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Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?

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kostenzigbee thermostat
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  • paul53P paul53

    @jan1 sagte: Das würde der ganzen Theorie dahinter widersprechen

    Welcher Theorie?
    Die Wärmeabgabe eines Hauses verhält sich proportional zur mittleren Temperaturdifferenz Innen - Außen. Genau diese Wärmeabgabe muss durch den Wärmeerzeuger kompensiert werden. Je geringer die mittlere Raumtemperatur im Winter, desto geringer der Energiebedarf.

    @jan1 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

    ebenfalls meiner praktischen Erfahrung mit meiner Steuerung.

    Das fühlt sich so an, da die erforderliche Aufheizdauer um so länger ist, je weiter die Wohnung ausgekühlt ist.

    Jey CeeJ Online
    Jey CeeJ Online
    Jey Cee
    Developer
    schrieb am zuletzt editiert von
    #18

    @paul53 ich hab in meiner Ausbildung mal eine Berechnung gemacht wieviel Energie nötig ist um 1 Liter Wasser um 1 Grad zu erwärmen.
    Und Anschließend wieviel Energie nötig ist um die Temperatur eine Stunde zu halten.

    Das Ergebnis war fast viermal so viel Energie zum Erwärmen wie zum Erhalt.
    In so fern ist @Jan1 sein Einwand nicht ganz falsch.
    Wobei hier die Temperatur differenz zwischen Umgebung und Medium eine Erhebliche Rolle Spielt. Den je größer die Differenz umso mehr Energie wird benötigt um sie zu erhalten.

    Das heist man müsste Ausrechnen ab welcher Zeitspanne der Erhalt der Temperatur mehr Energie benötigt als ein erneutes Aufheizen.

    Persönlicher Support
    Spenden -> paypal.me/J3YC33

    paul53P 1 Antwort Letzte Antwort
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    • Jey CeeJ Jey Cee

      @paul53 ich hab in meiner Ausbildung mal eine Berechnung gemacht wieviel Energie nötig ist um 1 Liter Wasser um 1 Grad zu erwärmen.
      Und Anschließend wieviel Energie nötig ist um die Temperatur eine Stunde zu halten.

      Das Ergebnis war fast viermal so viel Energie zum Erwärmen wie zum Erhalt.
      In so fern ist @Jan1 sein Einwand nicht ganz falsch.
      Wobei hier die Temperatur differenz zwischen Umgebung und Medium eine Erhebliche Rolle Spielt. Den je größer die Differenz umso mehr Energie wird benötigt um sie zu erhalten.

      Das heist man müsste Ausrechnen ab welcher Zeitspanne der Erhalt der Temperatur mehr Energie benötigt als ein erneutes Aufheizen.

      paul53P Offline
      paul53P Offline
      paul53
      schrieb am zuletzt editiert von
      #19

      @jey-cee sagte: Das heist man müsste Ausrechnen ab welcher Zeitspanne der Erhalt der Temperatur mehr Energie benötigt als ein erneutes Aufheizen.

      Der Erhalt der Temperatur benötigt immer mehr Energie, da man nicht nur den Energieaufwand zum Aufheizen, sondern auch die Energiegewinnung in den Raum beim Abkühlen berücksichtigen muss. Auch in Gebäuden gilt der Energieerhaltungssatz.

      Bitte verzichtet auf Chat-Nachrichten, denn die Handhabung ist grauenhaft !
      Produktiv: RPi 2 mit S.USV, HM-MOD-RPI und SLC-USB-Stick mit root fs

      A 1 Antwort Letzte Antwort
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      • paul53P paul53

        @jey-cee sagte: Das heist man müsste Ausrechnen ab welcher Zeitspanne der Erhalt der Temperatur mehr Energie benötigt als ein erneutes Aufheizen.

        Der Erhalt der Temperatur benötigt immer mehr Energie, da man nicht nur den Energieaufwand zum Aufheizen, sondern auch die Energiegewinnung in den Raum beim Abkühlen berücksichtigen muss. Auch in Gebäuden gilt der Energieerhaltungssatz.

        A Offline
        A Offline
        Andersmacher
        schrieb am zuletzt editiert von
        #20

        @paul53 Du hast zwar 100%ig Recht mit

        Der Erhalt der Temperatur benötigt immer mehr Energie

        aber leider ist die Ansicht

        Dann ist es nie ratsam eine Heizung komplett auszuschalten , da das Aufheizen bis zur gewünschten Temperatur eines abgekühlten Raum wesentlich mehr Energie verbraucht, als das halten einer gewünschten Temperatur mit Ereignissen wie Abwesenheit und Nachtabsenkung.

        sehr weit verbreitet und nach meiner Erfahrung eine Diskussion darüber in der Regel sinnlos, weil viele, die das glauben, den Unterschied zwischen Energie und Leistung nicht beachten. Nur, wenn man nicht genug Leistung zur Verfügung hat (oder eben Schimmelgefahr besteht), um das System morgens in kurzer Zeit wieder hochzufahren, ist Absenkung nicht schlau. Energiesparend ist es aber immer.(:-)

        @Thomas-Braun Auch Du hast 100%ig Recht wenn Du die Aussage

        Deswegen senkt man ja auch nur 2-3 Grad ab und stellt die Heizung nicht ganz aus.

        auf die Schimmelgefahr beziehst. Ist Schimmelgefahr ausgeschlossen, ergibt es u. U. sogar Sinn, z. B. Nachts ganz auszuschalten, weil man dann u. U. noch Bereitschaftsverluste der Wärmeerzeugung einsparen kann. In einer Mietwohnung allerdings nur, bei Gasetagenheizung, weil der Wärmeerzeuger einer Sammelheizung auf Grund des Heizverhaltens/ der Heizerwartung der anderen Mieter natürlich durchlaufen wird. Bei "nur" 2-3 Kelvin z. B. für eine Nachtabsenkung, ergibt sich tatsächlich nur ein geringer Einspareffekt.

        @Pete0815 "Professionell" rechnet man mit ca./maximal 6% Einsparung je 1°C dauerhafte Raumtemperaturabsenkung. Breche das anteilig auf Deine vorgesehene Absenkzeit herunter und Du wirst sehen, daß Du es bei so wenig Heizkosten wohl nicht schaffen wirst, mit Smarten Thermostaten unter Berücksichtigung der Investtions- und Betriebskosten Geld zu sparen (Deine Berechnungen dazu treffen genau den Kern), aber Du kannst mit den Dingern Spaß haben (;-). Bezüglich Energieverbrauch wird es nicht kontraproduktiv, aber bei den Kosten wirst Du bestenfalls eine schwarze Null schaffen.
        Für Vergleiche gibt es das Verfahren der Temperaturbereinigung der Außentemperaturen auf ein langjähriges Mittel (Stichwort Heizgradtage). Das ist eine praktische und im allgemeinen anerkannte Lösung für Heizverbräuche.

        ioBroker auf Raspi4B 8GB Debian(12) 64Bit

        J ? 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • A Andersmacher

          @paul53 Du hast zwar 100%ig Recht mit

          Der Erhalt der Temperatur benötigt immer mehr Energie

          aber leider ist die Ansicht

          Dann ist es nie ratsam eine Heizung komplett auszuschalten , da das Aufheizen bis zur gewünschten Temperatur eines abgekühlten Raum wesentlich mehr Energie verbraucht, als das halten einer gewünschten Temperatur mit Ereignissen wie Abwesenheit und Nachtabsenkung.

          sehr weit verbreitet und nach meiner Erfahrung eine Diskussion darüber in der Regel sinnlos, weil viele, die das glauben, den Unterschied zwischen Energie und Leistung nicht beachten. Nur, wenn man nicht genug Leistung zur Verfügung hat (oder eben Schimmelgefahr besteht), um das System morgens in kurzer Zeit wieder hochzufahren, ist Absenkung nicht schlau. Energiesparend ist es aber immer.(:-)

          @Thomas-Braun Auch Du hast 100%ig Recht wenn Du die Aussage

          Deswegen senkt man ja auch nur 2-3 Grad ab und stellt die Heizung nicht ganz aus.

          auf die Schimmelgefahr beziehst. Ist Schimmelgefahr ausgeschlossen, ergibt es u. U. sogar Sinn, z. B. Nachts ganz auszuschalten, weil man dann u. U. noch Bereitschaftsverluste der Wärmeerzeugung einsparen kann. In einer Mietwohnung allerdings nur, bei Gasetagenheizung, weil der Wärmeerzeuger einer Sammelheizung auf Grund des Heizverhaltens/ der Heizerwartung der anderen Mieter natürlich durchlaufen wird. Bei "nur" 2-3 Kelvin z. B. für eine Nachtabsenkung, ergibt sich tatsächlich nur ein geringer Einspareffekt.

          @Pete0815 "Professionell" rechnet man mit ca./maximal 6% Einsparung je 1°C dauerhafte Raumtemperaturabsenkung. Breche das anteilig auf Deine vorgesehene Absenkzeit herunter und Du wirst sehen, daß Du es bei so wenig Heizkosten wohl nicht schaffen wirst, mit Smarten Thermostaten unter Berücksichtigung der Investtions- und Betriebskosten Geld zu sparen (Deine Berechnungen dazu treffen genau den Kern), aber Du kannst mit den Dingern Spaß haben (;-). Bezüglich Energieverbrauch wird es nicht kontraproduktiv, aber bei den Kosten wirst Du bestenfalls eine schwarze Null schaffen.
          Für Vergleiche gibt es das Verfahren der Temperaturbereinigung der Außentemperaturen auf ein langjähriges Mittel (Stichwort Heizgradtage). Das ist eine praktische und im allgemeinen anerkannte Lösung für Heizverbräuche.

          J Offline
          J Offline
          Jan1
          schrieb am zuletzt editiert von
          #21

          @andersmacher
          Hast mal den ersten Satz in meinem ersten Beitrag dazu gelesen?
          Exakt das was es ist, kaum bis keine Einsparung, aber wesentlich mehr Komfort und der muss ja auch mal bezahlt werden.

          Wobei ich bei mir wenn ich die zwei Jahre Regelung im Vergleich zu den Heizkosten vorher im Schnitt nehme, dann habe ich fürs Heizen tatsächlich etwas weniger ausgegeben. Deshalb würde ich da auch nie wieder drauf verzichten wollen.

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • A Andersmacher

            @paul53 Du hast zwar 100%ig Recht mit

            Der Erhalt der Temperatur benötigt immer mehr Energie

            aber leider ist die Ansicht

            Dann ist es nie ratsam eine Heizung komplett auszuschalten , da das Aufheizen bis zur gewünschten Temperatur eines abgekühlten Raum wesentlich mehr Energie verbraucht, als das halten einer gewünschten Temperatur mit Ereignissen wie Abwesenheit und Nachtabsenkung.

            sehr weit verbreitet und nach meiner Erfahrung eine Diskussion darüber in der Regel sinnlos, weil viele, die das glauben, den Unterschied zwischen Energie und Leistung nicht beachten. Nur, wenn man nicht genug Leistung zur Verfügung hat (oder eben Schimmelgefahr besteht), um das System morgens in kurzer Zeit wieder hochzufahren, ist Absenkung nicht schlau. Energiesparend ist es aber immer.(:-)

            @Thomas-Braun Auch Du hast 100%ig Recht wenn Du die Aussage

            Deswegen senkt man ja auch nur 2-3 Grad ab und stellt die Heizung nicht ganz aus.

            auf die Schimmelgefahr beziehst. Ist Schimmelgefahr ausgeschlossen, ergibt es u. U. sogar Sinn, z. B. Nachts ganz auszuschalten, weil man dann u. U. noch Bereitschaftsverluste der Wärmeerzeugung einsparen kann. In einer Mietwohnung allerdings nur, bei Gasetagenheizung, weil der Wärmeerzeuger einer Sammelheizung auf Grund des Heizverhaltens/ der Heizerwartung der anderen Mieter natürlich durchlaufen wird. Bei "nur" 2-3 Kelvin z. B. für eine Nachtabsenkung, ergibt sich tatsächlich nur ein geringer Einspareffekt.

            @Pete0815 "Professionell" rechnet man mit ca./maximal 6% Einsparung je 1°C dauerhafte Raumtemperaturabsenkung. Breche das anteilig auf Deine vorgesehene Absenkzeit herunter und Du wirst sehen, daß Du es bei so wenig Heizkosten wohl nicht schaffen wirst, mit Smarten Thermostaten unter Berücksichtigung der Investtions- und Betriebskosten Geld zu sparen (Deine Berechnungen dazu treffen genau den Kern), aber Du kannst mit den Dingern Spaß haben (;-). Bezüglich Energieverbrauch wird es nicht kontraproduktiv, aber bei den Kosten wirst Du bestenfalls eine schwarze Null schaffen.
            Für Vergleiche gibt es das Verfahren der Temperaturbereinigung der Außentemperaturen auf ein langjähriges Mittel (Stichwort Heizgradtage). Das ist eine praktische und im allgemeinen anerkannte Lösung für Heizverbräuche.

            ? Offline
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            Ein ehemaliger Benutzer
            schrieb am zuletzt editiert von
            #22

            @andersmacher

            Danke für Deinen sehr hilfreichen Input. Wenn ich es mal ganz knapp übersptize, bekomme ich also die Chance auf eine schwarze Null und hab noch Spaß dabei. Investitionskosten und ggf. Kosten durch zusätzliche Wärmeerzeugung durch bessere Regelung (Der Raum hat wirklich 20Grad) mal außen vor; das kommt extra, rein mal die Ist-Situation mit den Betriebskosten der Smarten Technik gegenüber der dann automatischen Absenkung bei Abwesenheit verglischen.

            Das ist ein Grund für mich um einen "Testballon" zu starten und die Zusatzmöglichkeiten wie eine bessere Anpassung der Temperatur oder zusätzliche Sensoren für eine Anwesenheitskontrolle oder Alarmierung bringen dann erheblichen weiteren Spaß zu recht überschaubaren Zusatzkosten wenn die Infrastruktur einmal steht.

            liv-in-skyL A 2 Antworten Letzte Antwort
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            • ? Ein ehemaliger Benutzer

              @andersmacher

              Danke für Deinen sehr hilfreichen Input. Wenn ich es mal ganz knapp übersptize, bekomme ich also die Chance auf eine schwarze Null und hab noch Spaß dabei. Investitionskosten und ggf. Kosten durch zusätzliche Wärmeerzeugung durch bessere Regelung (Der Raum hat wirklich 20Grad) mal außen vor; das kommt extra, rein mal die Ist-Situation mit den Betriebskosten der Smarten Technik gegenüber der dann automatischen Absenkung bei Abwesenheit verglischen.

              Das ist ein Grund für mich um einen "Testballon" zu starten und die Zusatzmöglichkeiten wie eine bessere Anpassung der Temperatur oder zusätzliche Sensoren für eine Anwesenheitskontrolle oder Alarmierung bringen dann erheblichen weiteren Spaß zu recht überschaubaren Zusatzkosten wenn die Infrastruktur einmal steht.

              liv-in-skyL Offline
              liv-in-skyL Offline
              liv-in-sky
              schrieb am zuletzt editiert von
              #23

              @pete0815

              diese ganzen berechnungen traue ich nicht wirklich - bei mietwohnungen werden häufig externe heizungsableser verwendet. am ende wird das ganze auf's haus (und alle wohnungen) berechnet. letztlich zahlt man bei solchen installation auch, wenn die heizung aus ist und der heizkörper noch warm ist. diese ableseeinrichtungen (z.b. techem) rechnen nicht über die temperatur des raumes, sondern über die temperatur, die an diesen sensor abgegeben wird. wenn man also 8 std außer haus ist und davon 7 std den heizkörper ausschaltet, spart man. wenn der nachbar den ganzen tag heizt wird dessen anteil größer - das zu berechnen wäre mir nicht möglich, da man die ablesesensoren von techem nicht einrechnen kann - bzw es mir zu anstrengend wäre. um herauszufinden, was man sparen kann, müßte man bei solchen sensoren die jahreabrechnung vergleichen, den ölpreis, die stunden des heizens/pro jahr -das ist nicht möglich.

              für mich zählt der komfort und die spielerei mehr als einsparungen. der strom des raspi/servers ist ja eh anteilig im bezug zur heizungsregelung und den anderen regelungen zu sehen - wie soll man berechen, wieviel prozent der 5 watt für die heizung sind und wieviel prozent für die licht-regelung.

              nach einem gelösten Thread wäre es sinnvoll dies in der Überschrift des ersten Posts einzutragen [gelöst]-... Bitte benutzt das Voting rechts unten im Beitrag wenn er euch geholfen hat. Forum-Tools: PicPick https://picpick.app/en/download/ und ScreenToGif https://www.screentogif.com/downloads.html

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              • ? Ein ehemaliger Benutzer

                @andersmacher

                Danke für Deinen sehr hilfreichen Input. Wenn ich es mal ganz knapp übersptize, bekomme ich also die Chance auf eine schwarze Null und hab noch Spaß dabei. Investitionskosten und ggf. Kosten durch zusätzliche Wärmeerzeugung durch bessere Regelung (Der Raum hat wirklich 20Grad) mal außen vor; das kommt extra, rein mal die Ist-Situation mit den Betriebskosten der Smarten Technik gegenüber der dann automatischen Absenkung bei Abwesenheit verglischen.

                Das ist ein Grund für mich um einen "Testballon" zu starten und die Zusatzmöglichkeiten wie eine bessere Anpassung der Temperatur oder zusätzliche Sensoren für eine Anwesenheitskontrolle oder Alarmierung bringen dann erheblichen weiteren Spaß zu recht überschaubaren Zusatzkosten wenn die Infrastruktur einmal steht.

                A Offline
                A Offline
                Andersmacher
                schrieb am zuletzt editiert von
                #24

                @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                Der Raum hat wirklich 20Grad

                Nur, "damit es nicht in die falsche Richtung läuft":
                Auch ein gutes "normales" Thermostatventil sollte den Raum im Normalfall annähernd auf der Temperatur halten, die dem gewählten Einstellwert (oft 1 bis 5) entspricht. Diese "normalen" Thermostate (also ohne Hilfsenergie) sind aber sogenannte P-Regler (also nur Proportionalanteil) und diese haben grundsätzlich eine bleibende Regelabweichung, wenn in dem Regelkreis (Heizkörper, Raumtemperatur) eine Störgröße (z. B. Sonneneinstrahlung, Lüftung oder irgendein anderer unberücksichtiger Wärmefluß) wirkt.
                "Smart Thermostate" haben in der Regel Hilfsenergie zur Verfügung und daher kann man diese als PI-Regler (also Proportional- und Integralanteil) ausführen. Der Integralanteil sorgt dafür, daß auch beim Einfluß einer Störgröße die bleibende Regelabweichung auf Null gebracht werden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Regelparameter gut eingestellt sind. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem "Smart Thermostat" mehr Streß und Abweichung haben, als mit einem "normalen", weil das dann auch ins Schwingen kommen kann (AUF-ZU-AUF-ZU-...), was man in der Regel gar nicht haben möchte. Es hängt also wie so oft auch von der "Qualität" ab.

                Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

                ioBroker auf Raspi4B 8GB Debian(12) 64Bit

                AsgothianA ? 2 Antworten Letzte Antwort
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                • A Andersmacher

                  @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                  Der Raum hat wirklich 20Grad

                  Nur, "damit es nicht in die falsche Richtung läuft":
                  Auch ein gutes "normales" Thermostatventil sollte den Raum im Normalfall annähernd auf der Temperatur halten, die dem gewählten Einstellwert (oft 1 bis 5) entspricht. Diese "normalen" Thermostate (also ohne Hilfsenergie) sind aber sogenannte P-Regler (also nur Proportionalanteil) und diese haben grundsätzlich eine bleibende Regelabweichung, wenn in dem Regelkreis (Heizkörper, Raumtemperatur) eine Störgröße (z. B. Sonneneinstrahlung, Lüftung oder irgendein anderer unberücksichtiger Wärmefluß) wirkt.
                  "Smart Thermostate" haben in der Regel Hilfsenergie zur Verfügung und daher kann man diese als PI-Regler (also Proportional- und Integralanteil) ausführen. Der Integralanteil sorgt dafür, daß auch beim Einfluß einer Störgröße die bleibende Regelabweichung auf Null gebracht werden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Regelparameter gut eingestellt sind. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem "Smart Thermostat" mehr Streß und Abweichung haben, als mit einem "normalen", weil das dann auch ins Schwingen kommen kann (AUF-ZU-AUF-ZU-...), was man in der Regel gar nicht haben möchte. Es hängt also wie so oft auch von der "Qualität" ab.

                  Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

                  AsgothianA Offline
                  AsgothianA Offline
                  Asgothian
                  Developer
                  schrieb am zuletzt editiert von Asgothian
                  #25

                  @andersmacher sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                  Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

                  Genau an dieser Stelle kommt das "Smart" ins Spiel. Solange der Offset konstant ist kann auch ein "normaler" Thermostat einfach durch ein manuelles "weiter auf" drehen einen statischen Offset bekommen.

                  Kritisch sind wechselnde Offsets durch Änderung der Gegebenheiten. An dieser Stelle wird der Smart-Thermostat dann interessant, da man diesen mit (am Smart Home) angebundenen weiteren Sensoren ansteuern kann bzw. diesem einen dynamischen Offset vorgeben kann. Diese Art der Offsetregelung nutze ich in einem kritischen Raum bei mir und habe damit gute Erfahrungen gemacht, da ich nicht versuche direkt auf die Raumtemperatur zu regeln sondern nur über 3 verteilte Temperatursensoren (den vom Thermostat und 2 externe Sensoren im Raum) den Offset verschiebe.

                  Seit ich den smarten Thermostat nutze sind die Temperaturen in dem kritischen Raum deutlich angenehmer geworden ohne das ich manuell am Thermostaten eingreifen muss.

                  A.
                  p.s. Ich wohne in einer Altbau Mietwohnung.

                  ioBroker auf RPi4 - Hardware soweit wie möglich via Zigbee.
                  "Shit don't work" ist keine Fehlermeldung, sondern ein Fluch.

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                  • liv-in-skyL liv-in-sky

                    @pete0815

                    diese ganzen berechnungen traue ich nicht wirklich - bei mietwohnungen werden häufig externe heizungsableser verwendet. am ende wird das ganze auf's haus (und alle wohnungen) berechnet. letztlich zahlt man bei solchen installation auch, wenn die heizung aus ist und der heizkörper noch warm ist. diese ableseeinrichtungen (z.b. techem) rechnen nicht über die temperatur des raumes, sondern über die temperatur, die an diesen sensor abgegeben wird. wenn man also 8 std außer haus ist und davon 7 std den heizkörper ausschaltet, spart man. wenn der nachbar den ganzen tag heizt wird dessen anteil größer - das zu berechnen wäre mir nicht möglich, da man die ablesesensoren von techem nicht einrechnen kann - bzw es mir zu anstrengend wäre. um herauszufinden, was man sparen kann, müßte man bei solchen sensoren die jahreabrechnung vergleichen, den ölpreis, die stunden des heizens/pro jahr -das ist nicht möglich.

                    für mich zählt der komfort und die spielerei mehr als einsparungen. der strom des raspi/servers ist ja eh anteilig im bezug zur heizungsregelung und den anderen regelungen zu sehen - wie soll man berechen, wieviel prozent der 5 watt für die heizung sind und wieviel prozent für die licht-regelung.

                    ? Offline
                    ? Offline
                    Ein ehemaliger Benutzer
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #26

                    @liv-in-sky said in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                    @pete0815

                    diese ganzen berechnungen traue ich nicht wirklich - bei mietwohnungen werden häufig externe heizungsableser verwendet. am ende wird das ganze auf's haus (und alle wohnungen) berechnet. letztlich zahlt man bei solchen installation auch, wenn die heizung aus ist und der heizkörper noch warm ist. diese ableseeinrichtungen (z.b. techem) rechnen nicht über die temperatur des raumes, sondern über die temperatur, die an diesen sensor abgegeben wird. wenn man also 8 std außer haus ist und davon 7 std den heizkörper ausschaltet, spart man. wenn der nachbar den ganzen tag heizt wird dessen anteil größer - das zu berechnen wäre mir nicht möglich, da man die ablesesensoren von techem nicht einrechnen kann - bzw es mir zu anstrengend wäre. um herauszufinden, was man sparen kann, müßte man bei solchen sensoren die jahreabrechnung vergleichen, den ölpreis, die stunden des heizens/pro jahr -das ist nicht möglich.

                    Bin jetzt nicht sicher was Du damit meinst. In einem Mietshaus werden die Heizkosten über einen definierten Schlüssel verteilt. Bei mir 50% Grundkosten und 50% Verbrauchskosten. Die Verbrauchskosten werden über Deine erwähnten Sensoren am Heizkörper ermittelt. Um hier nicht zu tief Details abzutauchen für eine grobe Übersicht habe ich die Kosten genannt. 300€ Gesamt davon 100€ Verbrauchskosten. Diese kann ich im normalen IstZustand beeinflußen wobei Extrema wie das komplette Nichtheizen nicht funktionieren werden bei prozentualer Verteilung und sich die 200€ auch ändern werden. Ja alles richtig, aber für eine Richtungsentscheidung ist diese Tiefe aus meiner Sicht nur Hinderlich und hilft nicht wirklich, da diese Extrema auch derzeit auftreten können bzw. derzeit es auch schon Szenarien gibt die ihre Tücken haben. Entsprechend lege ich mir eine Normallinie an und möchte Pi-Mal-Daumen auf gesunder Einschätzung wissen ob der Stromverbrauch/Betriebskosten zB eines Raspberry grob die Einsparungen der Heizkosten abzufangen ist. Andernfalls ist mir derzeit dieser Komfort und Einsatz der Technik mit weiterem Nutzen dies nicht wert. Natürlich ist das subjektiv und beim Stromverbrauch bin ich extrem sensibel da es mich ankotzt, dass viele Menschen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf der Werbefahne stehen haben, aber beim eigenen Verhalten kaum Einschränkungen machen und immer mehr Ressourcen konsumieren. Ich möchte dieses Fass jetzt nicht aufmachen und es soll ja jeder machen wie er es möchte, ich habe nur ein Problem damit immer mehr und mehr zB Strom zu verbrauchen wenn so Dinge wie der Gang zum Thermostat schon als zu lästig dargestellt wird. Wenn die automatisierte Regelung den Faktor Mensch aber kompensiert und einfach besser ist, was sie genau dann für mich ist wenn die Betriebskosten durch den Effeckt gedeckelt werden, kann wiederum ich subjektiv gut damit leben.

                    für mich zählt der komfort und die spielerei mehr als einsparungen. der strom des raspi/servers ist ja eh anteilig im bezug zur heizungsregelung und den anderen regelungen zu sehen - wie soll man berechen, wieviel prozent der 5 watt für die heizung sind und wieviel prozent für die licht-regelung.

                    Wie gesagt alles subjektiv. Bei der Investition ist für mich derzeit die Heizung der Kernpunkt und die 5Watt hauptsächliche Betriebskosten da sie auch 24/7 anfallen. Investitionskosten lasse ich (auch wenn es ungenau ist) außen vor da ich größtenteils vorhandene Technik wie RPI und Akkus für die Thermostate wiederverwenden möchte. Wenn ich das Thermostat mit 30€ ansetze ist die Wirtschaftlichkeit nie gegeben und das ist mir klar. Deswegen schaue ich aber nur auf Opex und nicht Capex da ich gewillt bin dies für den Komfort und Spaß am Spielen oder auch Hobby zu investieren.

                    liv-in-skyL 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • A Andersmacher

                      @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                      Der Raum hat wirklich 20Grad

                      Nur, "damit es nicht in die falsche Richtung läuft":
                      Auch ein gutes "normales" Thermostatventil sollte den Raum im Normalfall annähernd auf der Temperatur halten, die dem gewählten Einstellwert (oft 1 bis 5) entspricht. Diese "normalen" Thermostate (also ohne Hilfsenergie) sind aber sogenannte P-Regler (also nur Proportionalanteil) und diese haben grundsätzlich eine bleibende Regelabweichung, wenn in dem Regelkreis (Heizkörper, Raumtemperatur) eine Störgröße (z. B. Sonneneinstrahlung, Lüftung oder irgendein anderer unberücksichtiger Wärmefluß) wirkt.
                      "Smart Thermostate" haben in der Regel Hilfsenergie zur Verfügung und daher kann man diese als PI-Regler (also Proportional- und Integralanteil) ausführen. Der Integralanteil sorgt dafür, daß auch beim Einfluß einer Störgröße die bleibende Regelabweichung auf Null gebracht werden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Regelparameter gut eingestellt sind. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem "Smart Thermostat" mehr Streß und Abweichung haben, als mit einem "normalen", weil das dann auch ins Schwingen kommen kann (AUF-ZU-AUF-ZU-...), was man in der Regel gar nicht haben möchte. Es hängt also wie so oft auch von der "Qualität" ab.

                      Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

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                      ? Offline
                      Ein ehemaliger Benutzer
                      schrieb am zuletzt editiert von Ein ehemaliger Benutzer
                      #27

                      @andersmacher said in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                      @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                      Der Raum hat wirklich 20Grad

                      Nur, "damit es nicht in die falsche Richtung läuft":
                      Auch ein gutes "normales" Thermostatventil sollte den Raum im Normalfall annähernd auf der Temperatur halten, die dem gewählten Einstellwert (oft 1 bis 5) entspricht. Diese "normalen" Thermostate (also ohne Hilfsenergie) sind aber sogenannte P-Regler (also nur Proportionalanteil) und diese haben grundsätzlich eine bleibende Regelabweichung, wenn in dem Regelkreis (Heizkörper, Raumtemperatur) eine Störgröße (z. B. Sonneneinstrahlung, Lüftung oder irgendein anderer unberücksichtiger Wärmefluß) wirkt.
                      "Smart Thermostate" haben in der Regel Hilfsenergie zur Verfügung und daher kann man diese als PI-Regler (also Proportional- und Integralanteil) ausführen. Der Integralanteil sorgt dafür, daß auch beim Einfluß einer Störgröße die bleibende Regelabweichung auf Null gebracht werden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Regelparameter gut eingestellt sind. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem "Smart Thermostat" mehr Streß und Abweichung haben, als mit einem "normalen", weil das dann auch ins Schwingen kommen kann (AUF-ZU-AUF-ZU-...), was man in der Regel gar nicht haben möchte. Es hängt also wie so oft auch von der "Qualität" ab.

                      Thx. PID Regler tunen wollte ich immer schon mal im Detail lernen. Die Jobs sind gut bezahlt :)
                      Im Hinblick auf die Sensibilität bzw. Trägheit der Heizanlage und die zu erwartendende Ausführung der Thermostate ist es sich auch wenig sinnvoll alle 1,2 Sekunden zu regeln. Es würde mich wundern, wenn der Motor des Thermostats dafür ausgelegt ist und der sollte dann schneller hinüber sein als mir lieb ist, wo wir dann doch wieder bei den Investitionskosten wären.

                      Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

                      Genau da möchte ich hin. In erster Instanz würde ich das Thermostat im manuellen Modus betreiben wollen und dann über ein externen Temperaturfühler das Thermostat ansteuern. Der Fühler im Thermostat in der derzeitigen Ecke erscheint mir dazu wenig brauchbar aus der jetzigen Erfahrung, aber ein paar Historische Daten der Messwerte die ich dann aufzeichnen kann sollte extrem helfen. GGf. hilft auch dann einfach der Offset wie Du es sagst. Thx

                      J AsgothianA 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • ? Ein ehemaliger Benutzer

                        @andersmacher said in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                        @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                        Der Raum hat wirklich 20Grad

                        Nur, "damit es nicht in die falsche Richtung läuft":
                        Auch ein gutes "normales" Thermostatventil sollte den Raum im Normalfall annähernd auf der Temperatur halten, die dem gewählten Einstellwert (oft 1 bis 5) entspricht. Diese "normalen" Thermostate (also ohne Hilfsenergie) sind aber sogenannte P-Regler (also nur Proportionalanteil) und diese haben grundsätzlich eine bleibende Regelabweichung, wenn in dem Regelkreis (Heizkörper, Raumtemperatur) eine Störgröße (z. B. Sonneneinstrahlung, Lüftung oder irgendein anderer unberücksichtiger Wärmefluß) wirkt.
                        "Smart Thermostate" haben in der Regel Hilfsenergie zur Verfügung und daher kann man diese als PI-Regler (also Proportional- und Integralanteil) ausführen. Der Integralanteil sorgt dafür, daß auch beim Einfluß einer Störgröße die bleibende Regelabweichung auf Null gebracht werden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Regelparameter gut eingestellt sind. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem "Smart Thermostat" mehr Streß und Abweichung haben, als mit einem "normalen", weil das dann auch ins Schwingen kommen kann (AUF-ZU-AUF-ZU-...), was man in der Regel gar nicht haben möchte. Es hängt also wie so oft auch von der "Qualität" ab.

                        Thx. PID Regler tunen wollte ich immer schon mal im Detail lernen. Die Jobs sind gut bezahlt :)
                        Im Hinblick auf die Sensibilität bzw. Trägheit der Heizanlage und die zu erwartendende Ausführung der Thermostate ist es sich auch wenig sinnvoll alle 1,2 Sekunden zu regeln. Es würde mich wundern, wenn der Motor des Thermostats dafür ausgelegt ist und der sollte dann schneller hinüber sein als mir lieb ist, wo wir dann doch wieder bei den Investitionskosten wären.

                        Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

                        Genau da möchte ich hin. In erster Instanz würde ich das Thermostat im manuellen Modus betreiben wollen und dann über ein externen Temperaturfühler das Thermostat ansteuern. Der Fühler im Thermostat in der derzeitigen Ecke erscheint mir dazu wenig brauchbar aus der jetzigen Erfahrung, aber ein paar Historische Daten der Messwerte die ich dann aufzeichnen kann sollte extrem helfen. GGf. hilft auch dann einfach der Offset wie Du es sagst. Thx

                        J Offline
                        J Offline
                        Jan1
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #28

                        @pete0815
                        Zur Temperatur Verteilung habe ich, da auch smart, mein Ventilator an der Decke im Einsatz und 4 externe Temperatur Sensoren (die billigen China Dinger für Zigbee). Somit weiß ich wenn das Temperaturgefälle zu groß wird und lasse dann 30 Sekunden den Venti laufen. Hat auch gleich den Vorteil, dass die warme Luft an der Decke mal die Füße erreicht.
                        Da bei mir auf 75qm fast alles offen ist, komme ich so mit zwei mittelgroßen Heizkörper gut über den Winter, muss mir keine Gedanken machen wann ich die Thermostate auf oder zu drehe und Frauchen nervt nur sehr selten wegen kalten Füßen.
                        Ich denke das sollte das primäre Ziel sein und wenn man dann noch Heizkosten sparen kann, was bei mir minimal der Fall ist, ist das gut investiertes Geld.

                        Ich hole mir auch noch die Wettervorhersage über den openweathermap Adapter und so kann ich auch noch rechtzeitig auf starke Temperaturwechsel reagieren, ebenso auf sonnige Tage. So kommt es so gut wie nie vor, dass es in der Bude zu warm oder zu kalt ist. Das bei ner trägen Regelung wie es bei ner Heizung der Fall ist so gut zu lösen ist nicht einfach, aber machbar. Das Script dazu ist aber auch über die Zeit sehr gewachsen ;)

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • ? Ein ehemaliger Benutzer

                          @liv-in-sky said in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                          @pete0815

                          diese ganzen berechnungen traue ich nicht wirklich - bei mietwohnungen werden häufig externe heizungsableser verwendet. am ende wird das ganze auf's haus (und alle wohnungen) berechnet. letztlich zahlt man bei solchen installation auch, wenn die heizung aus ist und der heizkörper noch warm ist. diese ableseeinrichtungen (z.b. techem) rechnen nicht über die temperatur des raumes, sondern über die temperatur, die an diesen sensor abgegeben wird. wenn man also 8 std außer haus ist und davon 7 std den heizkörper ausschaltet, spart man. wenn der nachbar den ganzen tag heizt wird dessen anteil größer - das zu berechnen wäre mir nicht möglich, da man die ablesesensoren von techem nicht einrechnen kann - bzw es mir zu anstrengend wäre. um herauszufinden, was man sparen kann, müßte man bei solchen sensoren die jahreabrechnung vergleichen, den ölpreis, die stunden des heizens/pro jahr -das ist nicht möglich.

                          Bin jetzt nicht sicher was Du damit meinst. In einem Mietshaus werden die Heizkosten über einen definierten Schlüssel verteilt. Bei mir 50% Grundkosten und 50% Verbrauchskosten. Die Verbrauchskosten werden über Deine erwähnten Sensoren am Heizkörper ermittelt. Um hier nicht zu tief Details abzutauchen für eine grobe Übersicht habe ich die Kosten genannt. 300€ Gesamt davon 100€ Verbrauchskosten. Diese kann ich im normalen IstZustand beeinflußen wobei Extrema wie das komplette Nichtheizen nicht funktionieren werden bei prozentualer Verteilung und sich die 200€ auch ändern werden. Ja alles richtig, aber für eine Richtungsentscheidung ist diese Tiefe aus meiner Sicht nur Hinderlich und hilft nicht wirklich, da diese Extrema auch derzeit auftreten können bzw. derzeit es auch schon Szenarien gibt die ihre Tücken haben. Entsprechend lege ich mir eine Normallinie an und möchte Pi-Mal-Daumen auf gesunder Einschätzung wissen ob der Stromverbrauch/Betriebskosten zB eines Raspberry grob die Einsparungen der Heizkosten abzufangen ist. Andernfalls ist mir derzeit dieser Komfort und Einsatz der Technik mit weiterem Nutzen dies nicht wert. Natürlich ist das subjektiv und beim Stromverbrauch bin ich extrem sensibel da es mich ankotzt, dass viele Menschen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf der Werbefahne stehen haben, aber beim eigenen Verhalten kaum Einschränkungen machen und immer mehr Ressourcen konsumieren. Ich möchte dieses Fass jetzt nicht aufmachen und es soll ja jeder machen wie er es möchte, ich habe nur ein Problem damit immer mehr und mehr zB Strom zu verbrauchen wenn so Dinge wie der Gang zum Thermostat schon als zu lästig dargestellt wird. Wenn die automatisierte Regelung den Faktor Mensch aber kompensiert und einfach besser ist, was sie genau dann für mich ist wenn die Betriebskosten durch den Effeckt gedeckelt werden, kann wiederum ich subjektiv gut damit leben.

                          für mich zählt der komfort und die spielerei mehr als einsparungen. der strom des raspi/servers ist ja eh anteilig im bezug zur heizungsregelung und den anderen regelungen zu sehen - wie soll man berechen, wieviel prozent der 5 watt für die heizung sind und wieviel prozent für die licht-regelung.

                          Wie gesagt alles subjektiv. Bei der Investition ist für mich derzeit die Heizung der Kernpunkt und die 5Watt hauptsächliche Betriebskosten da sie auch 24/7 anfallen. Investitionskosten lasse ich (auch wenn es ungenau ist) außen vor da ich größtenteils vorhandene Technik wie RPI und Akkus für die Thermostate wiederverwenden möchte. Wenn ich das Thermostat mit 30€ ansetze ist die Wirtschaftlichkeit nie gegeben und das ist mir klar. Deswegen schaue ich aber nur auf Opex und nicht Capex da ich gewillt bin dies für den Komfort und Spaß am Spielen oder auch Hobby zu investieren.

                          liv-in-skyL Offline
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                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #29

                          @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                          Natürlich ist das subjektiv und beim Stromverbrauch bin ich extrem sensibel da es mich ankotzt, dass viele Menschen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf der Werbefahne stehen haben, aber beim eigenen Verhalten kaum Einschränkungen machen und immer mehr Ressourcen konsumieren. Ich möchte dieses Fass jetzt nicht aufmachen und es soll ja jeder machen wie er es möchte, ich habe nur ein Problem damit immer mehr und mehr zB Strom zu verbrauchen wenn so Dinge wie der Gang zum Thermostat schon als zu lästig dargestellt wird.

                          erstmal vorne weg - das soll jetzt kein pers. angriff sein, weil du ja im prinzip recht hast. meiner meinung nach hat smarthome wenig mit nachhaltigkeit zu tun - ich denke letztlich verbraucht es mehr resourcen (energie, hardware, ..) - allein das tagelange programmieren der scripte, das arbeiten im forum verbraucht schon massig energie. ich wollte eigentlich nur sagen, dass du sehr schwer berechnen kannst, ob in einer mietwohnung über geregelte thermostate , energie einsparen kannst. meiner meinung nach ist die einsparung so wenig, dass es , wenn ich deine prinzipien anwende, keinen sinn macht es deswegen zu betreiben. ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass wenn dir nachhaltigkeit so wichtig ist, vergiß das smarthome.

                          nach einem gelösten Thread wäre es sinnvoll dies in der Überschrift des ersten Posts einzutragen [gelöst]-... Bitte benutzt das Voting rechts unten im Beitrag wenn er euch geholfen hat. Forum-Tools: PicPick https://picpick.app/en/download/ und ScreenToGif https://www.screentogif.com/downloads.html

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                            @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                            Natürlich ist das subjektiv und beim Stromverbrauch bin ich extrem sensibel da es mich ankotzt, dass viele Menschen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf der Werbefahne stehen haben, aber beim eigenen Verhalten kaum Einschränkungen machen und immer mehr Ressourcen konsumieren. Ich möchte dieses Fass jetzt nicht aufmachen und es soll ja jeder machen wie er es möchte, ich habe nur ein Problem damit immer mehr und mehr zB Strom zu verbrauchen wenn so Dinge wie der Gang zum Thermostat schon als zu lästig dargestellt wird.

                            erstmal vorne weg - das soll jetzt kein pers. angriff sein, weil du ja im prinzip recht hast. meiner meinung nach hat smarthome wenig mit nachhaltigkeit zu tun - ich denke letztlich verbraucht es mehr resourcen (energie, hardware, ..) - allein das tagelange programmieren der scripte, das arbeiten im forum verbraucht schon massig energie. ich wollte eigentlich nur sagen, dass du sehr schwer berechnen kannst, ob in einer mietwohnung über geregelte thermostate , energie einsparen kannst. meiner meinung nach ist die einsparung so wenig, dass es , wenn ich deine prinzipien anwende, keinen sinn macht es deswegen zu betreiben. ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass wenn dir nachhaltigkeit so wichtig ist, vergiß das smarthome.

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                            Ein ehemaliger Benutzer
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                            #30

                            @liv-in-sky
                            Nein, habe es nicht als "persönlichen Angriff" verstanden und finde es schön wenn man insbesondere unter der Fragestellung "Sinnhaftigkeit" etwas besprechen kann. Das dabei unterschiedliche Ansichten herauskommen liegt in der Natur der Sache :)

                            Ich habe auch ganz im Gegenteil überhaupt kein Problem damit zu sagen wenn etwas keinen Sinn macht und unter bestimmten Vorraussetzungen man keinen Erfolg erzielen kann. Darum habe ich letzlich ja auch auch gefragt, da mir nach Selbsteinschätzung beim Thema Heizung nicht die größten Referenzen zur Verfügung stehen und die beeinflussbaren Heizkosten in diesen Fall geringes Potential bieten.

                            Alles Kaufen, mich selber in den grünen Klee loben und dann festellen, dass die Aktion für den knallbunten Sack war ist nicht mein Ding. Deswegen gerne für mich ein konstruktiver Austausch wo für alle Knackpunkte beim Einsatz liegen und wie man damit umgehen kann. Allzu detailreiche Berechnungen liegen mir dabei fern und ein Prof. hat mal gesagt, das is Kommagefick... für Akademiker. Um eine praxisnahe Entscheidung zu treffen braucht es Übersicht und eine Einschätzung der Lage auf Basis von Wissen und Erfahrung. Grobe Überschlagsrechnungen geben dabei eine gute Indikation und keine finalen Ergebnisse oder so ähnlich :)

                            J 1 Antwort Letzte Antwort
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                              @liv-in-sky
                              Nein, habe es nicht als "persönlichen Angriff" verstanden und finde es schön wenn man insbesondere unter der Fragestellung "Sinnhaftigkeit" etwas besprechen kann. Das dabei unterschiedliche Ansichten herauskommen liegt in der Natur der Sache :)

                              Ich habe auch ganz im Gegenteil überhaupt kein Problem damit zu sagen wenn etwas keinen Sinn macht und unter bestimmten Vorraussetzungen man keinen Erfolg erzielen kann. Darum habe ich letzlich ja auch auch gefragt, da mir nach Selbsteinschätzung beim Thema Heizung nicht die größten Referenzen zur Verfügung stehen und die beeinflussbaren Heizkosten in diesen Fall geringes Potential bieten.

                              Alles Kaufen, mich selber in den grünen Klee loben und dann festellen, dass die Aktion für den knallbunten Sack war ist nicht mein Ding. Deswegen gerne für mich ein konstruktiver Austausch wo für alle Knackpunkte beim Einsatz liegen und wie man damit umgehen kann. Allzu detailreiche Berechnungen liegen mir dabei fern und ein Prof. hat mal gesagt, das is Kommagefick... für Akademiker. Um eine praxisnahe Entscheidung zu treffen braucht es Übersicht und eine Einschätzung der Lage auf Basis von Wissen und Erfahrung. Grobe Überschlagsrechnungen geben dabei eine gute Indikation und keine finalen Ergebnisse oder so ähnlich :)

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                              Jan1
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #31

                              @pete0815
                              Dann brauchst eigentlich jetzt mal ein paar Empfehlungen was die Thermostate betrifft. Da ich die Comet Dinger für die Fritz habe, kann ich auch nur dazu was sagen. Die gibts (gab es) in verschiedenen Versionen und die mit Metall Verschraubung für den Heizkörper sind auf alle Fälle zu bevorzugen, da der Kunststoff Mist früher oder später dem Druck des Ventil nachgibt und abfällt. Das sollte aber bei allen anderen auch beachtet werden.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                                @andersmacher said in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                                @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                                Der Raum hat wirklich 20Grad

                                Nur, "damit es nicht in die falsche Richtung läuft":
                                Auch ein gutes "normales" Thermostatventil sollte den Raum im Normalfall annähernd auf der Temperatur halten, die dem gewählten Einstellwert (oft 1 bis 5) entspricht. Diese "normalen" Thermostate (also ohne Hilfsenergie) sind aber sogenannte P-Regler (also nur Proportionalanteil) und diese haben grundsätzlich eine bleibende Regelabweichung, wenn in dem Regelkreis (Heizkörper, Raumtemperatur) eine Störgröße (z. B. Sonneneinstrahlung, Lüftung oder irgendein anderer unberücksichtiger Wärmefluß) wirkt.
                                "Smart Thermostate" haben in der Regel Hilfsenergie zur Verfügung und daher kann man diese als PI-Regler (also Proportional- und Integralanteil) ausführen. Der Integralanteil sorgt dafür, daß auch beim Einfluß einer Störgröße die bleibende Regelabweichung auf Null gebracht werden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Regelparameter gut eingestellt sind. Ist das nicht der Fall, kann man mit einem "Smart Thermostat" mehr Streß und Abweichung haben, als mit einem "normalen", weil das dann auch ins Schwingen kommen kann (AUF-ZU-AUF-ZU-...), was man in der Regel gar nicht haben möchte. Es hängt also wie so oft auch von der "Qualität" ab.

                                Thx. PID Regler tunen wollte ich immer schon mal im Detail lernen. Die Jobs sind gut bezahlt :)
                                Im Hinblick auf die Sensibilität bzw. Trägheit der Heizanlage und die zu erwartendende Ausführung der Thermostate ist es sich auch wenig sinnvoll alle 1,2 Sekunden zu regeln. Es würde mich wundern, wenn der Motor des Thermostats dafür ausgelegt ist und der sollte dann schneller hinüber sein als mir lieb ist, wo wir dann doch wieder bei den Investitionskosten wären.

                                Und auch immer bedenken: Die Smart Thermostate sind genau wie die normalen auf Grund Ihrer Geometrie nur in der Lage, die Raumluft in Ihrer nahen Umgebung (also nahe beim Heizkörper) zu messen. Wenn man starke Temperaturgefälle im Raum hat, wird man in beiden Fällen nicht um einen abgesetzten Raumfühler (bei den normalen sind das die mit dem Kapilardraht) herum kommen. Sind die Temperaturgefälle oder Meßfehler "konstant", kann man das bei den Smarten aber in der Regel durch einen Offset-Parameter ausgleichen.

                                Genau da möchte ich hin. In erster Instanz würde ich das Thermostat im manuellen Modus betreiben wollen und dann über ein externen Temperaturfühler das Thermostat ansteuern. Der Fühler im Thermostat in der derzeitigen Ecke erscheint mir dazu wenig brauchbar aus der jetzigen Erfahrung, aber ein paar Historische Daten der Messwerte die ich dann aufzeichnen kann sollte extrem helfen. GGf. hilft auch dann einfach der Offset wie Du es sagst. Thx

                                AsgothianA Offline
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #32

                                @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                                Genau da möchte ich hin. In erster Instanz würde ich das Thermostat im manuellen Modus betreiben wollen und dann über ein externen Temperaturfühler das Thermostat ansteuern. Der Fühler im Thermostat in der derzeitigen Ecke erscheint mir dazu wenig brauchbar aus der jetzigen Erfahrung, aber ein paar Historische Daten der Messwerte die ich dann aufzeichnen kann sollte extrem helfen. GGf. hilft auch dann einfach der Offset wie Du es sagst. Thx

                                An dieser Stelle musst du aufpassen:

                                • nicht alle smarten Thermostate lassen sich frei regeln. Bei den Zigbee Thermostaten sind es meines Wissens aktuell 1.5 die das zulassen. (bei einem weiss ich das es geht, zumindest mit der richtigen Firmware, beim anderen glaube ich es)
                                • Oft ist der bessere Ansatz die Regelung des Thermostaten zu erhalten, und nur die Solltemperatur an seinem Fühler mit einem Offset zu versehen / direkt als Vorgabe zu regeln. Dieses können die meisten Thermostate leisten.

                                A.

                                ioBroker auf RPi4 - Hardware soweit wie möglich via Zigbee.
                                "Shit don't work" ist keine Fehlermeldung, sondern ein Fluch.

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                                • AsgothianA Asgothian

                                  @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                                  Genau da möchte ich hin. In erster Instanz würde ich das Thermostat im manuellen Modus betreiben wollen und dann über ein externen Temperaturfühler das Thermostat ansteuern. Der Fühler im Thermostat in der derzeitigen Ecke erscheint mir dazu wenig brauchbar aus der jetzigen Erfahrung, aber ein paar Historische Daten der Messwerte die ich dann aufzeichnen kann sollte extrem helfen. GGf. hilft auch dann einfach der Offset wie Du es sagst. Thx

                                  An dieser Stelle musst du aufpassen:

                                  • nicht alle smarten Thermostate lassen sich frei regeln. Bei den Zigbee Thermostaten sind es meines Wissens aktuell 1.5 die das zulassen. (bei einem weiss ich das es geht, zumindest mit der richtigen Firmware, beim anderen glaube ich es)
                                  • Oft ist der bessere Ansatz die Regelung des Thermostaten zu erhalten, und nur die Solltemperatur an seinem Fühler mit einem Offset zu versehen / direkt als Vorgabe zu regeln. Dieses können die meisten Thermostate leisten.

                                  A.

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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #33

                                  @asgothian
                                  So mach ich das auch und passe lediglich die gewünschte soll Temperatur über Script an.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • AsgothianA Asgothian

                                    @pete0815 sagte in Sinn von Smarten Thermostaten in Mietwohnung?:

                                    Genau da möchte ich hin. In erster Instanz würde ich das Thermostat im manuellen Modus betreiben wollen und dann über ein externen Temperaturfühler das Thermostat ansteuern. Der Fühler im Thermostat in der derzeitigen Ecke erscheint mir dazu wenig brauchbar aus der jetzigen Erfahrung, aber ein paar Historische Daten der Messwerte die ich dann aufzeichnen kann sollte extrem helfen. GGf. hilft auch dann einfach der Offset wie Du es sagst. Thx

                                    An dieser Stelle musst du aufpassen:

                                    • nicht alle smarten Thermostate lassen sich frei regeln. Bei den Zigbee Thermostaten sind es meines Wissens aktuell 1.5 die das zulassen. (bei einem weiss ich das es geht, zumindest mit der richtigen Firmware, beim anderen glaube ich es)
                                    • Oft ist der bessere Ansatz die Regelung des Thermostaten zu erhalten, und nur die Solltemperatur an seinem Fühler mit einem Offset zu versehen / direkt als Vorgabe zu regeln. Dieses können die meisten Thermostate leisten.

                                    A.

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                                    #34

                                    @asgothian
                                    Danke. So etwas habe ich schon vermutet, da die Objekte im IOB die ich mal beispielhaft gesehen habe nur den Eingriff über den Sollwert ermöglichen würden.
                                    Die Beschreibungen der China-Modelle geben leider wiedermal nichts Verlässliches her und so schaue ich auch nach Referenzen hier im Forum, was man wie einsetzen kann.

                                    Wenn die Regelung der Ventile selbst aktiv bleibt, wollte ich auch mal gucken was dann mit solchen "Sonderfunktionen" wie Open-Window-Detektion oder manche haben sogar externer Sensor in der Beschreibung passiert. GGF. könnte das sogar stören. Aber da stehe ich noch ganz am Anfang bei der Sondierung möglicher Modelle. Ich denke nur Zigbee steht ziemlich sicher fest, da das 2,4GHz extrem übervoll hier ist und ich dann mit Kanal 26 drumherum komme und auch weitere günstige Sensoren (Temperatur,Fensterkontakte) nutzen kann.

                                    J Jey CeeJ 2 Antworten Letzte Antwort
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                                      @asgothian
                                      Danke. So etwas habe ich schon vermutet, da die Objekte im IOB die ich mal beispielhaft gesehen habe nur den Eingriff über den Sollwert ermöglichen würden.
                                      Die Beschreibungen der China-Modelle geben leider wiedermal nichts Verlässliches her und so schaue ich auch nach Referenzen hier im Forum, was man wie einsetzen kann.

                                      Wenn die Regelung der Ventile selbst aktiv bleibt, wollte ich auch mal gucken was dann mit solchen "Sonderfunktionen" wie Open-Window-Detektion oder manche haben sogar externer Sensor in der Beschreibung passiert. GGF. könnte das sogar stören. Aber da stehe ich noch ganz am Anfang bei der Sondierung möglicher Modelle. Ich denke nur Zigbee steht ziemlich sicher fest, da das 2,4GHz extrem übervoll hier ist und ich dann mit Kanal 26 drumherum komme und auch weitere günstige Sensoren (Temperatur,Fensterkontakte) nutzen kann.

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                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #35

                                      @pete0815
                                      Wenn ne Fritz vorhanden, dann kannst die Comet anschauen, da die über DECT eingebunden werden, somit weg vom 2,4GHz Netz ;)

                                      ? 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • J Jan1

                                        @pete0815
                                        Wenn ne Fritz vorhanden, dann kannst die Comet anschauen, da die über DECT eingebunden werden, somit weg vom 2,4GHz Netz ;)

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                                        #36

                                        @jan1 Leider nein, hänge da am standard Unitymedia/Vodafone Kabel Zeug

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • ? Ein ehemaliger Benutzer

                                          @asgothian
                                          Danke. So etwas habe ich schon vermutet, da die Objekte im IOB die ich mal beispielhaft gesehen habe nur den Eingriff über den Sollwert ermöglichen würden.
                                          Die Beschreibungen der China-Modelle geben leider wiedermal nichts Verlässliches her und so schaue ich auch nach Referenzen hier im Forum, was man wie einsetzen kann.

                                          Wenn die Regelung der Ventile selbst aktiv bleibt, wollte ich auch mal gucken was dann mit solchen "Sonderfunktionen" wie Open-Window-Detektion oder manche haben sogar externer Sensor in der Beschreibung passiert. GGF. könnte das sogar stören. Aber da stehe ich noch ganz am Anfang bei der Sondierung möglicher Modelle. Ich denke nur Zigbee steht ziemlich sicher fest, da das 2,4GHz extrem übervoll hier ist und ich dann mit Kanal 26 drumherum komme und auch weitere günstige Sensoren (Temperatur,Fensterkontakte) nutzen kann.

                                          Jey CeeJ Online
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                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #37

                                          @pete0815 EnOcean Thermostate lassen sich Vollständig von Außen steuern, zumindest die die ich bisher in der Hand hatte. Da gibt es sogar Modelle ohne Batterien, die Versorgen sich über die Wärme des Heizkörpers selbst.
                                          Allerdings kosten die Thermostate halt deutlich mehr als andere, was sich auch in der Qualität wieder spiegelt. Die Verschraubung ist Komplett aus Metal und nicht aus Kunststoff. Auch sonst wirken sie deutlich robuster.
                                          Von den EnOcean mit Batterien hab ich hier noch 2, wovon ich eins nur zum Entwickeln benutzt habe. Die kann ich dir verkaufen falls du Interesse hast.

                                          Von den Homematic HM-CC-RT-DN kann ich nur ab raten, die haben bei mir häufig Störungen, oft hängen sich welche bei der Entkalkungsfahrt auf. Da hilft dann nur Batterien raus und neue rein.
                                          Ich würde sie am liebsten gegen EnOcean ohne Batterie Tauschen, aber bei der Anzahl die hier verbaut sind ist das einfach zu Teuer.

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