich unterstützen).
@opensourcenomad
was ich eigentlich sagen wollte... selbst bei den Nachbauten vom gleichen Shop aus dem Land der aufgehenden Sonne... bekommst Du mal welche die hochwertiger sind und mal welche die eben die billigeren Bauteile verbaut haben.Ich für meinen Teil lasse die Sensorik mit 3,3V laufen. Welchen Vorteil bringt es denn auf 5V?? Schont es nicht die Bauteile, wenn sie mit weniger Spannung angefahren werden und verbrauchen sie falls es überhaupt relevant ist auch weniger Strom bei 3,3V.
Ich habe aktuell eine Teststellung laufen, die mit BME280, sowie einem SHT31 mit Taupunktbestimmung die Umweltdaten der einzelnen Zimmer aufnimmt. Alles landet im Minutentakt in der InfluxDB und Grafana wertet die Daten aus. Wie genau die Werte sind, weis ich nicht. Hab da noch nix verifiziert, jedoch möchte ich schauen, ob gerade in den Schlafzimmern die Luftfeuchtigkeit Nachts zu sehr ansteigt. Falls ja, müsste über eine Dezentrale Lüftungsanlage nachgedacht werden, da mangels Aussendämmung im worst case mit den kalten Wänden Schimmel droht.
So sieht es aktuell aus. Man sieht genau wenn gelüftet wird. Bringt nur kurzfristig was... die Luftfeuchtigkeit steigt fast auf das gleiche Niveau an nach dem Lüften.

