SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

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Stoni
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SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Stoni » 13.06.2018, 13:32

Moin zusammen,
Im Hinblick auf den nächsten Crash meiner SD-Karte im Raspi spiele ich mit dem Gedanken, eine SSD zu installieren.

Dazu würde ich nach folgender Anleitung vorgehen:
https://raspberry.tips/raspberrypi-tuto ... tte-booten

1. Ist das so richtig?
2. Ich habe aktuell ein komplettes Image meiner SD Karte auf dem Laptop liegen. Kann ich das einfach auf der SSD nach der o.g. Anleitung flashen und Zack hab ich Raspian und ioB mit allen Adaptern, vis-views etc. drauf??

Gruss Stoni

paul53
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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von paul53 » 13.06.2018, 13:58

Ja, das sollte so funktionieren (1. und 2.).
Versionen für RPi 2 mit S.USV, HM-MOD-RPI und SLC-USB-Stick mit root fs:
Jessie lite, Kernel 4.4.50-v7+, hmcon 0.18, node 8.11.3, Host 1.4.2, Admin 2.0.9, Javascript 3.6.4, HM-RPC 1.7.4, Email 1.0.4, History 1.8.5, Flot 1.9.1, Vis 1.0.4, Web 2.4.0

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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Stoni » 13.06.2018, 15:46

paul53 hat geschrieben:Ja, das sollte so funktionieren (1. und 2.).
Cool. Danke. Dann nehm ich das wohl mal in Angriff. Mal sehen, ob es funktioniert.

Chaot
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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Chaot » 13.06.2018, 19:22

Noch als Hinweis meinerseits:
Ich habe das nach dieser Anleitung erst am Montag gemacht und es hat sehr gut funktioniert.
Allerdings konnte ich zunächst nicht das Image auf die SSD schreiben. Als ich dann die SSD mit dem Adapter anstelle von USB 3 an einen USB 2 Port am Rechner angeschlossen habe hat das Schreiben anstandslos funktioniert.

Das Raspi Image von der SD-Karte habe ich vorher mit win32DiskImager gemacht.

Das Dateisystem lässt sich nicht über Sudo raspi-config erweitern. Da bemängelt er das es keine SD-Karte ist.
Ich habe das dann über gparted gemacht.
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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Stoni » 13.06.2018, 21:30

Chaot hat geschrieben:Noch als Hinweis meinerseits:
Ich habe das nach dieser Anleitung erst am Montag gemacht und es hat sehr gut funktioniert.
Allerdings konnte ich zunächst nicht das Image auf die SSD schreiben. Als ich dann die SSD mit dem Adapter anstelle von USB 3 an einen USB 2 Port am Rechner angeschlossen habe hat das Schreiben anstandslos funktioniert.

Das Raspi Image von der SD-Karte habe ich vorher mit win32DiskImager gemacht.

Das Dateisystem lässt sich nicht über Sudo raspi-config erweitern. Da bemängelt er das es keine SD-Karte ist.
Ich habe das dann über gparted gemacht.

Danke für Deinen Hinweis. Über die Erweiterung des Dateisystems hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht.
Kannst Du kurz erläutern, wie Du vorgegangen bist?

Also erstmal USB bootfähig machen nach der Anleitung, dann Image der SD auf die SSD kopieren. Das würde ich auch mit dem Win32 machen.
Wie bist du dann weiter vorgegangen? Gparted sagt mir nichts...

Gruß

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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Chaot » 14.06.2018, 19:32

In meinem Fall ist die Besonderheit das ich kein fertiges Image genommen habe sondern eine grafische Benutzeroberfläche habe.
Dann habe ich über Gparted (Partitionierungstool) die fertige SSD "gestreckt" das die volle Plattengröße genutzt wird.
Zwar wird die SSD über den USB-Port wirklich brutal ausgebremst. Aber es geht dennoch spürbar schneller als mit der 16GB Sd Karte.
Hauptgrund war aber das der Raspi innerhalb kurzer Zeit 3 SD Karten gefressen hat und das dann auf Dauer teurer wird als eine billige 120GB SSD mit icy-box.
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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Stoni » 14.06.2018, 19:43

Chaot hat geschrieben:In meinem Fall ist die Besonderheit das ich kein fertiges Image genommen habe sondern eine grafische Benutzeroberfläche habe.
Dann habe ich über Gparted (Partitionierungstool) die fertige SSD "gestreckt" das die volle Plattengröße genutzt wird.
Zwar wird die SSD über den USB-Port wirklich brutal ausgebremst. Aber es geht dennoch spürbar schneller als mit der 16GB Sd Karte.
Hauptgrund war aber das der Raspi innerhalb kurzer Zeit 3 SD Karten gefressen hat und das dann auf Dauer teurer wird als eine billige 120GB SSD mit icy-box.
Was heißt das jetzt für mich? Muss ich das bei nem fertigen Image trotzdem mit gparted machen? In den Anleitungen im Netz macht das keiner...

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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Chaot » 14.06.2018, 20:32

Ich bin mir nicht sicher ob das Gparted auch ohne grafische Oberfläche läuft.
Bestimmt gibt es eine Partitionierungsmöglichkeit unter Linux die rein auf Komandozeilenebene funktioniert. Aber da ich die nicht benötigt habe habe ich auch nicht danach gesucht.
Mit raspi-config funktioniert es leider eben nicht.
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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Espace0401 » 14.06.2018, 21:39

Da hätte ich auch noch mal eine Frage zu dem Thema. Was nimmt man denn eher, externe SSD mit USB Anschluss, oder interne mit Sata/USB Adapter. Welche Größe solle man nehmen? Plane nach dem nun dritten SD Karten Ausfall ebenfalls einen Umstieg.
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Re: SSD an Raspi - Hilfe beim Vorgehen

Beitrag von Chaot » 17.06.2018, 22:42

Ich habe eine billige interne SSD mit einem USB Adapter verwendet. Die Adapter liegen (oder lagen) oft den neuen SSD bei und dürften irgendwo billig zu bekommen sein.
Ich persönlich hatte von einer alten SSD auch noch eine ICY-Box rumliegen die dann dafür verwendet wurde.

Noch ein Tip den ich gerade umgesetzt habe:

Standardmäßig ist das Caching ja ausgeschaltet oder auf 100 MB eingestellt.
Ich habe dem System jetzt 2 GB gegönnt und bin platt wie schnell der Raspi plötzlich ist.

Code: Alles auswählen

sudo nano /etc/dphys-swapfile
dort dann

Code: Alles auswählen

CONF_SWAPSIZE=2000
anpassen.
Danach den Raspi rebooten und wundern.
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