@wendy2702:
die Richtung aber dahin gehen wird das die Daten nur noch beim Messtellenbetreiber landen werden und für den Endverbraucher Vorort wohl auf kurz oder lang nicht mehr auslesbar sein werden. `
Das ist gut möglich und - was das LAN angeht - in meinem Fall wohl schon so, weil die Daten ja verschlüsselt über's Netz gehen; sonst wär's einfach, weil das Gateway ja erstmal im lokalen Heimnetzwerk hängt. Wobei ich glaube, daß das weniger bei reinen Meßstellenbetreibern so ist als bei den Stromanbietern, die SmartMeter anbieten. Bei Discovergy gehen die Daten ja nicht direkt vom Zähler weg sondern laufen über ein Gateway mit verschiedenen Ausgängen (LAN, GSM, Modbus) und die Schnittstelle zur eigenen Hausautomation wird da eigens beworben. Außerdem hängen die wohl an irgendeinem Förderprogramm des Bundes, weshalb man die Installation für umme bekommt, die Firma dafür aber wohl anonymisiert die gesammelten Daten zur Auswertung zur Verfügung stellt. Was ich dann für positiv halte, wenn die Ergebnisse hoffentich zu variablen Stromtarifen führen, was im Sinne der Energiewende und der Verfügbarkeit alternativer Energien nur gut sein kann. Eine Wasch- oder Spülmaschine kann z.B. vor- oder nachmittags laufen, wenn genug Solarstrom zur Verfügung steht. Oder auch nachts, wenn der Wind pfeift und die Windräder antreibt.
BTW: Discovergy bietet sogar eine API für ihre Auswerte-Webseite (welche Funktionalität diese API auch immer bietet).