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Ich habe gerade mal nachgesehen und bin erstaunt, dass ich nur 200MB Swap habe
'Früher' wurde das so voreingestellt. Dann hat man es auf 512MB erhöht, bevor man in den letzten Neuinstallationen auf ZRAM mit 2,1 GB umgeschwenkt ist.
Das rettet dich aber nicht dauerhaft. Wie die Vorredner schon sagten, das dient nur als 'Notausgang' für kurzfristige Spitzen. Wenn dein physischer Arbeitsspeicher (nachdem du allen unnötigen Klimbimm stillgelegt hast) auf Dauer nicht ausreicht kannst du dem nur mit mehr physischem RAM beikommen.
@Thomas-Braun, wie kann ich denn dann auf ZRAM umstellen? Gibt es dazu eine Anleitung?
Dann habe ich etwas Zeit, um auf ein zukunftsorientiertes System umzusiedeln. -
@Thomas-Braun, wie kann ich denn dann auf ZRAM umstellen? Gibt es dazu eine Anleitung?
Dann habe ich etwas Zeit, um auf ein zukunftsorientiertes System umzusiedeln. -
@Thomas-Braun, wie kann ich denn dann auf ZRAM umstellen? Gibt es dazu eine Anleitung?
Dann habe ich etwas Zeit, um auf ein zukunftsorientiertes System umzusiedeln.@thomke67
ZRAM legt im Arbeitsspeicher Swap an (statt auf der SD-Karte), wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn Dir bei Deinem "alten" PI4 die jetzigen 4GB schon nicht mehr ausreichen, wieviel willst Du davon dann noch zusätzlich opfern? Dann beschneidest Du sie damit noch zusätzlich. -
Danke schon mal für den Link, aber als nicht Linux User, kannst du mir bitte kurz erklären, wie ich es installiere? Danke!
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Danke schon mal für den Link, aber als nicht Linux User, kannst du mir bitte kurz erklären, wie ich es installiere? Danke!
Das Paket einfach über deinen Paketmanager installieren.
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Das Paket einfach über deinen Paketmanager installieren.
@Thomas-Braun ich dachte bei trixi ist das schon automatisch includiert
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@Thomas-Braun ich dachte bei trixi ist das schon automatisch includiert
@crunchip Erst seit ein paar Wochen/Monaten wohl. Die ersten Installationen oder hochgezogene Distupgrades sind noch anders konfiguriert.
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@thomke67
ZRAM legt im Arbeitsspeicher Swap an (statt auf der SD-Karte), wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn Dir bei Deinem "alten" PI4 die jetzigen 4GB schon nicht mehr ausreichen, wieviel willst Du davon dann noch zusätzlich opfern? Dann beschneidest Du sie damit noch zusätzlich. -
@Thomas-Braun
Das wusste ich (noch) nicht. Danke für die Ergänzung. Es behebt nur so oder so nicht das Kernproblem von @thomke67 nämlich den zu geringen Speicher. -
@Thomas-Braun
Das wusste ich (noch) nicht. Danke für die Ergänzung. Es behebt nur so oder so nicht das Kernproblem von @thomke67 nämlich den zu geringen Speicher.Nein, grundsätzlich zu knappen physischen RAM kannst du nur durch mehr physischen RAM ergänzen.
SWAP hilft da nur sehr begrenzt. -
Nein, grundsätzlich zu knappen physischen RAM kannst du nur durch mehr physischen RAM ergänzen.
SWAP hilft da nur sehr begrenzt.@Thomas-Braun
Und wenn der Swap den ohnehin schon zu knappen physischen Speicher (teilweise) noch mit belegt durch ZRAM wird es das Problem m.E. eher noch verstärken als verbessern. -
@Thomas-Braun
Und wenn der Swap den ohnehin schon zu knappen physischen Speicher (teilweise) noch mit belegt durch ZRAM wird es das Problem m.E. eher noch verstärken als verbessern.Hier ist es sehr ausführlich erklärt:
https://wiki.ubuntuusers.de/Swap/
Beste Zitate:
Andererseits ist Swap aber auch kein Ersatz für fehlenden Arbeitsspeicher. So etwas ist zwar technisch möglich und in seltenen Spezialfällen mag das auch sinnvoll sein, aber als Regel gilt: Wenn die Swap-Bereiche intensiv genutzt werden, hat man zu wenig Arbeitsspeicher.
und
Ein fehlender Swap-Speicher liefert einen Grund, den Systemverwalter zu entlassen, denn dieser geht ein zwar geringes, aber unnötiges Risiko für die Betriebssicherheit des von ihm verwalteten Systems ein.
Das war mir bislang auch so nicht bewusst:
Wenn man gar keinen Swap-Bereich definiert, kann der Zuteilungsalgorithmus für RAM im Linux Kernel die Maßnahme 3 nicht anwenden und ändert deshalb auch seine Arbeitsweise für die Maßnahmen 1 und 2. Er agiert vorsichtiger und damit möglicherweise auch langsamer, d.h. die reine Bereitstellung von Swap-Speicher verbessert bereits die Verwaltung des Arbeitsspeichers, auch wenn der Swap-Speicher gar nicht benutzt wird.
Das man SWAP allerdings immer einrichten sollte wusste ich zwar, aber nicht warum.
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Das Paket einfach über deinen Paketmanager installieren.
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Das Paket einfach über deinen Paketmanager installieren.
Bei mir läuft alles über putty oder iobroker / homematic selber. Paketmanager kenne ich nur von Linux mit GUI.
Paketmanager kenne ich nur von Linux mit GUI.
Eine GUI ist immer nur ein Aufsatz. Wie pflegst du denn dein Betriebssystem per 'puTTY', wenn nicht über einen Paketmanager wie z. B. apt?
sudo apt update sudo apt install rpi-swap iob stop sudo rebootund dann sollte dein Swap so aussehen:
echad@chet:~ $ swapon --show NAME TYPE SIZE USED PRIO /dev/zram0 partition 2G 0B 100 echad@chet:~ $ -
Ok, Danke. Mir war nicht bewusst, dass man das auch Paketmanager nennt. Aber ich mache dies alles immer schön nach Anleitung, weil ich nicht so im Thema bin.
Ich habe noch ein "upgrade" dazwischen geschoben, weil 7 Pakete zu aktualisieren waren.NAME TYPE SIZE USED PRIO /dev/zram0 partition 2G 0B 100Das ist schon mal ok, denke ich. Wenn ich jetzt noch den Hybrid Modus einstellen muss, dann wäre weitere Hilfe nett.
Discovery ist ausgeschaltet und gibt dann auch mehr als 100MB frei.
Nun warten wir mal ab und schauen, was in den nächsten Tagen so passiert.
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Hier ist es sehr ausführlich erklärt:
https://wiki.ubuntuusers.de/Swap/
Beste Zitate:
Andererseits ist Swap aber auch kein Ersatz für fehlenden Arbeitsspeicher. So etwas ist zwar technisch möglich und in seltenen Spezialfällen mag das auch sinnvoll sein, aber als Regel gilt: Wenn die Swap-Bereiche intensiv genutzt werden, hat man zu wenig Arbeitsspeicher.
und
Ein fehlender Swap-Speicher liefert einen Grund, den Systemverwalter zu entlassen, denn dieser geht ein zwar geringes, aber unnötiges Risiko für die Betriebssicherheit des von ihm verwalteten Systems ein.
Das war mir bislang auch so nicht bewusst:
Wenn man gar keinen Swap-Bereich definiert, kann der Zuteilungsalgorithmus für RAM im Linux Kernel die Maßnahme 3 nicht anwenden und ändert deshalb auch seine Arbeitsweise für die Maßnahmen 1 und 2. Er agiert vorsichtiger und damit möglicherweise auch langsamer, d.h. die reine Bereitstellung von Swap-Speicher verbessert bereits die Verwaltung des Arbeitsspeichers, auch wenn der Swap-Speicher gar nicht benutzt wird.
Das man SWAP allerdings immer einrichten sollte wusste ich zwar, aber nicht warum.
@Thomas-Braun ich hatte früher bei meinen Proxmox Servern und darin befindlichen VM`s immer den swapiness auf 10 herabgesetzt, da mit default(60) unnötig swap verwendet wurde
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@Thomas-Braun ich hatte früher bei meinen Proxmox Servern und darin befindlichen VM`s immer den swapiness auf 10 herabgesetzt, da mit default(60) unnötig swap verwendet wurde
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Siehe oben. Es gibt kein 'unnötiges swap'.
ich glaube er meint damit nicht den swap an sich,
sonder den eigentlichen swap Vorghang.
mit dem swapiness parameter kann man dem betriebssystem einen hinweis geben, wie schnell aktuell nicht genutzter ram bereiche auf die festplatte verschoben werden.
da der computer kein hellseher ist und daher nicht weiß wann das ram wieder benötigt wird, könnten uU RAM Bereiche zu Prozessen die bspw immer nur einmal die Stunde laufen gerade eben in den swap geschoben worden sein und dann gleich wieder zurück.Allerdings sehe ich das auch so, das wenn der SWAP mal zu mehr wie 50% im Mittel genutzt wird, das man definitiv zu wenig RAM hat und entweder schauen muss ob man das System entlastet (bei iobroker würde das bedeuten, adapter zu deaktivieren die eigentlich nicht wirklich benötigt werden, bzw. tatsächlich das System zu erweutern.
In den meisten Fällen läuft es auf das 2tere raus.
Man muss auch bedenken, der Swap Inhalt ist wie RAM anzusehen, allerdings mit einem enormen Geschwindigkeitsnachteil. Wenn dann da irgendwann mal systemrelevante Anteile darin landen, wird das Gesamtsystem so ausgebremst, das dann weitere Probleme auftreten (nicht oder nicht rechtzeitig abgearbeitete Eventloops, etc), die bis zur Unbenutzbarkeit des Systems führen kann und letztendlich den OOM-Killer, der einfach Prozesse abschließt, was dann auch zu Datenverlust führen kann.Genaueres hier
https://wiki.ubuntuusers.de/Swap/#ArbeitsweiseIch selbst fummel an den Einstellungen nie rum
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Siehe oben. Es gibt kein 'unnötiges swap'.
ich glaube er meint damit nicht den swap an sich,
sonder den eigentlichen swap Vorghang.
mit dem swapiness parameter kann man dem betriebssystem einen hinweis geben, wie schnell aktuell nicht genutzter ram bereiche auf die festplatte verschoben werden.
da der computer kein hellseher ist und daher nicht weiß wann das ram wieder benötigt wird, könnten uU RAM Bereiche zu Prozessen die bspw immer nur einmal die Stunde laufen gerade eben in den swap geschoben worden sein und dann gleich wieder zurück.Allerdings sehe ich das auch so, das wenn der SWAP mal zu mehr wie 50% im Mittel genutzt wird, das man definitiv zu wenig RAM hat und entweder schauen muss ob man das System entlastet (bei iobroker würde das bedeuten, adapter zu deaktivieren die eigentlich nicht wirklich benötigt werden, bzw. tatsächlich das System zu erweutern.
In den meisten Fällen läuft es auf das 2tere raus.
Man muss auch bedenken, der Swap Inhalt ist wie RAM anzusehen, allerdings mit einem enormen Geschwindigkeitsnachteil. Wenn dann da irgendwann mal systemrelevante Anteile darin landen, wird das Gesamtsystem so ausgebremst, das dann weitere Probleme auftreten (nicht oder nicht rechtzeitig abgearbeitete Eventloops, etc), die bis zur Unbenutzbarkeit des Systems führen kann und letztendlich den OOM-Killer, der einfach Prozesse abschließt, was dann auch zu Datenverlust führen kann.Genaueres hier
https://wiki.ubuntuusers.de/Swap/#ArbeitsweiseIch selbst fummel an den Einstellungen nie rum
Allein schon wegen:
Im Internet findet sich weit verbreitet die unzutreffende Behauptung, man könne über die Kernel-Variable vm.swappiness einstellen, ab welchem Belegungsgrad des realen RAM der Kernel Daten aus dem Arbeitsspeicher in den Swap-Speicher verschiebt. Tatsächlich wird eine solche Verdrängung stets erst dann erwogen, wenn kein Arbeitsspeicher (der angeforderten Größe und Lage) mehr zu vergeben ist und die oben im Abschnitt Arbeitsweise genannte Methode 3 angewendet werden muss.
Die Kernel-Variable vm.swappiness ist eine Feinabstimmung, über die man einstellen kann, welche Art von Speicherseiten bevorzugt ausgelagert werden soll, aber nicht, ob ausgelagert werden soll.
sowie
Die Erprobung ist zeitaufwändig. Man benötigt für aussagekräftige Ergebnisse mindestens eine Woche Betrieb pro testweise eingestelltem Wert und muss natürlich in diesem Zeitraum sowohl das typische Nutzungsverhalten, aber auch Situationen mit tatsächlicher Anforderung des Swap-Speichers reproduzierbar nachstellen.
fummel ich da nie an der swapiness herum. Diese Punkte sind wesentlich relevanter:
Es gelten diese Regeln:
Ein Swap-Speicher von 0 Bytes ist zu klein für jede Größe des Arbeitsspeichers.
Die Größe des Swap-Speichers soll man so wählen, dass ihre dauerhafte Nutzung klein (z.B. unter 10%) bleibt.
Ein zu großer Swap-Speicher schadet aber jedenfalls nicht; er fordert auch nicht das System heraus, ihn zu benutzen. Das gilt jedenfalls uneingeschränkt für Linux Kernel ab 4.0.
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Allein schon wegen:
Im Internet findet sich weit verbreitet die unzutreffende Behauptung, man könne über die Kernel-Variable vm.swappiness einstellen, ab welchem Belegungsgrad des realen RAM der Kernel Daten aus dem Arbeitsspeicher in den Swap-Speicher verschiebt. Tatsächlich wird eine solche Verdrängung stets erst dann erwogen, wenn kein Arbeitsspeicher (der angeforderten Größe und Lage) mehr zu vergeben ist und die oben im Abschnitt Arbeitsweise genannte Methode 3 angewendet werden muss.
Die Kernel-Variable vm.swappiness ist eine Feinabstimmung, über die man einstellen kann, welche Art von Speicherseiten bevorzugt ausgelagert werden soll, aber nicht, ob ausgelagert werden soll.
sowie
Die Erprobung ist zeitaufwändig. Man benötigt für aussagekräftige Ergebnisse mindestens eine Woche Betrieb pro testweise eingestelltem Wert und muss natürlich in diesem Zeitraum sowohl das typische Nutzungsverhalten, aber auch Situationen mit tatsächlicher Anforderung des Swap-Speichers reproduzierbar nachstellen.
fummel ich da nie an der swapiness herum. Diese Punkte sind wesentlich relevanter:
Es gelten diese Regeln:
Ein Swap-Speicher von 0 Bytes ist zu klein für jede Größe des Arbeitsspeichers.
Die Größe des Swap-Speichers soll man so wählen, dass ihre dauerhafte Nutzung klein (z.B. unter 10%) bleibt.
Ein zu großer Swap-Speicher schadet aber jedenfalls nicht; er fordert auch nicht das System heraus, ihn zu benutzen. Das gilt jedenfalls uneingeschränkt für Linux Kernel ab 4.0.
@Thomas-Braun kenne ich, jedoch hab ich extra Proxmox dazu geschrieben, denn komischerweise hatte sich das eben nicht richtig verhalten mit den default 60 bei mir und das auf drei unterschiedlichen Servern.
Mittlerweile bin ich schon lange von Proxmox weg
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