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Robuste und bezahlbare Speicher-Alternativen
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Mir wurde nun zweimal innerhalb kürzester Zeit die SD-Karte im Raspi geschrottet. Ich habe die Boot-Partition nun auf eine externe HDD ausgelagert, die klaglos an einem USB-Port des Raspi (ohne zusätzliche Stromversorgung) ihren Dienst tut.
Dennoch habe ich mich mal nach Alternativen umgeschaut.
Der Königsweg wäre wohl ein Speichermedium mit SLC-Zellen. Hier böte sich eigentlich der Mach Xtreme Stick an, der in der 16GB Variante bei AMAZON nur ca. 37,50 € kostet. Allerdings hat der teilweise extrem schlechte Bewertungen - meist wegen vorzeitigem Ausfall, was ja gerade vermieden werden soll.
Ich frage mich (und euch), ob vielleicht sog. Industrial Cards ein vernünftiger Kompromiss sind. Hier ein Link dazu: https://www.sandisk.de/oem-design/industrial/industrial-cards.
Weiterhin hat Transcend wohl Spweichermedien auf Basis von MLC-Chips entwickelt, die (angeblich) dem Vergleich mit SLC stand halten. Hier der Link dazu: https://us.transcend-info.com/Embedded/Products/No-739. Auch USB-Sticks gibt es mit dieser Technologie.
Sucht man allerdings im Netz nach Bezugsquellen, wird man leider nicht fündig…
Was meint ihr dazu?
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Ich habe dazu eine geteilte Meinung.
Auch ich war wegen dieser Bedenken lange auf meinem Cubietruck als Master geblieben. An dem hing über den (echten) SATA Anschluss eine billige 500GB HDD.
Das war schon zu ccu.io-Zeiten der Fall und später eben mit ioBroker.
Aber auch diese billigen HDDs haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Man (Ich) wiegt sich da in Sicherheit. Irgendwann lief gar nichts mehr, es war allerdings das Lager, das den Geist aufgegeben hatte :(. Das war allerdings nach etwa 5-6 Jahren 24/7 Lauf. Ob eine WD-Red länger gehalten hätte ???
Was das schrotten von SD-Karten angeht habe ich irgendwann mal gelesen, dass der RPi3 eine besondere Neigung dazu haben soll. Leider habe ich diese Stelle nie wiedergefunden.
Ich selber nutze viele SBC mit µSD Karten ohne Probleme. ein RPi3 ist seltsamerweise nicht dabei. Nur ein Pi2 als Slave (schreibt nicht so viel) und ein Pi2 mit piVCCU.
in anderen SBC laufen die µSD-Karten teilweise schon weit über ein Jahr, wenn nicht sogar Jahre.
Es bleibt zusätzlich die Frage ob die µSD-Karte wirklich hin war, oder nur durch (unsachgemäße) Bedienung das Filesystem zerschossen war.
Gruß
Rainer
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Allerdings hat der teilweise extrem schlechte Bewertungen - meist wegen vorzeitigem Ausfall, was ja gerade vermieden werden soll. `
Diejenigen, bei denen der Stick klaglos funktioniert, posten dies nicht, sondern halten es für selbstverständlich. -
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Aber auch diese billigen HDDs haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Man (Ich) wiegt sich da in Sicherheit.
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Klar, jedes technische Gerät geht irgendwann kaputt.Und bei Speichermedien mit wichtigem Inhalt ist ein regelmäßiges Backup ein MUSS. Deshalb bleibe ich, auch bei Einsatz zuverlässigerer Speicher, bei meinem Backupkonzept: täglich "iobroker backup" und wöchentlich das(die) komplette(n) Image(s).
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Für mich war das ein Grund, den ioBroker nicht mehr auf einem Raspi 3, sondern auf einer Synology DiskStation DS718+ laufen zu lassen. Die dort eingesetzten WD-Red- und -Green-HDDs halten schon eine gefühlte Ewigkeit. Zudem führt die DS regelmäßige Festplatten-Checks durch und macht ein automatisches Backup der gesamten Installation per Hyper Backup. So muss ich mich um nichts kümmern. ;)