Hallo @darkblu dark,
in der Hoffnung, Niemanden zu langweilen:
Ich habe den SF 800 Pro.
In ioBroker ist das Teil über den Adapter zendure-solarflow integriert, was ohne Probleme geklappt hat. Aktuell bin ich noch mit der zenSDK / Cloudvariante und dem Authorization Auth Key unterwegs. In den Adaptereinstellungen gibt es ja nicht allzu viel zu definieren. Mit ein wenig Fantasy selbsterklärend
Hardware-Config:
Solarpanels > WR 800W > Einspeisung ins Hausnetz,
SF 800 über den AC-Anschluss am Hausnetz angestöpselt (also keine Panels am Gerät),
Externe Regelung über KI generieren lassen und ein wenig Fachwissen nutzen, um zu optimieren und den Gegegebenheiten anzupassen.
Energiefluss:
Die vom WR gelieferten Energie wird für das Laden des Speichers genutzt, abzüglich eines Teils zum Verbrauch im Haus.
Individuelle Werte:
Laden von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr,
20:00 - 21:00 Uhr bei Notwendigkeit Zwangsladung aus dem (Haus)Netz auf 90%,
Nachtentladung 21:00 Uhr - 08:00 Uhr mit 180 W
Einige Hinweise:
Aktuell gibt es in meiner Firmware noch einen bei Zendure bekannten Fehler (Netzfrequenz zu hoch, Fehler 55), welcher bei Entladung zum Standby des Gerätes und Unterbrechung der Entladung führt. Dieser Fehler soll im Juni mit einem FW-Update behoben werden. Gleichzeitig soll dann auch ein manuell anzustoßender Konditionierungsprozess für den Akku bereitgestellt werden.
Etwas schwierig zu handhaben ist der Ladezustand des Akku auf Grund der Besonderheiten von LiFePO4-Akkus (Bitte dazu mal selbst recherchieren, habe den Link gerade nicht zur Hand).
Stichwort: Hochlaufen der Zellenspannung und Sprung von SoC kleiner 90% auf 100%
Thema Nulleinspeisung:
Kann man versuchen, dem sind aber auch nicht nur systembedingte Grenzen gesetzt, sondern auch "menschliche" . Das was man eventuell mit extrem viel Mühe und Hirnschmalz zusammenprogrammiert, sind am Ende einige "Kilowatt-Sekunden" - also finanziell eher unbedeutend.
Sich der Nulleinspeisung anzunähern, aber nix zu übertreiben, erscheint mir persönlich sinnvoll.
Einspeisungen kleiner 10 W (also -10W) ignoriere ich, der Rest wird mehr oder weniger gut weggeregelt. Bis ich zu einer einigermaßen befriedigenden Steuerung gekommen bin, hat es nun einige Wochen gedauert und vermutlich noch mit Optimierungsbedarf - besonders dann, wenn die neue FW bereitsteht.
Zendure-Support:
Ich selbst mit dem Support sehr zufrieden. Erscheint fachlich kompetent, antwort sehr zeitnah und - vor allen Dingen ! - geduldig. (Ebenso wie die KI im übrigen, die sich über Nachfragen nicht beschwert).
Dokumentation / Threads:
Ja, einiges ist schlecht oder gar nicht dokumentiert. Auch ich habe ein wenig gebraucht, um hinter einige Geheimnisse zu kommen.
Das Problem bei der Threads ist nicht nur deren Alter und Produktvielfalt, welche bei den Postern vorhanden ist. Jeder hat unterschiedliche Rahmenbedingungen, andere Geräte, große und kleine PV-Anlagen, mit oder ohne E-Auto-Wallbox, dynamische Stromtarife, unterschiedliche Netzbetreiben und und und.
Ich habe auch ewig Zeit mit dem Lesen verbracht und kaum Nutzen daraus gezogen. Alles erscheint mit sehr individuell zu sein und Mann/Frau muss seinen eigenen Weg finden.
Inzwischen gibt es die cloudfreie Möglichkerit der Steuerung. Entsprechende Scriptvorschläge gibt es, aber auch hier tappe ich noch im Dunkeln, wie das konkret funktioniert.
Die Entscheidung für Zendure war ein Sprung ins kalte und ungewiss tiefe Wasser, angesichts der unendlichen Konfigurationsmöglichkeiten aber richtig. Was von den hier genannten Dingen für Dich dann zutrifft, kann ich nicht beurteilen. Daher alle Angaben ohne Gewähr und viel Spaß mit dem neuen Speilzeug