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Welche MicroSD Karte wurde verwendet?

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  • AlCalzoneA Offline
    AlCalzoneA Offline
    AlCalzone
    Developer
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Ich hatte vor einer Weile auch mal das Problem mit der SD-Karten-Größe. Zwar ist dieser Thread mittlerweile hinfällig, aber vielleicht helfen meine Erfahrungen jemand anders (vielleicht sogar was fürs Wiki?)

    Grund war, dass ich ein Image von einer Pi-Installation gezogen hatte, die zuvor mittels Raspi-Config auf 100% Kartengröße erweitert wurde. Eine andere SD-Karte war anscheinend ein paar Bytes kleiner.

    1. Verkleinern der Partitionen mittels GParted Live-USB (http://gparted.org/liveusb.php#windows-method-d)

    Ich habe die Partition damals von 8 auf 6 GB verkleinert, so war noch genug Platz auf der SD-Karte und ausreichend Luft für minimal kleinere SD-Karten. 7,5 GB hätten es vermutlich auch getan.

    2. Erstellen einer Image-Datei der SD-Karte mittels USB Image Tool (http://www.alexpage.de/usb-image-tool/download/)

    Funktioniert einfach, im Prinzip gibts nur 2 Buttons, die man braucht: Restore (Image -> SD) und Backup (SD -> Image).

    3. Verkleinern der Image-Datei auf ihre tatsächliche Größe.

    Das gezogene Image ist nämlich wieder 8 GB, obwohl nur 6 GB hiervon tatsächlich belegt sind. Hierzu muss leider wieder auf Unix-Tools zurückgegriffen werden. Auf Windows muss Cygwin eingesetzt werden, das die benötigten Tools enthält. Bei der Installation die Pakete util-linux und coreutils auswählen.

    Jetzt wird es etwas komplizierter (image.img ist zu ersetzen durch den Dateinamen der Image-Datei):

    fdisk -lu image.img
    

    unter Umständen auch

    /sbin/fdisk -lu image.img
    

    liefert eine Ausgabe analog zu dieser hier:

    Festplatte 42 MASTER 2017-02-26.img: 6,1 GiB, 6505365504 Bytes, 12705792 Sektoren
    Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
    Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
    E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
    Festplattenbezeichnungstyp: dos
    Festplattenbezeichner: 0xa6202af7
    
    Device                    Boot  Start      End  Sectors Size Id Type
    42 MASTER 2017-02-26.img1        8192   122879   114688  56M  c W95 FAT32 (LBA)
    42 MASTER 2017-02-26.img2      122880 12705791 12582912   6G 83 Linux
    
    

    Die relevanten Informationen sind die Sektorgröße (hier 512 Bytes) und das Ende der Datenpartition (hier Sektor 12705791). Eure tatsächlichen Werte müssen in folgenden Befehl (nur 1. Zeile) eingesetzt werden:

    truncate --size=$[(12705791+1)*512] image.img
                       ^^^^^^^^    ^^^
                     End-Sektor    Größe
    
    

    Danach ist die Image-Datei genauso klein wie die Partition, in meinem Fall 6 GB.

    Warum `sudo` böse ist: https://forum.iobroker.net/post/17109

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • HomoranH Nicht stören
      HomoranH Nicht stören
      Homoran
      Global Moderator Administrators
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Ich habe deinen anderen Thread mit großer Aufmerksamkeit gelesen und das USB image tool getestet, da ich fälschlicherweise davon ausgegangen war, dass dieses Tool es schafft (wie auch immer) den leeren Speicherplatz zu eliminieren.

      Leider war das nicht der Fall, daraufhin habe ich wieder zu Win32DiskImager gegriffen.

      Die Idee mit GParted ist mir bisher deswegen nicht gekommen, da ich nicht weitere Programme installieren wollte, die dann auf dem Image weiteren Platz wegnehmen.

      Bei der Raspbian Full könnte es natürlich bereits dabei sein.

      Umso interessanter scheint mir jetzt deshalb CygWin zu sein. Das Utility war mir nicht bekannt und ich werde es demnächst mal testen, wobei deiner Beschreibung nach GParted dann doch wohl einfacher zu bedienen wäre.

      Für solche Aufgaben benutze ich eigentlich immer Paragon Partition Manager. Auf dem aktuellen Rechner habe ich nur die Freeware-Version und die unterstützt keine Linux-Partitionen. Und dafür immer die SD ins Büro mitnehmen ist auch nicht toll.

      Gruß

      Rainer

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      1 Antwort Letzte Antwort
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      • AlCalzoneA Offline
        AlCalzoneA Offline
        AlCalzone
        Developer
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Vorsicht, GParted und die Cygwin-Tools machen unterschiedliche Sachen.

        GParted verkleinert die tatsächliche Partition und vermerkt das in der Partitionstabelle. Ob das bei Raspbian Full dabei ist kann ich nicht sagen, ich habs immer mit dem Live-USB-Stick (auf meinem Windows-Rechner, SD-Karte war zusätzlich eingesteckt) gemacht.

        Mit truncate wird lediglich die .img-Datei abgeschnitten (daher ist die exakte Kenntnis über die Image-Größe wichtig).

        Warum `sudo` böse ist: https://forum.iobroker.net/post/17109

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • S Offline
          S Offline
          smarti2015
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          @AlCalzone: Kannst du kurz erklären, womit du die Partione verkleinert hast? Hab grad das gleiche Prob. 32 GB SSD soll wieder auf meinen 16GB SSD.

          Meintes du von GParted den USB-Live-Stick?

          GEEKOM AS 6

          1 Antwort Letzte Antwort
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