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  • @Kuddel
    Ich habe einen AnyCubic MEGA vor ca. 1/2 Jahr gekauft und bin zufrieden damit.
    Das Teil ist sehr robust (Rahmen aus pulverbeschichtetem Stahlblech) und ließ sich ohne grossen Aufwand zusammenbauen. Insgeamt nur 6 Schrauben, um Druckbett/Netzteil mit dem Rahmen zu verbinden.
    Dann noch ein paar Kabel in zugehörige Buchsen stecken - und fertig.

    Er läßt sich auch - mit etwas Aufwand - in ioBroker einbinden.
    Benötigt wird dazu ein Raspi mit der Software Octoprint.
    Dieser Raspi wird mittels USB-Kabel mit dem 3D-Drucker verbunden.
    Der Raspi selbst hängt im WLAN und hat ein WEB-Interface, mit dem der Drucker bequem vom PC gesteuert werden kann (Druckdateien hochladen, Drucke starten, Druckfortschritt beobachten, etc.)
    Als besonderes Gimmick ist am Raspi noch eine Raspi-Cam angeschlossen (möglichst mit Weitwinkel-Objektiv), mit der der Druckvorgang beobachtet werden kann, oder auch Zeitrafferaufnahmen des Druckes erstellt werden können.
    So muss ich mich nicht mühsam von der Couch erheben und in die 1. Etage laufen, um zu sehen, wie weit der Ausdruck ist 😊

    Für ioBroker gibt es den octoprint-Adapter, mit dem einige Datenpunkte von Octoprint überwacht werden können.
    Für die Anzeige in vis habe ich - mit meinen bescheidenen Kenntnissen - ein JavaScript geschrieben.
    Ein-/Ausschalten tue ich alles (3D-Drucker, Raspi, LED-Stripes für Druckbett-Ausleuchtung) mit einer Shelly WLAN-Steckdose (s. anl. Verkabelungs-Skizze).
    Als Zusatz-Gimmick gibt es bei mir mittels paw-Adapter noch Sprachausgaben ( Druck ist zu xx% fertig, Ausdruck wurde fertiggestellt) auf meinem Android-Tablet.

    Anbei ein paar Fotos:
    Aufbau Drucker, Raspi mit Raspi-Cam:
    5 OctoPi-Print finaler Aufbau.jpg
    Verkabelungs-Skizze:
    6 Octoprint-Verkabelung.jpg
    Web-Interface von Octoprint:
    7 Octoprint-Software Live.jpg
    Darstellung in vis:
    8 Octoprint in ioBroker eingebunden.jpg

    Ach ja, steuern kann ich den Ducker nicht direkt aus ioBroker, nur beobachten,
    Zum Steuern muß ich einen Browser aufmachen und dort das Web-Interface von Octoprint öffnen.

    Meine Hauptschwierigkeit bestand allerdings darin, eigene Druckdateien zu erstellen.
    Ich verwende dazu die Software FreeCAD, komme mittlerweile aber einigermaßen klar damit.
    Für den Anfang kann man sich auch von Internetportalen, wie z.B.Thingiverse, von anderen Usern erstellte Druckdateien herunterladen und ausdrucken.

    Gruß
    Jörg


  • @joergeli
    Du Verrückter 🙂 sehr cool.

    Dann hab ich jetzt wieder was zum basteln!


  • Ich glaub das will ich auch. Muss nur gucken ob mein Drucker der noch kommt auch dazu brauchbar ist.

    Hab ein Ender 3 Drucker gekauft. Und für mich geht's in erster Linie auch ums überwachen. Also erste Linie Bild, wenn mehr auch geht möchte ich nicht nein sagen. Steuert der Raspberry Pi den Drucker oder läuft der Drucker "autark"? Also per MicroSD Karte oder so?

    Michael


  • @raspido
    Hi,
    der Ender 3 sollte auch von Octoprint unterstützt werden.
    Du kannst den Drucker kpl. über den Raspi, bzw. Octoprint, welches auf dem Raspi läuft, steuern und überwachen.
    Voraussetzung ist natürlich, daß Dein WLAN bis an den Aufstellungsort des Druckers reicht.

    Octoprint ersetzt quasi das Bedienpanel am Drucker. (siehe Foto oben "Web-Interface von Octoprint")
    Es entfällt auch das ständige Umstecken der SD-Karte vom Arbeits-PC, auf dem die Druckdateien erstellt werden, in den Drucker, um den Druck zu starten.
    Kurz und knapp: Du brauchst nur noch auf den Dachboden zu laufen, um den fertigen Druck abzuholen 😳

    Nebenbei:
    Von diesem Tipp: https://forum.iobroker.net/topic/24581/esp32-cam-mit-wlan?page=1 würde ich abraten.
    Wozu noch eine (unzuverlässige) ESP32 Cam einsetzen, wenn man direkt am Raspi eine entspr. RaspiCam verwenden kann?

    Die Einbindung in ioBroker ist nur ein zusätzliches Gimmick und nicht unbedingt notwendig.
    Wie gesagt, Du kannst alles über das Web-Interface von Octoprint steuern und beobachten.

    Have Fun
    Jörg

    P.S.
    Als Kamera würde ich z.B. diese verwenden:
    Raspberry Pi Fisheye 160°
    denn mit dem Fisheye-Objektiv kannst Du die Cam recht nahe am Drucker positionieren und siehst trotzdem das ganze Druckbett.
    Das mit den RaspiCams gelieferte Flachbandkabel ist i.d.R. recht kurz, deshalb würde ich die Cam z.B. über ein 1m-Verlängerungskabel anschließen.


  • Hallo,

    hast du auch die Pi Fisheye im Einsatz?
    Woher ist die selbst gedruckte Halterung für die Cam?


  • @BlurayXL!
    Ja, ich habe die oben erwähnte Raspberry Pi Fisheye 160° im Einsatz, wegen des großen Blickwinkels.
    Ist aber nur ein Tipp, im Prinzip kann man fast jede Cam verwenden.

    Gehäuse und Halterungen für Cams findet man zu Hauf bei Thingiverse
    Ich habe meine Halterung aus mehreren der dort gefundenen Komponenten kombiniert.


  • @joergeli
    Baue gerade dein mega Projekt nach. Leider finde ich die Kamera Halterung nicht. Könntest du vllt nochmal nach schauen was du gedruckt hast?
    Lg und danke


  • @tschaeens
    Moin,
    ich habe für die Raspi-Cam diese Halterung verwendet: Raspicam Support for 3D Printer
    Allerdings habe ich für die Cam selbst ein anderes Gehäuse verwendet, da das im obigen Link für eine "normale" Raspi-Cam" gedacht ist, ich aber eine Raspi-Cam mit Weitwinkel-Objektiv habe, deren Befestigungs-Bohrungen und der Durchmesser der Linse etwas anders ist. Ich finde die Druckvorlage dafür aber leider nicht mehr 😖

    Außerdem musste ich mir ein längeres ( 1 m) Flachbandkabel für die Verbindung Raspi <-> Cam besorgen, da das originale mit ca. 20 cm zu kurz war.

    Gruß
    Jörg


  • @joergeli
    Super, vielen Dank! Dann muss ich nir noch das Gegenstück finden. Ich finde die Seite leider insgesamt sehr unübersichtlich. Darf ich noch Fragen mit welchen Programm du deine Drucks selbst zeichnest?
    Lg


  • @tschaeens
    Hi,
    ich verwende für meine eigenen Sachen FreeCad .
    Das erfordert aber ( wie alle CAD-Programme) eine Einarbeitungszeit.
    Das fertige Modell exportiere ich dann zum Slicen nach Cura.
    Slicen = CAD-Modell in gcode übersetzen, den der 3D-Drucker "versteht".


  • @joergeli
    Hey,
    ich werde mal mein Glück versuchen! Vielen Dank für die Tips.

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