NEWS
Eure Erfahrungen - Wärmepumpe + Heizkörper + Thermostate
-
Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie. -
An einem Heizkörper messe ich die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf.
Gerade einmal 1,5°C.
Wenn die Heizkörperlüfter mit voller Drehzahl laufen, steigt die Temperaturdifferenz auf 5°C....Da das Ganze immer ein Balanceakt zwischen Effizienz und nervigen Strömungsgeräuschen ist, lasse ich das wohl erstmal so....
Bei meiner Wärmepumpe muss ich auch noch auf andere Werte schauen - es gibt einen Parallelpuffer.
Wenn die Volumenströme im Primärkreis und im Heizkreis zu stark unterschiedlich sind, geht von der Vorlauftemperatur im Primärkreis durch den Parallelpuffer zu viel verloren...
Aktuell eine Temperaturdifferenz von 1,5 °C zwischen Vorlauftemperatur Heizkreis und Vorlauftemperatur Primärkreis.
-
Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.Das stimmt so nicht. Wenn man den Volumenstrom über einen Idealwert von 100% erhöht, passiert nicht mehr viel, außer vielleicht Geräusche im Kreislauf.

Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.
-
Die Druckschwankungen in einem (schlecht eingestellten) Heizungssystem entstehen durch sich permanent öffnende und schließende Heizflächenventile.
Nach dem thermischen Abgleich sind die Ventile ständig voll offen, der Druck ändert sich somit nicht.
Indem du die Pumpendrehzahl fest auf den Maximalwert einstellst, vergrößerst du die wirksame Fläche der Heizkörper. Die Vorlauftemperatur kann dadurch, bei gleichbleibender Raumtemperatur, niedriger eingestellt werden und dadurch sparst du Energie.Das stimmt so nicht. Wenn man den Volumenstrom über einen Idealwert von 100% erhöht, passiert nicht mehr viel, außer vielleicht Geräusche im Kreislauf.

Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.
Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.
Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
Es geht um die Abstrahlfläche der Heizkörper.Vereinfacht gesagt:
Wenn du das Heizungswasser langsam durch den selben Heizkörper förderst, hat er nach der hälfte der Strecke schon seine Wärme an den Raum abgegeben, der Heizkörper wird Richtung Ausgang immer kälter. Im Worst Case ist die Hälfte der Heizkörpers kalt.Wenn du die Strömungsgeschwindigkeit erhöhst, dann hat das Wasser viel weniger Zeit die Wärme abzugeben und die komplette Heizkörperfläche ist heiß.
Dank Q = m x R x T bleibt die Energie gleich, die größere Fläche erlaubt es aber, die Vorlauftemperatur abzusenken.
Ziel sollte es sein, eine möglichst kleine Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf einzustellen.
Deine 70/55 im Beispiel stammen noch aus dem letzten Jahrtausend.
Die WP will ich sehen, die überhaupt 70 °C schafft ...
-
Hier sieht man auch, dass bei einem Volumenstrom von 50% immer noch 86% Wärmeleistung vorhanden sind. Herkömmliche Thermostate haben mit dieser Kurve Probleme. Motorische Stellantriebe mit guter Regelung nicht mehr.
Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
Es geht um die Abstrahlfläche der Heizkörper.Vereinfacht gesagt:
Wenn du das Heizungswasser langsam durch den selben Heizkörper förderst, hat er nach der hälfte der Strecke schon seine Wärme an den Raum abgegeben, der Heizkörper wird Richtung Ausgang immer kälter. Im Worst Case ist die Hälfte der Heizkörpers kalt.Wenn du die Strömungsgeschwindigkeit erhöhst, dann hat das Wasser viel weniger Zeit die Wärme abzugeben und die komplette Heizkörperfläche ist heiß.
Dank Q = m x R x T bleibt die Energie gleich, die größere Fläche erlaubt es aber, die Vorlauftemperatur abzusenken.
Ziel sollte es sein, eine möglichst kleine Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf einzustellen.
Deine 70/55 im Beispiel stammen noch aus dem letzten Jahrtausend.
Die WP will ich sehen, die überhaupt 70 °C schafft ...
@Cephalopod sagte:
Deine 70/55 im Beispiel stammen noch aus dem letzten Jahrtausend.
Die WP will ich sehen, die überhaupt 70 °C schafft ... 😀Er wird das schon wissen, schließlich hat er die fachliche Expertise.
@FernetMenta sagte:
ich habe angewandte Physik studiert und verstehe die Gesetzmäßigkeiten von Grund auf. -
Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
Im Endeffekt sehe ich das auch so - die Thermostate als "Notanker", wenn die Sonne durchs Fenster knallt und den Raum aufheizt...
Im Normalfall sollten die möglichst weit auf sein.
Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.
-
Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
Im Endeffekt sehe ich das auch so - die Thermostate als "Notanker", wenn die Sonne durchs Fenster knallt und den Raum aufheizt...
Im Normalfall sollten die möglichst weit auf sein.
Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.
-
Es geht doch dabei gar nicht um die Thermostate, die sollen ja gar nicht regeln sondern den vollen Durchfluss ermöglichen
Im Endeffekt sehe ich das auch so - die Thermostate als "Notanker", wenn die Sonne durchs Fenster knallt und den Raum aufheizt...
Im Normalfall sollten die möglichst weit auf sein.
Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.
Auf der anderen Seite: Bei den HM-IP Thermostaten wird ja damit geworben, dass sie den Abgleich mit erledigen, und ein Gutachten eines Fraunhofer-Instituts soll das belegen. Das Eindrosseln über die Ventileinsatz-Voreinsteller (soweit überhaupt vorhanden) entfällt damit angeblich.
Und wie stellen die Teile eine möglichst niedrige Heizkurve ein?
Das ist das WESENTLICHE beim Abgleich!
Das justieren der Voreinstellungen geht schnell, das ist keine große Arbeit. -
Und wie stellen die Teile eine möglichst niedrige Heizkurve ein?
Wie machen das denn die Ventileinsatz-Voreinsteller?
Ich habe erste einen dieser Thermostate gekauft, um damit ein wenig zu experimentieren. So richtig zu einem abschließenden Urteil bin ich noch nicht gekommen...
Ich denke schon, dass die Ventile dabei helfen, die möglichst niedrige Heizkurve herauszukitzeln...
Einstellen muss man sie aber schon selber ...Sie zeigen den Öffnungsgrad in Prozent an... Wenn KEINES der Ventile einen Öffnungsgrad von 100% hat, ist die aktuelle Vorlauftemperatur zu hoch -> wichtige Info, um die Heizkurve zu optimieren...
Ob mein Plan aber aufgeht, weiß ich nicht... Die gemeldeten Öffnungsgrade sind schon ziemlich "Vogelwild" ... grenzt ein wenig an Kaffeesatzleserei, da etwas herauszuinterpretieren:

Ich senke die Solltemperatur über Nacht per Blockly-Script moderat ab, was auch gleich zu einer Verringerung des Öffnungsgrades führt (aber sich nicht in einer Absenkung der Raumtemperatur zeigt).
Ab 11:00 wurde wohl gelüftet ...
-
Und wie stellen die Teile eine möglichst niedrige Heizkurve ein?
Wie machen das denn die Ventileinsatz-Voreinsteller?
Ich habe erste einen dieser Thermostate gekauft, um damit ein wenig zu experimentieren. So richtig zu einem abschließenden Urteil bin ich noch nicht gekommen...
Ich denke schon, dass die Ventile dabei helfen, die möglichst niedrige Heizkurve herauszukitzeln...
Einstellen muss man sie aber schon selber ...Sie zeigen den Öffnungsgrad in Prozent an... Wenn KEINES der Ventile einen Öffnungsgrad von 100% hat, ist die aktuelle Vorlauftemperatur zu hoch -> wichtige Info, um die Heizkurve zu optimieren...
Ob mein Plan aber aufgeht, weiß ich nicht... Die gemeldeten Öffnungsgrade sind schon ziemlich "Vogelwild" ... grenzt ein wenig an Kaffeesatzleserei, da etwas herauszuinterpretieren:

Ich senke die Solltemperatur über Nacht per Blockly-Script moderat ab, was auch gleich zu einer Verringerung des Öffnungsgrades führt (aber sich nicht in einer Absenkung der Raumtemperatur zeigt).
Ab 11:00 wurde wohl gelüftet ...
Ob mein Plan aber aufgeht, weiß ich nicht... Die gemeldeten Öffnungsgrade sind schon ziemlich "Vogelwild" ... grenzt ein wenig an Kaffeesatzleserei, da etwas herauszuinterpretieren:
Demontiere die Teile und richte dich nach #29
Ist aber aktuell die falsche Jahreszeit dafür.
Und das hilft bei der Heizkurve:
https://www.heizsparer.de/spartipps/heizung-optimieren/heizkurve-verstehen-und-richtig-einstellen
Hey! Du scheinst an dieser Unterhaltung interessiert zu sein, hast aber noch kein Konto.
Hast du es satt, bei jedem Besuch durch die gleichen Beiträge zu scrollen? Wenn du dich für ein Konto anmeldest, kommst du immer genau dorthin zurück, wo du zuvor warst, und kannst dich über neue Antworten benachrichtigen lassen (entweder per E-Mail oder Push-Benachrichtigung). Du kannst auch Lesezeichen speichern und Beiträge positiv bewerten, um anderen Community-Mitgliedern deine Wertschätzung zu zeigen.
Mit deinem Input könnte dieser Beitrag noch besser werden 💗
Registrieren Anmelden