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Raspberry Absturz alle 3 Tage
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@apollon77 aktuelle Werte nach 3 Tagen:
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Der Speicher ist komplett dicht.
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@shellyrulestheworld Also wenn ich es grob vergleiche ... InfluxDB +100MB, tankerkoenig +100MB .. js-controller ... Aber faktisch sind immer noch mit Buffered und free 900MB frei so wie auch im letzten Screenshot ... jetzt weiter beobachten was so passiert, vllt mehrmals am Tag schauen.
Aber ja, viel Luft ist da nicht, da kann ein Backup oder ggf andere aktionen ie ja zB auch Repo Download - weil das kurzfristig mal viel RAM braucht - schon das Fass zum überlaufen bringen. Persönlich finde ich das der Tankerkoening viel zuviel RAM braucht... aber warum er das tut wäre ne andere fragestellung
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Moin,
ich bin kein RasPI wissender, aber aus meinen Anfängen mit Linux, ist mir immer noch bewusst, das, wenn man schon nicht viel RAM hat, sollte man wenigstens die gleiche Menge an Swap Speicher nutzen. Mir ist bewusst, dass viele Ihren RasPI mit SDCard betreiben und deswegen den Swap abschalten, nur 100 MB reicht gerade mal so einen Adapter kurzfristig auszulagern, wenn der Speicher knapp wird.
Lösungen für mich wären:
- RasPI oder ähnlich, mit min. 8 GB Memory
- SSD am RasPI, und Swap auf min. 4 GB
iobroker
im Master/Slave, und Adapter verteilen.
VG
Bernd -
@dp20eic
Ja, grundsätzlich alles richtig.
Ich verwende den SWAP aber z. B. nur als 'Überdruck'-Anzeige.
Wenn der dauerhaft knallevoll ist muss eine andere Lösung her.
Ein 4GB SWAP nutzt dir ja auch nur bedingt was, bei einem Memory Leak ist das dann einfach nur viel später voll. -
@dp20eic Hm ... Also ich denke man sollte nicht mit Swap planen - nud die Regel die du sagst kenne ich noch aus der Windows zeigen aber nie von Linux...
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@dp20eic sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
wenn man schon nicht viel RAM hat, sollte man wenigstens die gleiche Menge an Swap Speicher nutzen.
Die Daumenregel gilt/galt, wenn man suspend2ram nutzen wollte. Da wurde der Speicherinhalt in SWAP gebunkert und daher musste der mindestens so groß wie RAM sein.
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@thomas-braun said in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
Ein 4GB SWAP nutzt dir ja auch nur bedingt was, bei einem Memory Leak ist das dann einfach nur viel später voll.
Ich bin bzgl. der Vermeidung von SWAP Auslagerung auf einem Automatisierungssystem ganz bei dir. Aber ein Leak kann ich nicht erkennen, innerhalb von drei Tagen war soweit ich das sehe die Memory Lage praktisch unverändert. Ich würde also vermuten, die Kiste ist RAM mäßig für die Ansprüche einfach nur unterdimensioniert und schließe mich den Tipps von @dp20eic an. Wobei ich persönlich Vorschlag 2 (Vergrößern des SWAPs auf SSD) als wenig erfolgsversprechend sehe.
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@thomas-braun sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
@dp20eic sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
wenn man schon nicht viel RAM hat, sollte man wenigstens die gleiche Menge an Swap Speicher nutzen.
Die Daumenregel gilt/galt, wenn man suspend2ram nutzen wollte. Da wurde der Speicherinhalt in SWAP gebunkert und daher musste der mindestens so groß wie RAM sein.
Moin,
ich gehe nur nach dem, was ich hier sehe und das, was der TE hier mitteilt, zeigt, dass sein Swap immer voll ist, wenn das schon kurz nach dem Start passiert, dann ist die Kiste total überfordert.
Ich habe das so gelernt, dass Applikationen Speicher brauchen und wenn kein Speicher mehr zur Verfügung steht, das OS schaut, auf welchen Prozess/Applikation ist schon lange nicht mehr zugegriffen worden und lagert diesen in den Swap aus, oder eine Applikation versucht eine Datei, die größer ist als der zur Verfügung stehende Speicher, dann wird auch der Swap genutzt, um die Datei zu öffnen.
Wie dem auch sei, es ist nur ein Vorschlag und es muss der TE beantworten, ob er es versucht oder sein System vernünftig betreibt, wobei vernünftig nicht bedeuten soll sich einen größeren Swap anzulegen, sondern nicht versucht alles, was möglich ist auf einem System zu betreiben und sich dann wundern, wenn es knallt.
VG
Bernd -
@dp20eic sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
wenn kein Speicher mehr zur Verfügung steht
Dann erwacht der oom_reaper zum Leben und senst für den Betrieb des Kernsystems unerhebliche Prozesse weg. Trifft dann in der Regel iob-Prozesse, weil die halt unwesentlich für das Gesamtsystem sind.
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@gaspode sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
Aber ein Leak kann ich nicht erkennen, innerhalb von drei Tagen war soweit ich das sehe die Memory Lage praktisch unverändert.
Das war auch eine allgemeine Aussage, nicht auf das konkrete System des TE bezogen.
Hier bringt es wohl nur etwas entweder mehr Arbeitsspeicher vorzuhalten oder weniger Kram laufen zu haben. -
@thomas-braun said in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
Dann erwacht der oom_reaper zum Leben und senst für den Betrieb des Kernsystems unerhebliche Prozesse weg.
Naja, wenn noch freier SWAP verfügbar ist, tut er das soweit ich weiß je eben nicht. Dennoch bin ich wie gesagt bei dir. SWAP kostet Zeit, auch auf einer SSD. Für Automatisierungssysteme also eher suboptimal.
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@apollon77 sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
@dp20eic Hm ... Also ich denke man sollte nicht mit Swap planen - nud die Regel die du sagst kenne ich noch aus der Windows zeigen aber nie von Linux...
Moin,
ich habe nur mal kurz gegoogelt, https://websetnet.net/de/how-much-swap-should-you-use-in-linux/
Ich habe ca. 400 AIXen betreut, auch da gab es immer Swap, obwohl die Memory ohne Ende haben und wir eine Überwachung auf Memory und Swap haben, die uns vor Amoklaufenden Programmen oder Memory Verknappung warnen sollten.
VG
Bernd -
@gaspode sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
Naja, wenn noch freier SWAP verfügbar ist, tut er das soweit ich weiß je eben nicht.
Dann ist ja auch noch Speicher verfügbar...
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@gaspode sagte in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
@thomas-braun said in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
Dann erwacht der oom_reaper zum Leben und senst für den Betrieb des Kernsystems unerhebliche Prozesse weg.
Naja, wenn noch freier SWAP verfügbar ist, tut er das soweit ich weiß je eben nicht. Dennoch bin ich wie gesagt bei dir. SWAP kostet Zeit, auch auf einer SSD. Für Automatisierungssysteme also eher suboptimal.
Moin,
es geht aber auch nicht, dass man seine Automatisierungsplattform tot konfiguriert und alles was geht auf einem minimal System betreibt. Wenn man schon alles haben will, dann sollte man auch gewillt sein, in ein ausreichendes System zu investieren.
Aber ich halte mich da jetzt mal raus, denn im Endeffekt ist es am TE zu entscheiden wie er weiter machen möchte.
VG
Bernd -
@dp20eic said in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
es geht aber auch nicht, dass man seine Automatisierungsplattform tot konfiguriert und alles was geht auf einem minimal System betreibt. Wenn man schon alles haben will, dann sollte man auch gewillt sein, in ein ausreichendes System zu investieren.
Das ist doch genau das, was ich auch geschrieben habe: Wir sind uns absolut einig.
@dp20eic said in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
denn im Endeffekt ist es am TE zu entscheiden wie er weiter machen möchte.
Und auch in diesem Punkt bin ich ganz deiner Meinung.
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@thomas-braun said in Raspberry Absturz alle 3 Tage:
Dann ist ja auch noch Speicher verfügbar...
Das ist jetzt aber ein bisschen spitzfindig, oder.
Im Kontext oben war mit "Speicher" ganz klar RAM gemeint.Ist ja aber Wurscht, ich denke die Optionen liegen auf dem Tisch und @shellyrulestheworld muss sich entscheiden, wie er damit umgeht.
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@gaspode
Vielen Dank für eure Antworten.Auf lange Sicht muss ich wahrscheinlich mal Richtung Intel NUC schauen und würde auch gerne mit PROXMOX arbeiten.