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Welche MicroSD Karte wurde verwendet?
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Ich hatte vor einer Weile auch mal das Problem mit der SD-Karten-Größe. Zwar ist dieser Thread mittlerweile hinfällig, aber vielleicht helfen meine Erfahrungen jemand anders (vielleicht sogar was fürs Wiki?)
Grund war, dass ich ein Image von einer Pi-Installation gezogen hatte, die zuvor mittels Raspi-Config auf 100% Kartengröße erweitert wurde. Eine andere SD-Karte war anscheinend ein paar Bytes kleiner.
1. Verkleinern der Partitionen mittels GParted Live-USB (http://gparted.org/liveusb.php#windows-method-d)
Ich habe die Partition damals von 8 auf 6 GB verkleinert, so war noch genug Platz auf der SD-Karte und ausreichend Luft für minimal kleinere SD-Karten. 7,5 GB hätten es vermutlich auch getan.
2. Erstellen einer Image-Datei der SD-Karte mittels USB Image Tool (http://www.alexpage.de/usb-image-tool/download/)
Funktioniert einfach, im Prinzip gibts nur 2 Buttons, die man braucht: Restore (Image -> SD) und Backup (SD -> Image).
3. Verkleinern der Image-Datei auf ihre tatsächliche Größe.
Das gezogene Image ist nämlich wieder 8 GB, obwohl nur 6 GB hiervon tatsächlich belegt sind. Hierzu muss leider wieder auf Unix-Tools zurückgegriffen werden. Auf Windows muss Cygwin eingesetzt werden, das die benötigten Tools enthält. Bei der Installation die Pakete util-linux und coreutils auswählen.
Jetzt wird es etwas komplizierter (image.img ist zu ersetzen durch den Dateinamen der Image-Datei):
fdisk -lu image.imgunter Umständen auch
/sbin/fdisk -lu image.imgliefert eine Ausgabe analog zu dieser hier:
Festplatte 42 MASTER 2017-02-26.img: 6,1 GiB, 6505365504 Bytes, 12705792 Sektoren Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes Festplattenbezeichnungstyp: dos Festplattenbezeichner: 0xa6202af7 Device Boot Start End Sectors Size Id Type 42 MASTER 2017-02-26.img1 8192 122879 114688 56M c W95 FAT32 (LBA) 42 MASTER 2017-02-26.img2 122880 12705791 12582912 6G 83 LinuxDie relevanten Informationen sind die Sektorgröße (hier 512 Bytes) und das Ende der Datenpartition (hier Sektor 12705791). Eure tatsächlichen Werte müssen in folgenden Befehl (nur 1. Zeile) eingesetzt werden:
truncate --size=$[(12705791+1)*512] image.img ^^^^^^^^ ^^^ End-Sektor GrößeDanach ist die Image-Datei genauso klein wie die Partition, in meinem Fall 6 GB.
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Ich habe deinen anderen Thread mit großer Aufmerksamkeit gelesen und das USB image tool getestet, da ich fälschlicherweise davon ausgegangen war, dass dieses Tool es schafft (wie auch immer) den leeren Speicherplatz zu eliminieren.
Leider war das nicht der Fall, daraufhin habe ich wieder zu Win32DiskImager gegriffen.
Die Idee mit GParted ist mir bisher deswegen nicht gekommen, da ich nicht weitere Programme installieren wollte, die dann auf dem Image weiteren Platz wegnehmen.
Bei der Raspbian Full könnte es natürlich bereits dabei sein.
Umso interessanter scheint mir jetzt deshalb CygWin zu sein. Das Utility war mir nicht bekannt und ich werde es demnächst mal testen, wobei deiner Beschreibung nach GParted dann doch wohl einfacher zu bedienen wäre.
Für solche Aufgaben benutze ich eigentlich immer Paragon Partition Manager. Auf dem aktuellen Rechner habe ich nur die Freeware-Version und die unterstützt keine Linux-Partitionen. Und dafür immer die SD ins Büro mitnehmen ist auch nicht toll.
Gruß
Rainer
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Vorsicht, GParted und die Cygwin-Tools machen unterschiedliche Sachen.
GParted verkleinert die tatsächliche Partition und vermerkt das in der Partitionstabelle. Ob das bei Raspbian Full dabei ist kann ich nicht sagen, ich habs immer mit dem Live-USB-Stick (auf meinem Windows-Rechner, SD-Karte war zusätzlich eingesteckt) gemacht.
Mit truncate wird lediglich die .img-Datei abgeschnitten (daher ist die exakte Kenntnis über die Image-Größe wichtig).
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@AlCalzone: Kannst du kurz erklären, womit du die Partione verkleinert hast? Hab grad das gleiche Prob. 32 GB SSD soll wieder auf meinen 16GB SSD.
Meintes du von GParted den USB-Live-Stick?