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Frage/Empfehlung für BKW Speicherbatterie
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Ich habe zu Ostern die Freigabe für die Anschaffung einer kleinen Speicherbatterie für mein BKW bekommen

Nun die Frage:
Welche aktuelle AC -Speicherbatterie bis ca. 2,5 kWh, die sich möglichst weit in ioB integrieren lässt, wäre empfehlenswert?Genutzt werden sollen die überschüssigen Ertragswerte, eine "Nulleispeisung" wird nicht primär verfolgt. Es würde mir reichen, die gespeicherte Energie in den Abend-/Nachtstunden mit ca. 270 W ins Haus einzuspeisen.
Zusätzliche Panele zum Anschluss an die Speicherbatterie sind für die Zukunft geplant.
Bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit, dass ich damit nicht reich werde ist mir klar.
Ich verfolge das Thema hier zwar, aber die meisten Lösungen gehen wohl über meine Bedürfnisse hinaus.
Danke und einen schönen Ostermontag-Rest
@Rico-Sander nur zur allgemeinen Info, auch wenn es sicherlich bekannt ist : Speichereinheiten sind immer anmeldepflichtig gegenüber dem Netzbetreiber. Nur für reine Steckersolargeräte mit einer Erzeugungsleistung bis 800 VA ist eine Anmeldung im Marktstammregister ausreichend. Die Modulleistung ist auf 2kW begrenzt, und nicht wie fälschlicherweise einige Influenzer auf YouTube und Co. behaupten, auch mit Modulleistungen bis 7kW möglich. Wenn jemand so baut, kann das nachträglich sanktioniert werden.
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@rico-sander So pauschal stimmt das leider nicht. Anmeldepflicht besteht nur, wenn die Batterie in das Hausnetz zurückspeist. Wenn man aber eine Batterie wie beispielsweise Ecoflow Delta, Zendure oder so nimmt, bei der man Verbraucher direkt an eine 230V-Steckdose anschließt und die nur über 230V oder/und per angeschlossener Solarmodule lädt, dann fließt da nix ins 230V-netz und es muss auch nix angemeldet werden. Ist dann quasi wie ein Inselbetrieb, der aber per 230V auch geladen werden kann. Die 230V die die Batterie erzeugt gehen aber nur an direkt angeschlossene geräte, nicht „ins Haus oder Netz“.
Ich hab mein BKW ganz normal angemeldet und im MSD, meine Ecoflow Delta 3 Classic lädt per separater Solarmodule und bei Bedarf 230V und versorgt quasi als USV meinen Serverschrank. So 5 Stunden autarker Betrieb sind bei Dunkelheit ohne 230V drin, tagsüber reicht das angeschlossene Solarmodul um die Batterie zu laden und den Serverschrank zu versorgen.Gruss, Jürgen
Gruss, Jürgen
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Zendure Solarflow 800 Plus
1,92kWh Kapazität
Letztens im Deal für 278€ gekauft.
Ausgelegt für 2 Panels .
Wechselrichter integriert .
Adapter und Skripte in Iobroker vorhanden.
Speicher kann über den Stecker oder Panels geladen werden. Ansonsten einstellbar was wie und in welche Richtung geladen oder abgegeben werden soll.Edit: oder den Zendure Solarflow 800 Pro
Der hat nen Notstrom Anschluss und ist für 4 Panels.
Kostet nen Hunni mehr .@haselchen
Wow, Danke zunächst.
Das hört sich gut an. Ich werde mich zunächst einmal mit den technischen Daten
befasse und habe dann sicher an Dich noch Fragen. Ich melde mich dann... -
@rico-sander So pauschal stimmt das leider nicht. Anmeldepflicht besteht nur, wenn die Batterie in das Hausnetz zurückspeist. Wenn man aber eine Batterie wie beispielsweise Ecoflow Delta, Zendure oder so nimmt, bei der man Verbraucher direkt an eine 230V-Steckdose anschließt und die nur über 230V oder/und per angeschlossener Solarmodule lädt, dann fließt da nix ins 230V-netz und es muss auch nix angemeldet werden. Ist dann quasi wie ein Inselbetrieb, der aber per 230V auch geladen werden kann. Die 230V die die Batterie erzeugt gehen aber nur an direkt angeschlossene geräte, nicht „ins Haus oder Netz“.
Ich hab mein BKW ganz normal angemeldet und im MSD, meine Ecoflow Delta 3 Classic lädt per separater Solarmodule und bei Bedarf 230V und versorgt quasi als USV meinen Serverschrank. So 5 Stunden autarker Betrieb sind bei Dunkelheit ohne 230V drin, tagsüber reicht das angeschlossene Solarmodul um die Batterie zu laden und den Serverschrank zu versorgen.Gruss, Jürgen
Gruss, Jürgen
@rico-sander So pauschal stimmt das leider nicht. Anmeldepflicht besteht nur, wenn die Batterie in das Hausnetz zurückspeist. Wenn man aber eine Batterie wie beispielsweise Ecoflow Delta, Zendure oder so nimmt, bei der man Verbraucher direkt an eine 230V-Steckdose anschließt und die nur über 230V oder/und per angeschlossener Solarmodule lädt, dann fließt da nix ins 230V-netz und es muss auch nix angemeldet werden. Ist dann quasi wie ein Inselbetrieb, der aber per 230V auch geladen werden kann. Die 230V die die Batterie erzeugt gehen aber nur an direkt angeschlossene geräte, nicht „ins Haus oder Netz“.
Ich hab mein BKW ganz normal angemeldet und im MSD, meine Ecoflow Delta 3 Classic lädt per separater Solarmodule und bei Bedarf 230V und versorgt quasi als USV meinen Serverschrank. So 5 Stunden autarker Betrieb sind bei Dunkelheit ohne 230V drin, tagsüber reicht das angeschlossene Solarmodul um die Batterie zu laden und den Serverschrank zu versorgen.Gruss, Jürgen
Gruss, Jürgen
Der Teilnehmer sucht aber eine Lösung um ins Haus einzuspeisen, daher der freundliche Hinweis. Du hast aber vollkommen Recht mit den Notstromspeicher, die aus dem Netz nur geladen werden. Auch eine klassische USV ist nicht anmeldepflichtig. Aber auch hier gab es schon kreative Bastler, die damit einen Stromkreis im Haus versorgen wollten 😉. Und genau das sorgt aktuell für viel Stress bei den Netzbetreibern zum Beispiel bei Zählerwechseln. Hier gab es wohl Stromunfällen durch Rückspannung aus der Kundenanlage, als Konsequenz sind zukünftig wieder Hauptschalter bei bestimmten Zählerplätzen gefordert. Strom macht halt schwarz, klein und hässlich 😈. Die Netzbetreiber lehnen ja den Anschluss eines Speichers nicht ab, wollen nur wissen wo welche installiert wurden.
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@rico-sander So pauschal stimmt das leider nicht. Anmeldepflicht besteht nur, wenn die Batterie in das Hausnetz zurückspeist. Wenn man aber eine Batterie wie beispielsweise Ecoflow Delta, Zendure oder so nimmt, bei der man Verbraucher direkt an eine 230V-Steckdose anschließt und die nur über 230V oder/und per angeschlossener Solarmodule lädt, dann fließt da nix ins 230V-netz und es muss auch nix angemeldet werden. Ist dann quasi wie ein Inselbetrieb, der aber per 230V auch geladen werden kann. Die 230V die die Batterie erzeugt gehen aber nur an direkt angeschlossene geräte, nicht „ins Haus oder Netz“.
Ich hab mein BKW ganz normal angemeldet und im MSD, meine Ecoflow Delta 3 Classic lädt per separater Solarmodule und bei Bedarf 230V und versorgt quasi als USV meinen Serverschrank. So 5 Stunden autarker Betrieb sind bei Dunkelheit ohne 230V drin, tagsüber reicht das angeschlossene Solarmodul um die Batterie zu laden und den Serverschrank zu versorgen.Gruss, Jürgen
Gruss, Jürgen
Der Teilnehmer sucht aber eine Lösung um ins Haus einzuspeisen, daher der freundliche Hinweis. Du hast aber vollkommen Recht mit den Notstromspeicher, die aus dem Netz nur geladen werden. Auch eine klassische USV ist nicht anmeldepflichtig. Aber auch hier gab es schon kreative Bastler, die damit einen Stromkreis im Haus versorgen wollten 😉. Und genau das sorgt aktuell für viel Stress bei den Netzbetreibern zum Beispiel bei Zählerwechseln. Hier gab es wohl Stromunfällen durch Rückspannung aus der Kundenanlage, als Konsequenz sind zukünftig wieder Hauptschalter bei bestimmten Zählerplätzen gefordert. Strom macht halt schwarz, klein und hässlich 😈. Die Netzbetreiber lehnen ja den Anschluss eines Speichers nicht ab, wollen nur wissen wo welche installiert wurden.
Du hast aber vollkommen Recht mit den Notstromspeicher, die aus dem Netz nur geladen werden
Die Hoffung hatte ich auch schon.
Einen Inselstromkreis mit Lader für schlechte Zeiten.Da gibt es dann aber die Formulierung der "mittelbar am Stromnetz" hängenden Batterien.
Selbst diese wären meldepflichtig.Das kommt dann wahrscheinlich auf den Sachbearbeiter an.
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Du hast aber vollkommen Recht mit den Notstromspeicher, die aus dem Netz nur geladen werden
Die Hoffung hatte ich auch schon.
Einen Inselstromkreis mit Lader für schlechte Zeiten.Da gibt es dann aber die Formulierung der "mittelbar am Stromnetz" hängenden Batterien.
Selbst diese wären meldepflichtig.Das kommt dann wahrscheinlich auf den Sachbearbeiter an.
Du hast aber vollkommen Recht mit den Notstromspeicher, die aus dem Netz nur geladen werden
Die Hoffung hatte ich auch schon.
Einen Inselstromkreis mit Lader für schlechte Zeiten.Da gibt es dann aber die Formulierung der "mittelbar am Stromnetz" hängenden Batterien.
Selbst diese wären meldepflichtig.Das kommt dann wahrscheinlich auf den Sachbearbeiter an.
Tatsächlich, hier passt mal wieder der schöne Satz "Es kommt darauf an..." 😉. Willkommen in Deutschland.....
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Also ihr steckt doch euren Speicher mittels Stecker an und stellt ihn regelmässig um. Damit ist er nicht ortsfest...
Die Registrierungspflicht besteht nach der MaStRV ausnahmsweise nicht,
wenn die Stromerzeugungseinheit oder der Stromspeicher nicht ortsfest betrieben wird, -
Kann sein, dass in Ö da andere Vurschriften gelten aber ich kenn Keinen der sich wegen eines Balkonkraftwerks oder eines Kleinstspeichers irgendwelche Gedanken macht. Meine "Registrierung" bestand aus eine E-Mail an den Netztreiber die sofern keine Antwort kommt als akzeptiert gilt. Da gabs keinerlei Bestätigung etc ...
Ich schau halt dass ich nicht zu viel einspeise - was mit Akku nicht schwer ist ... -
Also ihr steckt doch euren Speicher mittels Stecker an und stellt ihn regelmässig um. Damit ist er nicht ortsfest...
Die Registrierungspflicht besteht nach der MaStRV ausnahmsweise nicht,
wenn die Stromerzeugungseinheit oder der Stromspeicher nicht ortsfest betrieben wird, -
Also zumindest meine Ecoflow läuft als USV. Lädt sich aus dem Netz oder per Solar, versorgt die dahinter in die AC-Steckdose der Ecoflow eingesteckten Geräte immer mit 230V und schaltet bei Stromausfall, falls gerade an 230V genuckelt wird, um die Batterie zu laden innerhalb von 10ms Sekunden auf Batterie um. Beziehungsweise tagsüber kommt der Strom eh von Solar und der 230V-Eingang zieht gar nix. Handlich genug, um sie alle paar Wochen etwas zu verschieben, damit sie nicht ortsfest ist, ist sie auch.

Gruss, Jürgen
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@Rico-Sander nur zur allgemeinen Info, auch wenn es sicherlich bekannt ist : Speichereinheiten sind immer anmeldepflichtig gegenüber dem Netzbetreiber. Nur für reine Steckersolargeräte mit einer Erzeugungsleistung bis 800 VA ist eine Anmeldung im Marktstammregister ausreichend. Die Modulleistung ist auf 2kW begrenzt, und nicht wie fälschlicherweise einige Influenzer auf YouTube und Co. behaupten, auch mit Modulleistungen bis 7kW möglich. Wenn jemand so baut, kann das nachträglich sanktioniert werden.
Nur für reine Steckersolargeräte mit einer Erzeugungsleistung bis 800 VA ist eine Anmeldung im Marktstammregister ausreichend.
Nur mal die Frage:
Was ist denn ein Steckersolargerät lt. Definition?Eine Speicherbatterie hat einen Stecker / Buchse- sowohl Eingangs- als auch Ausgangsseitig.
Und mehr als 800W speisen sie wohl alle nicht ein.Ein WR hat auch einen Stecker, den kann ich ans Hausnetz anschließen. Hat der Gesetzgeber geregelt, woher die Energie für den Wechselrichter kommen darf? Muss sie zwingend vom Dach kommen oder vlt. aus einem Speicher, der ja dann nicht ins Hausnetz einspeist. Das macht ja der zugelassene WR...
Was ist, wenn der Wechselrichter im Speicher sitzt? Ist es dann ein WR oder ein Speicher. Oder gar ein Steckersolargerät? Was darf um den WR herumgebaut sein? :-)
Wo übersehe ich da das Problem?
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Zendure Solarflow 800 Plus
1,92kWh Kapazität
Letztens im Deal für 278€ gekauft.
Ausgelegt für 2 Panels .
Wechselrichter integriert .
Adapter und Skripte in Iobroker vorhanden.
Speicher kann über den Stecker oder Panels geladen werden. Ansonsten einstellbar was wie und in welche Richtung geladen oder abgegeben werden soll.Edit: oder den Zendure Solarflow 800 Pro
Der hat nen Notstrom Anschluss und ist für 4 Panels.
Kostet nen Hunni mehr .Speicher kann über den Stecker oder Panels geladen werden. Ansonsten einstellbar was wie und in welche Richtung geladen oder abgegeben werden soll.
Nabend Haselchen,
mal abseits der gerade aufgeflammten Diskussion um Gesetzestexte:Die Zendure Solarflow 800 Plus ist kein AC-Speicher, hat aber einen 230V-AC-Anschluss zum laden. Damit könnte das vorhandene BKW statt ins Haus einfach in die Zendure einspeisen, welche dann die Energie ins Haus schickt.
Habe ich das so richtig verstanden?
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