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Blitzschutz für Netzwerk - Erfahrungen? [gelöst]
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Da muss ich arteck aber auch recht geben. Da auch hier die Unwetter von Jahr zu Jahr zugenommen haben und ich zu Beginn mehr als 3 Mal die Fritzbox erneuern musste weil kein Schutz vorhanden war, finde ich das schon sinnvoll!
Hinzu kommt das ich mittlerweile auf Unifi System umgestellt habe, was auch nicht ganz billig ist, aber wesentlich besser funktioniert als FritzBox und
FritzRepeater. Hinzu kommt das man mit dem Unifi System viel mehr Möglichkeiten hat.
Aus diesem Grund finde ich eine einmalige Nachrüstung von Blitz/Überspannungsschutz nicht verkehrt, denn auch eine Versicherung macht das nicht so oft mit und bezahlt dafür.@idefix01 In kurzer Zeit 3 Überspannungsschäden sind schon außergewöhnlich. Klar das da so manche Versicherung wohl nicht mehr mitspielt.
Ich persönlich habe bisher auch 3 Überspannungsschäden abgerechnet, aber verteilt auf fast 40 Jahre.
Wenn ich das jetzt mal runterrechne auf einen Einzelschaden war das doch so gesehen nicht allzu teuer.Dazu muss ich aber auch sagen das alle drei Schäden bei mir nicht direkt durch das Stromnetz kamen.
Schaden 1 und 2 haben TV Geräte gegrillt durch Einschlag in eine mangelhaft geerdete Antennenanlage.
Schaden 3 hat in einem Nachbarhaus eingeschlagen und bei mir ein Laptop mitgenommen. Ich kann mir das zwar immer noch nicht erklären, da das lediglich am Netzteil angeschlossen war das auch noch hinter einer Blitzschutzdose war. Das Netzteil funktioniert heute noch, aber der Laptop war komplett dahin. Laut Gutachter definitiv Überspannungsschaden bei dem er sich auch nicht erklären konnte wie das passiert ist.Alle Schäden wurden abgerechnet und keine Versicherung hat jemals irgendwelche Kündigungsandrohungen oder sonstige Vertragsänderungen geschickt.
Ich finde den aufwendig gestaffelten Blitzschutz zwar hochwertig, bin aber der Meinung das das trotzdem nicht alle Risiken abdeckt und deshalb etwas übertrieben ist.
Einfache Rechnung meinerseits:
Blitz schlägt durch den Grobschutz im Zählerschrank durch und vernichtet noch 1 oder 2 USV dahinter. Wird alles von der Versicherung gezahlt, da ja Blitzschutz grundsätzlich vorhanden ist.
Was kostet jetzt der dreifach gestaffelte Blitzschutz mehr und wie weit erhöht sich die Schutzwirkung? Also wie hoch ist der Schaden wenn der Blitz die 3 Schutzstufen zerstört? Und wird die Staffelung auch so von der Versicherung übernommen?Nächste Frage?
Habt ihr eigentlich alle Switches und Patchfelder auf den Potentialerder gelegt?
Wurden alle eingehenden Kabel (Telefon KabelTV usw.) ordnungsgemäß geerdet?
Wenn nein braucht ihr euch auch über aufwändige Blitzschutzmaßnahmen sowieso keine Gedanken machen..... -
@idefix01 In kurzer Zeit 3 Überspannungsschäden sind schon außergewöhnlich. Klar das da so manche Versicherung wohl nicht mehr mitspielt.
Ich persönlich habe bisher auch 3 Überspannungsschäden abgerechnet, aber verteilt auf fast 40 Jahre.
Wenn ich das jetzt mal runterrechne auf einen Einzelschaden war das doch so gesehen nicht allzu teuer.Dazu muss ich aber auch sagen das alle drei Schäden bei mir nicht direkt durch das Stromnetz kamen.
Schaden 1 und 2 haben TV Geräte gegrillt durch Einschlag in eine mangelhaft geerdete Antennenanlage.
Schaden 3 hat in einem Nachbarhaus eingeschlagen und bei mir ein Laptop mitgenommen. Ich kann mir das zwar immer noch nicht erklären, da das lediglich am Netzteil angeschlossen war das auch noch hinter einer Blitzschutzdose war. Das Netzteil funktioniert heute noch, aber der Laptop war komplett dahin. Laut Gutachter definitiv Überspannungsschaden bei dem er sich auch nicht erklären konnte wie das passiert ist.Alle Schäden wurden abgerechnet und keine Versicherung hat jemals irgendwelche Kündigungsandrohungen oder sonstige Vertragsänderungen geschickt.
Ich finde den aufwendig gestaffelten Blitzschutz zwar hochwertig, bin aber der Meinung das das trotzdem nicht alle Risiken abdeckt und deshalb etwas übertrieben ist.
Einfache Rechnung meinerseits:
Blitz schlägt durch den Grobschutz im Zählerschrank durch und vernichtet noch 1 oder 2 USV dahinter. Wird alles von der Versicherung gezahlt, da ja Blitzschutz grundsätzlich vorhanden ist.
Was kostet jetzt der dreifach gestaffelte Blitzschutz mehr und wie weit erhöht sich die Schutzwirkung? Also wie hoch ist der Schaden wenn der Blitz die 3 Schutzstufen zerstört? Und wird die Staffelung auch so von der Versicherung übernommen?Nächste Frage?
Habt ihr eigentlich alle Switches und Patchfelder auf den Potentialerder gelegt?
Wurden alle eingehenden Kabel (Telefon KabelTV usw.) ordnungsgemäß geerdet?
Wenn nein braucht ihr euch auch über aufwändige Blitzschutzmaßnahmen sowieso keine Gedanken machen.....Damit hast du natürlich recht, viele haben Geräte eingebaut die nicht sachgemäß verkabelt sind wie du schreibst die Erdung.
Da geibt es noch so einiges was nicht oder nur unzureichend gemacht wird seih es nun durch den Elektriker oder durch einen Hobbybastler. Beide haben nicht die Speziellen Kenntnisse für eine Ausreichende Absicherung.
Dafür sind auch Normale Elektriker nicht zuständig und ausgebildet.
Aber das nur am Rande ohne die Berufsgruppe schlecht machen zu wollen (Ich selber bin Elektromechanikermeister).
Bei al dem muss man Kosten Nutzen abwägen und die Geräte sind Teuer aber man kann diese wiederbeschaffen.
Datensicherung ist wichtiger und das wird von vielen nicht gemacht.
Ein NAS mit USV und einem Feinschutz reicht in fast allen Fällen aus.
Hat man ein Größeres Sicherheitsbedürfnis dann mal los.
Das ist wie bei der Betrachtung was muss ich bei einer Alarmanlage den machen.
Das alles sind Themen die Füllen ganze Diskussionsrunden und kommen immer zu dem Ergebnis das muss jeder für sich selbst endscheiden.
Ich wollte mit meinem Oben zu lesenden Geschreibsel auch nur mal klar machen das es nicht mit einem einfachen Vorgehen getan ist.
Ich denke mal wenn ich das hier so lese scheint das euch auch bewusst zu sein.
Ich bin in einer Profirunde mal Teilnehmer gewesen da ich Geräte für die Fertigung geplant habe und da wurden Vorgaben besprochen und Kosten genannt da sträuben sich einem die Haare.
Aber da ging es um Existentielle Fragen einer Firma und Betriebssicherheit usw. das alles ist nichts für Otto Normalbürger.
Zu deinem Laptop, das wahr eine Elektromagnetischer Impuls der den Lappy geschrottet hat.
Stell dir vor der Laptop ist Isoliert und wirkt wie eine Antenne die über das Netzteil Niederomisch angekoppelt ist.
Da durch, das das Netzteil Primär wie auch Sekundär von einander isoliert ist entsteht dort ein Kondensator.
Jetzt kommt der Impuls und trifft auf die Antenne die sauber über den Kondensator auf Erde (L und N reiche als Erdbetrachtung) abgekoppelt ist.
Da reicht jetzt dieser kleine Impuls von einigen Pikosekunden und der Strom von einigen Ampere aus um alles zu Demmolieren.
Ich hoffe ich habe das verständlich erklärt.
Ist wie der EMP bei einer Atombombe nur im kleinen.
Hättest du den nicht am Netzteil gehabt, hätte er überlebt.
Gruss Frank -
Damit hast du natürlich recht, viele haben Geräte eingebaut die nicht sachgemäß verkabelt sind wie du schreibst die Erdung.
Da geibt es noch so einiges was nicht oder nur unzureichend gemacht wird seih es nun durch den Elektriker oder durch einen Hobbybastler. Beide haben nicht die Speziellen Kenntnisse für eine Ausreichende Absicherung.
Dafür sind auch Normale Elektriker nicht zuständig und ausgebildet.
Aber das nur am Rande ohne die Berufsgruppe schlecht machen zu wollen (Ich selber bin Elektromechanikermeister).
Bei al dem muss man Kosten Nutzen abwägen und die Geräte sind Teuer aber man kann diese wiederbeschaffen.
Datensicherung ist wichtiger und das wird von vielen nicht gemacht.
Ein NAS mit USV und einem Feinschutz reicht in fast allen Fällen aus.
Hat man ein Größeres Sicherheitsbedürfnis dann mal los.
Das ist wie bei der Betrachtung was muss ich bei einer Alarmanlage den machen.
Das alles sind Themen die Füllen ganze Diskussionsrunden und kommen immer zu dem Ergebnis das muss jeder für sich selbst endscheiden.
Ich wollte mit meinem Oben zu lesenden Geschreibsel auch nur mal klar machen das es nicht mit einem einfachen Vorgehen getan ist.
Ich denke mal wenn ich das hier so lese scheint das euch auch bewusst zu sein.
Ich bin in einer Profirunde mal Teilnehmer gewesen da ich Geräte für die Fertigung geplant habe und da wurden Vorgaben besprochen und Kosten genannt da sträuben sich einem die Haare.
Aber da ging es um Existentielle Fragen einer Firma und Betriebssicherheit usw. das alles ist nichts für Otto Normalbürger.
Zu deinem Laptop, das wahr eine Elektromagnetischer Impuls der den Lappy geschrottet hat.
Stell dir vor der Laptop ist Isoliert und wirkt wie eine Antenne die über das Netzteil Niederomisch angekoppelt ist.
Da durch, das das Netzteil Primär wie auch Sekundär von einander isoliert ist entsteht dort ein Kondensator.
Jetzt kommt der Impuls und trifft auf die Antenne die sauber über den Kondensator auf Erde (L und N reiche als Erdbetrachtung) abgekoppelt ist.
Da reicht jetzt dieser kleine Impuls von einigen Pikosekunden und der Strom von einigen Ampere aus um alles zu Demmolieren.
Ich hoffe ich habe das verständlich erklärt.
Ist wie der EMP bei einer Atombombe nur im kleinen.
Hättest du den nicht am Netzteil gehabt, hätte er überlebt.
Gruss Frank@berges01 Na, da sind wir ja dann einer Meinung.
Klar kann man für viel Geld viel machen, aber irgendwann ist das Kosten / Nutzen Verhältnis nicht mehr akzeptabel.An einem EMP hatte der Gutachter und ich auch gedacht. Aber das blieb trotzdem recht seltsam. Das Netzteil hat wirklich nichts abbekommen und das Tablet das unmittelbar daneben lag und sogar eingeschaltet war hatte auch nichts.
Ich bin Radio- und Fernsehtechniker und konnte mir wirklich keinen Reim drauf machen warum nur dieses eine Gerät hops ging. Aber die Erklärung das umgekehrt zu sehen und den Laptop als Antenne einzuordnen könnte einen Sinn ergeben. Das kam mir so gar nicht in den Kopf.Wie in der Berufsschule immer so schön gesagt wurde:" Der Blitz sucht sich seinen Weg." Und wenn man dann eben einen Weg übersehen hat ist es eben zu spät. Da ist dann mehrfache Datensicherung, am Besten an verschiedenen Orten existentiell.
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@berges01 Na, da sind wir ja dann einer Meinung.
Klar kann man für viel Geld viel machen, aber irgendwann ist das Kosten / Nutzen Verhältnis nicht mehr akzeptabel.An einem EMP hatte der Gutachter und ich auch gedacht. Aber das blieb trotzdem recht seltsam. Das Netzteil hat wirklich nichts abbekommen und das Tablet das unmittelbar daneben lag und sogar eingeschaltet war hatte auch nichts.
Ich bin Radio- und Fernsehtechniker und konnte mir wirklich keinen Reim drauf machen warum nur dieses eine Gerät hops ging. Aber die Erklärung das umgekehrt zu sehen und den Laptop als Antenne einzuordnen könnte einen Sinn ergeben. Das kam mir so gar nicht in den Kopf.Wie in der Berufsschule immer so schön gesagt wurde:" Der Blitz sucht sich seinen Weg." Und wenn man dann eben einen Weg übersehen hat ist es eben zu spät. Da ist dann mehrfache Datensicherung, am Besten an verschiedenen Orten existentiell.
@chaot
Das Netzteil hat nichts abbekommen weil es :- Zu Niederohig ist.
- Eine zu kleine Fläche hat.
- Die Bauteile nicht so emfindlich sind.
- Niederohmig angebunden ist
- Gebaut sind um Burst- und Surge-Test für das CE und EMV Zeichen zu überstehen.
Laptops müssen nur den EMV-Test überstehen und sind vom Burst und Surge ausgenommen da sie Kleinspannung versorgt sind.
Das Tablet hatte keinen Ableiter es lag ja nur rum, wenn du das auch am Netzteil gehabt hättest, so währe es möglicherweise auch hops.
Ich hatte noch etwas vergessen, Moderne Netzteile haben einen Koppelkondensator der das Flickern des Schoppers verhindern soll, er koppelt Primär mit Sekundär und macht die Parasitäre Kapazität noch Größer.
Dieses Ding hat mir beim bau von HV-Prüfgeräten schon einige Graue Haare gekostet.
Den habe ich schon mal bei einem Netzteil ausgebaut mit schlimmen Folgen das das Netzeil Handys gestört hat.Meist ist das mit der Überspannung und Ihren Folgen eine Raketenwissenschaft und man muss schon tief in die Physik gehen um einiges zu verstehen.
Komm vorbei auf ein Bierchen und wir Philosophieren mal darüber, ich könnte dir noch einiges erzählen! :-)Gruss Frank