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Eure Erfahrungen - Wärmepumpe + Heizkörper + Thermostate

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wärmepumpeheizkörpersmarte thermostate
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  • FernetMentaF FernetMenta

    Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben. Homematic IP Thermostate machen den hydraulischen Abgleich automatisch. Gutachten vom Fraunhofer Institut: https://homematic-ip.com/de/automatischer-hydraulischer-abgleich-effizienz-fuer-ihr-heizsystem

    CephalopodC Online
    CephalopodC Online
    Cephalopod
    schrieb zuletzt editiert von
    #23

    @FernetMenta sagte:

    Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben.

    Ich habe deswegen ja auch vom thermischen Abgleich geredet, den ICH zu 100% hinbekommen habe. Er wird nur anhand der realen, gemessenen Raumtemperatur durchgeführt.
    Wir haben im ganzen Haus nur noch in zwei Räumen Heizkörperthermostate und das nur deswegen, weil diese Zimmer oft Wocheblang nicht genutzt werden.

    MartinPM 1 Antwort Letzte Antwort
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    • CephalopodC Cephalopod

      @FernetMenta sagte:

      Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben.

      Ich habe deswegen ja auch vom thermischen Abgleich geredet, den ICH zu 100% hinbekommen habe. Er wird nur anhand der realen, gemessenen Raumtemperatur durchgeführt.
      Wir haben im ganzen Haus nur noch in zwei Räumen Heizkörperthermostate und das nur deswegen, weil diese Zimmer oft Wocheblang nicht genutzt werden.

      MartinPM Online
      MartinPM Online
      MartinP
      schrieb zuletzt editiert von
      #24

      @Cephalopod sagte:

      @FernetMenta sagte:

      Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben.

      Ich habe deswegen ja auch vom thermischen Abgleich geredet, den ICH zu 100% hinbekommen habe. Er wird nur anhand der realen, gemessenen Raumtemperatur durchgeführt.
      Wir haben im ganzen Haus nur noch in zwei Räumen Heizkörperthermostate und das nur deswegen, weil diese Zimmer oft Wocheblang nicht genutzt werden.

      Hmm,
      wenn die zwei Thermostate abgedreht werden, ändert sich die hydraulische Situation an den anderen Heizkörpern dann nicht?
      Laienhaft gesprochen: Der Volumenstrom, der nicht mehr durch die beiden abgesperrten Heizkörper kann, will ja irgendwo hin....

      Intel(R) Celeron(R) CPU N3000 @1.04GHz 8G RAM 480G SSD * Virtualization : unprivileged lxc container on Proxmox * 6 GByte RAM für den iobroker Container * Remote-Access über Wireguard meiner Fritzbox

      CephalopodC FernetMentaF 2 Antworten Letzte Antwort
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      • MartinPM MartinP

        @Cephalopod sagte:

        @FernetMenta sagte:

        Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben.

        Ich habe deswegen ja auch vom thermischen Abgleich geredet, den ICH zu 100% hinbekommen habe. Er wird nur anhand der realen, gemessenen Raumtemperatur durchgeführt.
        Wir haben im ganzen Haus nur noch in zwei Räumen Heizkörperthermostate und das nur deswegen, weil diese Zimmer oft Wocheblang nicht genutzt werden.

        Hmm,
        wenn die zwei Thermostate abgedreht werden, ändert sich die hydraulische Situation an den anderen Heizkörpern dann nicht?
        Laienhaft gesprochen: Der Volumenstrom, der nicht mehr durch die beiden abgesperrten Heizkörper kann, will ja irgendwo hin....

        CephalopodC Online
        CephalopodC Online
        Cephalopod
        schrieb zuletzt editiert von
        #25

        @MartinP sagte:

        Hmm,
        wenn die zwei Thermostate abgedreht werden, ändert sich die hydraulische Situation an den anderen Heizkörpern dann nicht?
        Laienhaft gesprochen: Der Volumenstrom, der nicht mehr durch die beiden abgesperrten Heizkörper kann, will ja irgendwo hin....

        Grundsätzlich hast Du recht.
        Es gibt aber noch 16 weitere Heizkörper im Haus, das macht prozentual nicht viel aus.

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • MartinPM Online
          MartinPM Online
          MartinP
          schrieb zuletzt editiert von
          #26

          Naja, wenn 2 von 18 Heizkörpern fehlen, wäre der thermische Abgleich nicht mehr 100% richtig, sondern nur noch zu 89% ....

          Intel(R) Celeron(R) CPU N3000 @1.04GHz 8G RAM 480G SSD * Virtualization : unprivileged lxc container on Proxmox * 6 GByte RAM für den iobroker Container * Remote-Access über Wireguard meiner Fritzbox

          CephalopodC 1 Antwort Letzte Antwort
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          • MartinPM MartinP

            Naja, wenn 2 von 18 Heizkörpern fehlen, wäre der thermische Abgleich nicht mehr 100% richtig, sondern nur noch zu 89% ....

            CephalopodC Online
            CephalopodC Online
            Cephalopod
            schrieb zuletzt editiert von
            #27

            @MartinP sagte:

            Naja, wenn 2 von 18 Heizkörpern fehlen, wäre der thermische Abgleich nicht mehr 100% richtig, sondern nur noch zu 89% ....

            Ich meinte die Ist-Temperatur in den anderen beheizten Räumen.
            Deren Abweichung von der Soll-Temperatur bewegt sich mit oder ohne die beiden Heizkörper im Bereich von wenigen 1/10 °C.
            Meßtechnisch nachgewiesen.

            1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • MartinPM MartinP

              @Cephalopod sagte:

              @FernetMenta sagte:

              Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben.

              Ich habe deswegen ja auch vom thermischen Abgleich geredet, den ICH zu 100% hinbekommen habe. Er wird nur anhand der realen, gemessenen Raumtemperatur durchgeführt.
              Wir haben im ganzen Haus nur noch in zwei Räumen Heizkörperthermostate und das nur deswegen, weil diese Zimmer oft Wocheblang nicht genutzt werden.

              Hmm,
              wenn die zwei Thermostate abgedreht werden, ändert sich die hydraulische Situation an den anderen Heizkörpern dann nicht?
              Laienhaft gesprochen: Der Volumenstrom, der nicht mehr durch die beiden abgesperrten Heizkörper kann, will ja irgendwo hin....

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              FernetMenta
              Developer
              schrieb zuletzt editiert von
              #28

              @MartinP sagte:

              @Cephalopod sagte:

              @FernetMenta sagte:

              Es gibt kaum jemanden, der einen hydrauschlischen Abgleich 100% korrekt hinbekommt, weil die Berechnungen einen hohen Fehleranteil haben.

              Ich habe deswegen ja auch vom thermischen Abgleich geredet, den ICH zu 100% hinbekommen habe. Er wird nur anhand der realen, gemessenen Raumtemperatur durchgeführt.
              Wir haben im ganzen Haus nur noch in zwei Räumen Heizkörperthermostate und das nur deswegen, weil diese Zimmer oft Wocheblang nicht genutzt werden.

              Hmm,
              wenn die zwei Thermostate abgedreht werden, ändert sich die hydraulische Situation an den anderen Heizkörpern dann nicht?
              Laienhaft gesprochen: Der Volumenstrom, der nicht mehr durch die beiden abgesperrten Heizkörper kann, will ja irgendwo hin....

              Moderne Umwälzpumpen kann man so einstellen, dass sie den Druck halten (das ist eigentlich default). Der Volumenstrom ist also keine Konstante und es ist für die anderen Heizkörper völlig egal, ob man 2 abstellt.

              Die meisten Informationen, die über den hydraulischen Abgleich kursieren sind total veraltet.

              1 Antwort Letzte Antwort
              0
              • CephalopodC Online
                CephalopodC Online
                Cephalopod
                schrieb zuletzt editiert von Cephalopod
                #29

                Hier eine bewährte Anleitung für den thermischen Abgleich:

                1. FBH-Antriebe / Heizkörperthermostate komplett demontieren und alle Flowmeter / Voreinstellungen voll auf
                2. Heizkurve senken, bis der kälteste Raum gerade noch warm genug wird
                3. Die Flowmeter / Voreinstellungen der zu warmen Räume langsam drosseln, bis die Temperatur dort auch passt
                4. Ggf. Heizkurve noch etwas senken
                5. Ggf. FBH-Antriebe / Heizkörperthermostate wieder montieren und auf Wunschtemperatur einstellen.

                Das ganze (insbesondere die Heizkurve) kann sich schon mal eine ganze Heizperiode hinziehen. Deswegen macht das auch kein Heizungsbauer, sondern muss der Nutzer selber machen.
                Die Heizungspumpe sollte dabei auf ca. 80-90% eingestellt werden und permanent so bleiben. Eine Druckregelung macht keinen Sinn, weil es dann keine Druckschwankungen mehr gibt.

                1 Antwort Letzte Antwort
                1
                • MartinPM Online
                  MartinPM Online
                  MartinP
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #30

                  Die Heizungspumpe sollte dabei auf ca. 80-90% eingestellt werden und permanent so bleiben. Eine Druckregelung macht keinen Sinn, weil es dann keine Druckschwankungen mehr gibt.

                  Für das "International Business" stehen an meiner Heizkreispumpe nur Piktogramme mit LEDs

                  Wilo Para 25/7

                  Zur Auswahl stehen laut Bedienungsanleitung

                  1. Differenzdruck variabel Δp-v
                  2. Differenzdruck konstant Δp-c
                  3. Konstant-Drehzahl

                  Eingestellt wurde durch den Heizungsbauer "2" mit Kennlinie "II"

                  6d15f194-b158-486c-b8fd-2664bdf75624-image.jpeg

                  Empfehlung bei Fußbodenheizungen oder bei groß
                  dimensionierten Rohrleitungen oder allen
                  Anwendungen ohne veränderliche Rohrnetzkennlinie
                  (z. B. Speicherladepumpen), sowie Einrohr-Heizungssy-
                  steme mit Heizkörpern.
                  Die Regelung hält die eingestellte Förderhöhe unabhän-
                  gig vom geförderten Volumenstrom kontant.
                  Drei vordefinierte Kennlinien (I, II, III) zur Auswahl

                  Ich habe ausschließlich Heizkörper.

                  Intel(R) Celeron(R) CPU N3000 @1.04GHz 8G RAM 480G SSD * Virtualization : unprivileged lxc container on Proxmox * 6 GByte RAM für den iobroker Container * Remote-Access über Wireguard meiner Fritzbox

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                  • CephalopodC Online
                    CephalopodC Online
                    Cephalopod
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #31

                    Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
                    Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
                    Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.

                    FernetMentaF 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • MartinPM Online
                      MartinPM Online
                      MartinP
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #32

                      An einem Heizkörper messe ich die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf.
                      Gerade einmal 1,5°C.
                      Wenn die Heizkörperlüfter mit voller Drehzahl laufen, steigt die Temperaturdifferenz auf 5°C....

                      Da das Ganze immer ein Balanceakt zwischen Effizienz und nervigen Strömungsgeräuschen ist, lasse ich das wohl erstmal so....

                      Bei meiner Wärmepumpe muss ich auch noch auf andere Werte schauen - es gibt einen Parallelpuffer.

                      Wenn die Volumenströme im Primärkreis und im Heizkreis zu stark unterschiedlich sind, geht von der Vorlauftemperatur im Primärkreis durch den Parallelpuffer zu viel verloren...

                      Aktuell eine Temperaturdifferenz von 1,5 °C zwischen Vorlauftemperatur Heizkreis und Vorlauftemperatur Primärkreis.

                      Intel(R) Celeron(R) CPU N3000 @1.04GHz 8G RAM 480G SSD * Virtualization : unprivileged lxc container on Proxmox * 6 GByte RAM für den iobroker Container * Remote-Access über Wireguard meiner Fritzbox

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                      • CephalopodC Cephalopod

                        Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
                        Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
                        Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.

                        FernetMentaF Online
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                        FernetMenta
                        Developer
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #33

                        @Cephalopod sagte:

                        Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
                        Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
                        Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.

                        Das stimmt so nicht. Wenn man den Volumenstrom über einen Idealwert von 100% erhöht, passiert nicht mehr viel, außer vielleicht Geräusche im Kreislauf.
                        b519ebc1-bcbb-4f2f-aaa0-2011df82a02c-image.jpeg

                        Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.

                        CephalopodC 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • FernetMentaF FernetMenta

                          @Cephalopod sagte:

                          Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
                          Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
                          Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.

                          Das stimmt so nicht. Wenn man den Volumenstrom über einen Idealwert von 100% erhöht, passiert nicht mehr viel, außer vielleicht Geräusche im Kreislauf.
                          b519ebc1-bcbb-4f2f-aaa0-2011df82a02c-image.jpeg

                          Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.

                          CephalopodC Online
                          CephalopodC Online
                          Cephalopod
                          schrieb zuletzt editiert von Cephalopod
                          #34

                          @FernetMenta sagte:

                          Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.

                          Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
                          Es geht um die Abstrahlfläche der Heizkörper.

                          Vereinfacht gesagt:
                          Wenn du das Heizungswasser langsam durch den selben Heizkörper förderst, hat er nach der hälfte der Strecke schon seine Wärme an den Raum abgegeben, der Heizkörper wird Richtung Ausgang immer kälter. Im Worst Case ist die Hälfte der Heizkörpers kalt.

                          Wenn du die Strömungsgeschwindigkeit erhöhst, dann hat das Wasser viel weniger Zeit die Wärme abzugeben und die komplette Heizkörperfläche ist heiß.

                          Dank Q = m x R x T bleibt die Energie gleich, die größere Fläche erlaubt es aber, die Vorlauftemperatur abzusenken.

                          Ziel sollte es sein, eine möglichst kleine Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf einzustellen.
                          Deine 70/55 im Beispiel stammen noch aus dem letzten Jahrtausend.
                          Die WP will ich sehen, die überhaupt 70 °C schafft ... 😀

                          Samson71S 1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • CephalopodC Cephalopod

                            @FernetMenta sagte:

                            Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.

                            Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
                            Es geht um die Abstrahlfläche der Heizkörper.

                            Vereinfacht gesagt:
                            Wenn du das Heizungswasser langsam durch den selben Heizkörper förderst, hat er nach der hälfte der Strecke schon seine Wärme an den Raum abgegeben, der Heizkörper wird Richtung Ausgang immer kälter. Im Worst Case ist die Hälfte der Heizkörpers kalt.

                            Wenn du die Strömungsgeschwindigkeit erhöhst, dann hat das Wasser viel weniger Zeit die Wärme abzugeben und die komplette Heizkörperfläche ist heiß.

                            Dank Q = m x R x T bleibt die Energie gleich, die größere Fläche erlaubt es aber, die Vorlauftemperatur abzusenken.

                            Ziel sollte es sein, eine möglichst kleine Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf einzustellen.
                            Deine 70/55 im Beispiel stammen noch aus dem letzten Jahrtausend.
                            Die WP will ich sehen, die überhaupt 70 °C schafft ... 😀

                            Samson71S Offline
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #35

                            @Cephalopod sagte:
                            Deine 70/55 im Beispiel stammen noch aus dem letzten Jahrtausend.
                            Die WP will ich sehen, die überhaupt 70 °C schafft ... 😀

                            Er wird das schon wissen, schließlich hat er die fachliche Expertise.

                            @FernetMenta sagte:
                            ich habe angewandte Physik studiert und verstehe die Gesetzmäßigkeiten von Grund auf.

                            Markus

                            Bitte beachten:
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                            • MartinPM Online
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                              MartinP
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #36

                              Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen

                              Im Endeffekt sehe ich das auch so - die Thermostate als "Notanker", wenn die Sonne durchs Fenster knallt und den Raum aufheizt...

                              Im Normalfall sollten die möglichst weit auf sein.

                              Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.

                              Intel(R) Celeron(R) CPU N3000 @1.04GHz 8G RAM 480G SSD * Virtualization : unprivileged lxc container on Proxmox * 6 GByte RAM für den iobroker Container * Remote-Access über Wireguard meiner Fritzbox

                              FernetMentaF CephalopodC 2 Antworten Letzte Antwort
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                              • MartinPM MartinP

                                Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen

                                Im Endeffekt sehe ich das auch so - die Thermostate als "Notanker", wenn die Sonne durchs Fenster knallt und den Raum aufheizt...

                                Im Normalfall sollten die möglichst weit auf sein.

                                Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.

                                FernetMentaF Online
                                FernetMentaF Online
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #37

                                @MartinP sagte:

                                Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.

                                genau so ist es.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • MartinPM MartinP

                                  Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen

                                  Im Endeffekt sehe ich das auch so - die Thermostate als "Notanker", wenn die Sonne durchs Fenster knallt und den Raum aufheizt...

                                  Im Normalfall sollten die möglichst weit auf sein.

                                  Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.

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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #38

                                  @MartinP sagte:

                                  Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.

                                  Und wie stellen die Teile eine möglichst niedrige Heizkurve ein?
                                  Das ist das WESENTLICHE beim Abgleich!
                                  Das justieren der Voreinstellungen geht schnell, das ist keine große Arbeit.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • MartinPM Online
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                                    MartinP
                                    schrieb zuletzt editiert von MartinP
                                    #39

                                    Und wie stellen die Teile eine möglichst niedrige Heizkurve ein?

                                    Wie machen das denn die Ventileinsatz-Voreinsteller?

                                    Ich habe erste einen dieser Thermostate gekauft, um damit ein wenig zu experimentieren. So richtig zu einem abschließenden Urteil bin ich noch nicht gekommen...

                                    Ich denke schon, dass die Ventile dabei helfen, die möglichst niedrige Heizkurve herauszukitzeln...
                                    Einstellen muss man sie aber schon selber ...

                                    Sie zeigen den Öffnungsgrad in Prozent an... Wenn KEINES der Ventile einen Öffnungsgrad von 100% hat, ist die aktuelle Vorlauftemperatur zu hoch -> wichtige Info, um die Heizkurve zu optimieren...

                                    Ob mein Plan aber aufgeht, weiß ich nicht... Die gemeldeten Öffnungsgrade sind schon ziemlich "Vogelwild" ... grenzt ein wenig an Kaffeesatzleserei, da etwas herauszuinterpretieren:

                                    38033926-54ce-4adc-859d-21a00f23fbbe-image.jpeg

                                    Ich senke die Solltemperatur über Nacht per Blockly-Script moderat ab, was auch gleich zu einer Verringerung des Öffnungsgrades führt (aber sich nicht in einer Absenkung der Raumtemperatur zeigt).

                                    Ab 11:00 wurde wohl gelüftet ...

                                    Intel(R) Celeron(R) CPU N3000 @1.04GHz 8G RAM 480G SSD * Virtualization : unprivileged lxc container on Proxmox * 6 GByte RAM für den iobroker Container * Remote-Access über Wireguard meiner Fritzbox

                                    CephalopodC 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • MartinPM MartinP

                                      Und wie stellen die Teile eine möglichst niedrige Heizkurve ein?

                                      Wie machen das denn die Ventileinsatz-Voreinsteller?

                                      Ich habe erste einen dieser Thermostate gekauft, um damit ein wenig zu experimentieren. So richtig zu einem abschließenden Urteil bin ich noch nicht gekommen...

                                      Ich denke schon, dass die Ventile dabei helfen, die möglichst niedrige Heizkurve herauszukitzeln...
                                      Einstellen muss man sie aber schon selber ...

                                      Sie zeigen den Öffnungsgrad in Prozent an... Wenn KEINES der Ventile einen Öffnungsgrad von 100% hat, ist die aktuelle Vorlauftemperatur zu hoch -> wichtige Info, um die Heizkurve zu optimieren...

                                      Ob mein Plan aber aufgeht, weiß ich nicht... Die gemeldeten Öffnungsgrade sind schon ziemlich "Vogelwild" ... grenzt ein wenig an Kaffeesatzleserei, da etwas herauszuinterpretieren:

                                      38033926-54ce-4adc-859d-21a00f23fbbe-image.jpeg

                                      Ich senke die Solltemperatur über Nacht per Blockly-Script moderat ab, was auch gleich zu einer Verringerung des Öffnungsgrades führt (aber sich nicht in einer Absenkung der Raumtemperatur zeigt).

                                      Ab 11:00 wurde wohl gelüftet ...

                                      CephalopodC Online
                                      CephalopodC Online
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                                      schrieb zuletzt editiert von Cephalopod
                                      #40

                                      @MartinP sagte:

                                      Ob mein Plan aber aufgeht, weiß ich nicht... Die gemeldeten Öffnungsgrade sind schon ziemlich "Vogelwild" ... grenzt ein wenig an Kaffeesatzleserei, da etwas herauszuinterpretieren:

                                      Demontiere die Teile und richte dich nach #29

                                      Ist aber aktuell die falsche Jahreszeit dafür.

                                      Und das hilft bei der Heizkurve:
                                      https://www.heizsparer.de/spartipps/heizung-optimieren/heizkurve-verstehen-und-richtig-einstellen

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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